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Man muss sich die animierte Grafik bis zum Ende ansehen und dabei links unten auf die Börsen-Tage im Zeitraffer achten: Die farbigen Kurven zeigen auf der Zeitleiste die Aktivitäten der Roboter an den Börsen. 2007 verlief der Handel normal, am Ende erleben wir ein Feuerwerk. An diesem werden sich viele die Finger verbrennen. (Grafik: Nanex)

Alibaba: Die Wall Street wird zur digitalen Volksrepublik

Der Börsengang von Alibaba führt zu einer Symbiose von Börsen-Wahnsinn und totalitärer Wirtschaftskultur. Das ist ein magischer Cocktail, der die Geldgierigen aller Länder vereinigt. Am ersten Handelstag schloss das Papier mit einem Gewinn von 38 Prozent . Damit ist das Unternehmen wertvoller als Facebook, JPMorgan oder Verizon. Angela Merkel lobt den unbekannten Giganten. Wo? Vor dem Zentralverband des Deutschen Handwerks. 欢迎勇敢的新世界!

Günther Oettinger sorgt mit einem Geheimplan für Überraschung in der EU. (Screenshot: YouTube)

Neuer EU-Internet-Kommissar: Oettinger will englische Sprache regulieren

EU-Internet-Kommissar Günther Oettinger hat mit einem unerwarteten Schachzug die EU überrascht: Die englische Sprache soll reguliert werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass Briten, Deutsche und Franzosen wirklich auf Augenhöhe miteinander sprechen. Oettinger hält daher sein Ressort für wesentlich wichtiger als das Finanz- oder das Währungs-Ressort. Oettinger hat bereits ein erstes Anschauungsvideo in Umlauf gebracht.

Um Minderheitensprachen zu erhalten, braucht es aktiver Bemühungen. (Foto: dpa)

Studie: Globalisierung rottet Sprachen-Vielfalt aus

Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Globalisierung das Aussterben von Sprachen beschleunigt. Minderheitensprachen geraten nicht nur in entlegenen Ländern in Bedrängnis, sondern auch in Europa und den USA.

Geheimdienst und Armee haben Wladimir Putin bei der Übernahme der Krim unterstützt. Nun muss der Präsident sehen, wie er den neuen Landesteil finanziert. (Foto: dpa)

Russland: Putin zapft Renten-Fonds für Krim-Finanzierung an

Um die angeschlagene Wirtschaft auf der Krim-Halbinsel anzukurbeln, greift Putin zu Mitteln aus den privaten und staatlichen Pensionsfonds. Im Kreml gibt es dagegen offenbar heftigen Widerstand, ein Minister wurde bereits spektakulär gefeuert. Doch allzu viele Möglichkeiten, an frisches Geld zu kommen, haben die Russen nicht.

Russland will Facebook, Twitter und Amazon verbieten

Ab 2016 dürfen die persönlichen Daten von russischen Bürgern nur noch auf russischen Servern gespeichert werden. Wladimir Putin hatte zuvor gesagt, dass die Sozialen Medien vom CIA infiltriert seien. Kritiker vermuten, dass der russische Präsident mit der Maßnahme Facebook, Twitter und Amazon verbieten möchte.

Verdacht: US-Militär könnte Facebook unterwandern

Das US-Verteidigungsministerium soll eine Studie zur Verbreitung von Emotionen über Facebook finanziert haben. Eine der beteiligten Universitäten hat dies zunächst bestätigt, dann aber bestritten. Doch die Indizien nähren den Verdacht, dass das Pentagon Facebook unterwandern will: Der wissenschaftliche Leiter der Studie hatte bereits zuvor eng mit dem US-Militär zusammengearbeitet.

Der Kommissar als Zensor: EU will die Kontrolle über das Internet

Die EU will die Kontrolle des Internet systematisch vorantreiben. Mit der Einrichtung eines Internet-Kommissars könnte eine moderne Zensur-Behörde entstehen. So könnte die EU frühzeitig erkennen, ob sich Widerstand im Internet formiert. Unter dem Vorwand der Terror-Bekämpfung droht die Kriminalisierung der Bürger.

Google greift an und sagt traditionellen Banken „den sicheren Tod“ voraus

Die amerikanischen Internet-Riesen greifen die klassische Finanzbranche an. Ein Banker ist zuversichtlich, dass bei diesem Kampf kein Stein auf dem anderen bleibt: Denn die Internet-Unternehmen haben heute schon die Daten und das Vertrauen der Kunden.

Facebook beantragt Bank-Lizenz in Irland

Facebook plant den Einstieg ins Bankengeschäft. Nachdem bereits eine Bank-Lizenz in Irland beantragt wurde, holte das Unternehmen nun PayPal-Chef Marcus. Künftig sollen Facebook-Nutzer auch Konzerttickets kaufen oder einen Tisch im Restaurant reservieren können.

BND spioniert Bürger aus, um nicht von Revolution überrascht zu werden

Der BND fürchtet offenbar Revolutionen überall auf der Welt. Daher will man Facebook und Twitter streng überwachen, um nicht überrascht zu werden. Die kuriose Begründung: Beim arabischen Frühling habe man zuviel Energie auf die Überwachung der Herrschenden gerichtet. Nun sollen die Beherrschten ins Visier genommen werden.