Alle Artikel zu:

Hedge Fonds

Schattenbanken agieren mit riesigen Mengen Geld. Der Markt wächst, doch die Politik schafft es am Ende nicht, den Schattenspielen ein Ende zu bereiten. (Foto: dpa)

EU macht Rückzieher und verzichtet auf strenge Regeln für Schattenbanken

Seit mehreren Jahren will die EU eine härtere Regulierung der Schattenbanken beschließen. Doch schon in dem ersten Entwurf hat der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments die geplanten Regeln abgeschwächt. Selbst in den USA geht man teilweise härter vor.

Everest Capital verliert mit seinem größten Hedge Fonds mehr als 800 Millionen US-Dollar, weil das Unternehmen auf sinkende Franken-Kurse gewettet hatte. (Foto: dpa)

Everest Capital verliert 800 Millionen Dollar nach Franken-Entscheidung

Everst Capital muss seinen größten Hedge Fonds schließen. Die Manager wetteten auf einen sinkenden Franken. Nach der überraschenden Entscheidung der Schweizerischen Notenbank verlor der Hedge Fonds mehr als 800 Millionen Dollar.

Kurswechsel der SNB zwingt erste Broker in die Insolvenz

Die Entkoppelung des Schweizer Franken vom Euro hat die ersten Insolvenzen von Devisen-Händlern ausgelöst. Die Schockwellen des radikalen Kurswechsels der SNB lösten auch bei Hedge Fonds und institutionellen Anlegern Verluste aus. Erste Rettungs-Maßnahmen wurden angestoßen.

Blackfield Capital galt als großer Player an der Wertpapierbörse in Moskau. (Foto: dpa)

Russischer Hedge-Fonds: Manager verschwunden, Millionen weg

Blackfield Capital galt als erfolgreicher russischer Hedgefonds, der bereits in die USA expandierte. Doch seit Ende des Jahres ist der Gründer des Hedge-Fonds spurlos verschwunden. Mitarbeiter stehen ohne Gehalt und Investoren ohne ihr Geld da. Anklage wurde noch nicht erhoben.

Hedgefonds-Manager muss Ex-Frau 425 Millionen Euro zahlen

Ein Hedgefonds-Manager muss an seine geschiedene Frau einen der höchsten Beträge der britischen Rechtsgeschichte zahlen. Schwacher Trost: Ihm bleiben noch mehr als 600 Millionen Euro.

Argentinien ist pleite: Nun droht Liquiditäts-Engpass

Argentinien ist am Freitag erstmals mit einer Zinszahlung auf Staatsanleihen in Verzug geraten. Nun versuchen die Gläubiger, eine Allianz zu formen, mit der die sofortige Rückzahlung aller Schulden gefordert wird. Die Ratingagentur Fitch hat bereits die ersten Papiere mit der Note "D" (Default) - also Zahlungsausfall klassifiziert.

Bank überweist irrtümlich 1,5 Millionen Dollar: Glückspilz taucht ab

Die Schweizer Credit Suisse hat einem Hedge Fonds-Manager irrtümlich 1,5 Millionen Dollar überwiesen. Wenig verwunderlich: Der glückliche Spekulant ist nach der Überweisung spurlos verschwunden.

Krieg als Geschäft: US-Spekulanten warnen vor Frieden in der Ukraine

Der Milliardär George Soros hat eine wilde Attacke gegen Wladimir Putin geritten. Er fordert, dass der IWF sofort 20 Milliarden Dollar in die Ukraine pumpen solle. Wenn sich Poroschenko und Putin nämlich nach der Wahl am Sonntag verständigen, drohen einigen US-Spekulanten bei einem Schuldenschnitt der Ukraine massive Verluste. Sie wollen, dass für ihre riskanten Wetten der IWF und die EU zahlen.

Die Adidas-Aktien sind seit Wochen im Keller. (Grafik: ariva.de)

Krise bei Adidas lockt Hedge-Fonds an

Die Krise beim Sportausrüster Adidas zieht mehrere Hedgefonds an. Angelsächsische Investoren sondieren laut Medienberichten einen Einstieg bei Adidas. Demnach planen die Investoren für den Fall des Anteilskaufs radikale Änderungen.

Putin zieht den nächsten Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen

In den ukrainischen Staatsschulden findet sich ein Passus, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Argentinien: Kirchner will Gläubiger mit juristischem Trick überlisten

Die Pleite-Regierung von Argentinien will die Gläubiger des Landes mit einem juristischen Trick zur Aufgabe ihrer Forderungen zwingen. Die Banken sollen sich argentinischem Recht unterwerfen und dafür wenigstens den Funken einer Chance erhalten, an ihr Geld zu kommen. Die Finte dürfte dazu führen, dass das Misstrauen von Kapitalgebern gegenüber Staatsanleihen deutlich steigt.

Vermögens-Verwalter: Manipulationen machen Geld-Anlage unmöglich

Einer der bekanntesten amerikanischen Hedge-Fonds-Manager schließt sein Finanz-Unternehmen. Er hat das Vertrauen in die Finanz-Märkte verloren und kritisiert die massiven Manipulationen. Vernünftige Investitions-Entscheidungen seien heute unmöglich geworden.

Während alle Fußball gucken, rollt der IWF eine Bombe unter die Sofas der Sparer

Der IWF schlägt in einem neuen Papier ein globales Vorgehen bei der Lösung der Schuldenkrise vor. Es läuft auf massive Verluste bei Rentnern, Anlegern und Sparern hinaus. Die Betroffenen dürften ihre Enteignung erst bemerken, wenn es zu spät ist. Um den Crash im Finanz-System zu verhindern, will der IWF die Finanzierung von Staatsschulden über die Notenpresse zur Regel machen. Nach diesem Prinzip hatte zuletzt der Ostblock gearbeitet.

Geheimpapier: EU will Sparguthaben für Euro-Rettung konfiszieren

Die EU will die Ersparnisse der Europäer für die Rettung des Euro „mobilisieren“. In einem umfassenden Projekt will die Kommission den Zugriff auf die privaten Sparguthaben. Die EU-Kommission will „die Ersparnisse von 500 Millionen Bürgern“ für „langfristige Investitionen“ verwenden. Ein ganz neuer Finanz-Sektor soll entstehen. Es ist ein ungeheuerlicher Vorschlag.

Obamas neue Banken-Regel: Ein Knigge für Lustmörder

Die neue Volcker-Regel soll die Banken sicherer machen. Sie ist jedoch rechtlich zu kompliziert und faktisch nicht zu überprüfen. Die Banken haben daher die Anwälte auf die Suche nach Schlupflöchern geschickt. Es ist nicht schwer, dieser Regel die Zähne zu ziehen.

Europa: Vorbereitungen zur Enteignung der Bank-Kunden haben begonnen

Die Schweiz hat als erstes Land in Europa Regeln festgelegt, wie die Banken die Sparer bei einer Pleite zu enteignen haben. Gleichzeitig laufen Bestrebungen, die Flucht ins Bargeld zu stoppen. Deutschland wird ebenfalls bald bekanntgeben, wie hoch die Zwangsabgabe für Bank-Kunden ausfällt. Erhöhte Wachsamkeit ist angebracht.

Luxemburg: Die reichsten Schnorrer in Europa

Vor allem aufgrund seiner enormen Finanzindustrie ist Luxemburg eines der reichsten EU-Länder. Dennoch erhält das Land mehr Geld von der EU, als es zahlt.

Ein Mitarbeiter der IWF-Chefin Lagarde aus ihrer Zeit als französische Finanzministerin wurde am Montag im Zusammenhang mit dem Adidas-Skandal verhaftet, in den auch Ex-Präsident Sarkozy verwickelt.

IWF will seine Kredite an Schulden-Staaten retten

Viele der geretteten Staaten sind nicht in der Lage, ihre Kredite an den IWF langfristig zurückzuzahlen. Nun überlegt Lagarde, neue Regeln zu schaffen. Schon vor Einschreiten der internationalen Gläubiger sollen private Gläubiger ihre an das entsprechende Land verliehenen Kredite umschulden.

Wegen Banken-Krise: Schattenbanken boomen und gehen immer mehr Risiko

Die globale Banken-Regulierung entpuppt sich als Rohrkrepierer. Die großen Profiteure sind die unregulierten Schattenbanken. Diese Hedge Fonds gehen immer mehr Risiko und profitieren von den politischen Panik- Entscheidungen.

Totgesagte leben länger: Der Nachruf auf George Soros. (Screenshot/Business Insider)

Reuters meldet irrtümlich den Tod von George Soros

Ein vorgefertigter Nachruf auf den Finanzexperten George Soros wurde versehentlich in der Nacht zu Freitag von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlicht. Warum der Nachruf überhaupt geschrieben wurde ist unklar, Soros erfreut sich bester Gesundheit.