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Eurobonds

Wolfgang Schäuble, der Baumeister von nebenan: Er hat einen Plan für eine stärkere Integration der Euro-Zone. (Foto: dpa)

Schäuble will EU in Vereinigte Euro-Staaten umwandeln

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will nach der EU-Wahl die Integration in der Euro-Zone vorantreiben: Europa brauche eine gemeinsame Finanzpolitik, dann könne es auch eine gemeinsame Schulden-Haftung gebe. Damit lässt Schäuble erstmals durchklingen, dass sich Deutschland nicht mehr gegen Eurobonds sperren könnte.

Deutschland solle in der Euro-Krise nicht als Sündenbock abgestempelt werden, so der ehemalige Chefsvolkswirt Otmar Issing. (Foto: dpa)

Otmar Issing: Erpresser sollen Euro-Zone verlassen

Der ehemalige Chefvolkswirt der EZB, Ottmar Issing, fordert die Rückkehr zu Recht und Gesetz in der Eurozone. Die Deutschen sollten in der Euro-Krise nicht als Sündenböcke abgestempelt werden, nur weil sie die Banken der Südländer nicht retten wollen.

Francois Hollande wird die Botschaft gerne hören: Jean-Claude Juncker und Martin Schulz wollen eine gemeinsame Haftung für Schulden in der Euro-Zone. Die Eurobonds sind zurück. (Foto: dpa)

Große Koalition tritt erstmals geschlossen für Euro-Bonds ein

Die Große Koalition lässt einen bemerkenswerten Testballon steigen: Auf EU-Ebene haben sich die Kandidaten Martin Schulz von den Sozialdemokraten und jean-Claude Juncker von den Konservativen gemeinsam für die Einführung der Gemeinschafts-Schulden in Form von Euro-Bonds plädiert.

Europa-Wahlkampf: CSU will weniger Kommissare

Die CSU will die Zahl der EU-Kommissare deutlich reduzieren. Parteichef Seehofer kritisiert die „überbordende Bürokratie“ in Brüssel und das massive Einmischen in den Alltag der Leute. Auch Euro-Bonds lehnt die CSU ab. „Wir sind glühende Verfechter der europäischen Idee“, so Seehofer.

Widerstand in Brüssel gegen Merkels Zentralisierungspläne

Bundeskanzlerin Merkel will mehr Kompetenzen bei der Wirtschafts- und Sozialpolitik nach Brüssel übertragen. Mit diesem Wunsch ist sie bei den Regierungschefs der anderen EU-Mitgliedsländer auf massiven Widerstand gestoßen. Merkels Pläne seien nicht solidarisch genug.

ESM wird eine Bank: Finanz-Eliten übernehmen Kontrolle in Europa

Still und leise haben die Finanz-Eliten die Euro-Politiker dazu gebracht, im Rahmen der Schuldenkrise auf weite Teile der nationalen Souveränität zu verzichten. Nun soll der ESM zu einer Bank mit zahlreichen Sonderrechten entwickelt werden. Er wird das Geld der europäischen Steuerzahler verteilen - damit die Banken einen Teil der Schulden eintreiben können.

Beppe Grillo will für die Mittelmeerstaaten einen zweiten Euro einführen. (Foto: dpa)

Beppe Grillo fordert Aufspaltung der Euro-Zone

Der Chef des Movimento 5 Stelle hat sein Programm für Europawahl dargelegt. Auf einer Massenkundgebung forderte er ein Referendum über den Euro, Eurobonds und das Ende der Haushaltsdisziplin. Zudem sollten die Mittelmeerstaaten eine Allianz mit einer eigenen Währung bilden.

Im Gleichschritt nach vorne: Europas Staats-Schulden wachsen immer schneller. Angela Merkel und Kollegen auf dem gefährlichen Weg nach unten. (Foto: consilium)

Die große Schulden-Lüge: Europa mit voller Kraft auf Pleite-Kurs

Trotz Milliarden-Rettungen wächst der Schulden-Berg in Europa. Bei den Koalitions-Verhandlungen in Berlin spricht niemand von der größten Gefahr, der Deutschland ausgesetzt ist: Staats-Pleiten sind unausweichlich. Der Bond-Markt sendet erste negative Signale. Wenn die Kredit-Blase platzt, wird es für die deutschen Sparer ein böses Erwachen geben.

Deutsche sollen zahlen: IWF fordert gemeinsame Schulden in Europa

Der IWF will die Vereinigten Staaten von Europa sehen und fordert für eine Fiskal-Union, für eine Schuldenhaftung mit Eurobonds, eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung und eine Budget-Union. Unter der Führung der EU-Kommission müssen die Pläne mit „starker Durchsetzungskraft“ umgesetzt werden.

Nach der Wahl: Merkel denkt über Steuererhöhungen nach

Angela Merkel denkt über höhere Steuern nach. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet sagte, man müsse sich gegenüber den Steuererhöhungs-Wünschen der SPD oder der Grünen offen zeigen. Merkel braucht das Geld offenbar für weitere Euro-Rettungs-Milliarden.