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Was Obama diesen unschuldigen Schülern gewiss nicht erzählt hat: Die nationalen Geheimdienste werden auch lesen, was die Schüler nach ihrem Chat mit dem Präsidenten in ihre schönen Apple-Spielzeuge eintippen. (Foto: White House)

USA: Wer „Zombie“ im Internet schreibt, wird als Extremist ausgeforscht

Die US-Regierung hat den gewaltigen Apparat zur Überwachung der Kommunikation der Bürger seit Jahren systematisch, gegen die Gesetze und mit größter Geheimhaltung aufgebaut. Deutsche Nutzer von US-Diensten wie Google, Facebook oder Twitter genießen nicht den geringsten Rechtsschutz. Wer die falschen Worte verwendet, kann mit einem Profil ganz legal ausgeforscht und verfolgt werden. Die Regierung setzt dabei gezielt auf die Naivität der Internet-Nutzer.

Gut zu wissen: Alle Wege führen zu den US-Behörden (Grafik: DWN)

Facebook und Microsoft gestehen enge Zusammenarbeit mit Regierung

Tausende Unternehmen haben dem US-Geheimdienst und anderen amerikanischen Behörden Unmengen an Daten gegeben. Facebook hat als erstes Unternehmen über den Umfang der Zusammenarbeit gesprochen. Anfragen für bis zu 19.000 Benutzerkonten habe es gegeben. Bei Microsoft sollen etwa 32.000 Konsumenten betroffen gewesen sein sollen.

Edward Snowden: „Ich will nicht in einer Gesellschaft leben, die solche Dinge tut." (Screenshot: DWN/Guardian)

Prism-Leaks: NSA-Informant geht an die Öffentlichkeit

Die Enthüllungen über die Überwachungsmethoden der NSA kamen von Edward Snowden. In einem Interview macht der 29-Jährige ehemalige CIA-Techniker seine Enttäuschung über die Sicherheitspolitik der Regierung öffentlich.

Deutschland und China sind orange eingefärbt. Nur die arabischen Länder sind für die US-Geheimdienste noch interessanter. (Grafik: Zerohedge)

US-Geheimdienste überwachen deutsche Emails besonders intensiv

Im Skandal um das Ausschnüffeln von Emails und Sozialen Netzwerken haben die US-Behörden ein besonderes Auge auf die Deutschen geworfen. Sie sind für die Amerikaner fast gleich interessant wie China. Offenbar vermutet Präsident Obama in Deutschland immer noch besonders viele Terroristen.

Präsident Obama beschwichtigt sein Volk. Er sagt, dass die US-Geheimdienste nur die E-Mails der Ausländer sammeln. (Foto: Flickr/Secretary of Defense)

USA: E-Mails von Ausländern werden systematisch überwacht

Nachdem bekannt wurde, dass die USA das gesamte Internet überwachen, kontert US-Präsident Obama: Es seien nur die E-Mails von Ausländern betroffen. Doch das ist nicht nur gelogen, sondern zeigt auch, mit welcher Selbstverständlichkeit die US-Geheimdienste in die Privatsphäre von Ausländern eingreifen.

Google, Apple, Microsoft und viele andere Internet-Unternehmen gewähren dem US-Geheimdienst Zugriff auf ihre Server. Dies ermöglicht die weltweite Überwachung der Bürger. (Foto: Flickr/Robert Scoble)

Google und Apple verschaffen US-Geheimdienst Zugang zu Nutzern weltweit

Seit Jahren schnüffelt der US-Geheimdienst NSA mithilfe großer Internet-Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple in den Daten aller Internet-Nutzer der Welt. Das NSA hat direkten Zugriff auf die Server und benötigt keinen Gerichtsbeschluss.

Uli Hoeneß genießt unbeschwert den Erfolg der Bayern gegen Barcelona. Der Präsident des FC Bayern München ist über alle Zeifel erhaben. Er ist ja nicht irgendein x-beliebiger Nürnberger Wurstfabrikant. (Screenshot: ARD)

Uli Hoeneß: Präsident des FC Bayern ist kein Steuerhinterzieher

Der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, hat alle seine Steuern an den deutschen Fiskus bezahlt. Wie das große Echo auf die zufällige Bekanntgabe der Verpflichtung von Mario Götze zeigt, sind die Deutschen auch nicht so leicht zu manipulieren: Die Steuerprobleme des Nürnberger Wurstfabrikanten Ulrich Hoeneß sind vergessen - zu Recht. Was zählt, sind die Millionen im Fußball. Und nicht die, die dem Fiskus fehlen.

Erfolgreicher Marsch durch die Institutionen: Daniel Cohn-Bendit hält sich als EU-Lobbyist im Hintergrund, der ehemalige grüne Straßenkämpfer Joschka Fischer kümmert sich um den Ausbau der Pipeline Nabucco. (Foto: European Parliament)

Grüner Cohn-Bendit: EU-Lobbyist im Dienst von US-Konzernen

Das grüne Widerstands-Idol Daniel Cohn-Bendit hat den Marsch durch die Institutionen geschafft: Er ist Mitglied einer Brüsseler Lobby-Initiative, die Microsoft, Google und Facebook bei der EU Gesetzgebung hilft. Gesteuert wird die Gruppe von der PR-Firma Burson Marsteller, die unter anderem der Deutschen Bahn bei Stuttgart 21 diskret zur Hand ging.

Studie: Facebook-Daten verraten politische Haltung der Nutzer

Computerprogramme können mithilfe von Facebook viel über Menschen erfahren. Eine Studie führt nun vor, dass die Programme etwa die sexuelle oder politische Orientierung selbst dann mit hoher Genauigkeit ermitteln können, wenn die Nutzer diese gar nicht angegeben haben.

Deutschland setzt Lockerung des Datenschutzes in Europa durch

Die geplante EU-Richtlinie zu Datenschutz und Privatsphäre muss abgeschwächt werden. Deutschland und acht weitere Mitgliedsländer haben gegen den Entwurf der EU-Kommission gestimmt und spielen so den Internet-Riesen wie Google oder Facbook in die Hände.