Alle Artikel zu:

Foodwatch

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht den Versuchsstall in Kleve (NRW). Dort werden die Tiere in drei Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Futter versorgt. So soll getestet werden, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. (Foto: dpa)

Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten

Deutschland bekommt 2015 mehr als fünf Milliarden Euro als Agrar-Förderungen von der EU. Doch Kühe, die Unmengen an Methangas ausstoßen, sind fast so schädlich für das Klima wie Autoabgase. Doch der wahre Grund für das Kuh-Desaster ist die absurden Agrar-Subventionen der EU.

Wolfgang Schäuble hat maßgeblich an einem Entwurf der EU-Finanzminister zur Regulierung der Finanzmärkte mitgewirkt. Die Nahrungsmittelspekulation wird dadurch nicht eingedämmt. (Foto: Flickr/European University Institute/ CC BY-SA 2.0)

Schäuble unterstützt Banken bei Lebensmittel-Spekulationen

Die Verhandlungen in Brüssel über eine Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation gehen in die entscheidende Phase. Es ist jedoch zu erwarten, dass dabei ein vollkommen wirkungsloses Gesetz herauskommt. Denn Finanzminister Schäuble hat offenbar im Sinne der Banken eine strikte Regulierung der Rohstoffgeschäfte verhindert.

Einsatz an Schulen: Bund macht McDonald’s zum Ernährungs-Berater

Das Bündnis für Verbraucherbildung will die Kompetenzen der Schüler stärken. Damit die Schüler beispielsweise auch bei der Auswahl der richtigen Nahrungsmittel gut geschult sind. Zu diesem Zweck haben die staatlichen Aufklärer unter andem McDonald's in den Kreis der Ernährungs-Berater aufgenommen.

Deutsche Bank hat Bundestag belogen: Spekulanten treiben Lebensmittelpreise

Insgesamt sechs Papiere aus den Forschungsabteilungen von Deutscher Bank und Allianz belegen: Entgegen öffentlicher Äußerungen gehen die Unternehmen selbst davon aus, dass Spekulation mit Agrarrohstoffen zu höheren Nahrungsmittelpreisen und damit zu Hunger führen kann. Foodwatch behauptet: Die Deutsche Bank hat darüber sogar den Deutschen Bundestag belogen.

Der Nahrungsmittel-Index unterliegt starken Schwankungen, was vor allem in den armen Ländern zu großen Engpässen führen kann. Verbraucherschützer geben den Spekulanten die Schuld. (Grafik: Jashuah, Daten: FAO)

Kreislauf des Todes: Das große Geschäft mit dem Hunger

Die Deutsche Bank hält an Spekulationen mit Nahrungsmitteln fest, die ihrer Ansicht nach nicht für die massiven Preisanstiege der letzten Jahre verantwortlich sind. Verbraucherschützer warnen vor Hungerskatastrophen, die durch die fortgesetze Spekulation ausgelöst werden können. Auch das fortgesetzte Gelddrucken durch die Zentralbanken treibt die Nahrungspreise.

Mineralöl in Lebensmitteln: Verbraucher-Ministerium versteckt kritische Studie

Seit Juni existiert eine Studie im Auftrag des Ministeriums, die vor Mineralöl-Rückständen in Lebensmitteln warnt. Doch das Ministerium habe diese zurückgehalten, kritisiert die Verbraucherorganisation Foodwatch. Es ist völlig unklar, warum die zuständige Ministerin damit nicht im Zug der Entdeckung von Mineralöl in Schokolade-Adventskalendern an die Öffentlichkeit gegangen ist.

Nahrungsmittel-Preise außer Kontrolle: Spekulanten ruinieren den Markt

Wieder sind extreme Preisanstiege bei Lebensmitteln zu beobachten. Ein Umstand, der nicht allein auf den Klimawandel geschoben werden kann, erklärt Jan Urhahn von Oxfam. Lebensmittelspekulation führen zu volatilen Preisen und gefährden in erster Linie die Ärmsten der Armen.