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Kredit

Der Bundesverband Deutscher Banken spricht sich gegen neuen internationalen Regulierungsvorschlag für Langzeitkredite aus.

Belastungen für langfristige Immobilien-Kredite möglich

Der Bundesverband Deutscher Banken hat einen neuen internationalen Regulierungsvorschlag kritisiert, da dieser vor allem Langzeitkredite wie Immobilienkäufe benachteilige. Stattdessen sollten Risikopositionen individuell bewertet werden.

Händler in der Chicago Board Options Exchange (CBOE), der größten US-Börse für den Handel mit Optionen. (Foto: dpa)

Regulatoren fordern neue Regeln zur Abdeckung von Kredit-Risiken

Die globalen Bankenregulierer fordern Vorgaben zur Kapitalunterlegung, um mögliche Verluste aus Derivatekontrakten besser abzusichern und etwaige negative Folgen in einer Krise einzudämmen.

Die Commerzbank hat ein Paket fauler Immobilienkredite abgestoßen. (Foto: dpa)

Commerzbank verkauft Immobilienkredit-Pakete mit kleinem Verlust

Die Commerzbank hat sich mit einem kleinen Verlust von Immobilienkrediten über 2,9 Milliarden Euro getrennt. In 15 europäischen Ländern vergebene, teilweise faule Kredite im Volumen von rund 2,2 Milliarden Euro gingen an ein Konsortium aus der US-Investmentbank JPMorgan und den Finanzinvestor Lone Star, wie die Commerzbank am Mittwoch mitteilte.

Mon dieux! Nun muss Christine Lagarde den Russen und Amerikanern sagen, dass im IWF ein kleineres Loch droht. Die Griechen zahlen nicht. (Foto: dpa)

Blamage für Lagarde: Griechenland zahlt IWF nicht aus

Nach Angaben eines griechischen Regierungsvertreters wird Griechenland die am Dienstag fällige Kreditrate an den IWF nicht leisten. Eine Staatspleite hat dies nicht zur Folge, wohl aber einen veritablen Gesichtsverlust für Christine Lagarde.

Größter kanadischer Pensionsfonds übernimmt GE-Tochter Antares

Der größte kanadische Pensionsfonds CPPIB übernimmt für zwölf Milliarden Dollar die GE-Tochter Antares Capital. GE will sich aus dem Finanzbereich vollständig zurückziehen und sich auf den Industriebereich konzentrieren.

Während die ukrainische Notenbank-Chefin Valeria Gontarewa (li.) gegen den Verfall der heimischen Währung kämpft, erwartet Finanzministerin Natalia Jaresko von den privaten Gläubigern der Ukraine einen Schuldenschnitt von 15,3 Milliarden Dollar. (Foto: dpa)

JPMorgan: Ukraine ist nicht pleite und soll seine Schulden bezahlen

Die Ukraine habe die finanziellen Mittel, um ihre Gläubiger zu bedienen, so die US-Bank JPMorgan. Zum Monatsbeginn meldete das Finanzministerium einen Milliarden-Überschuss. Zahlreiche US-Investoren wie George Soros investierten Millionen Dollar in die Ukraine im Vertrauen darauf, dass es zu einem Bail-out kommt.

Finanzierung von Neuwagen: Autobanken mit zweistelligem Wachstum

Die Autofinanzierung beschert den Autobauern zunehmend bessere Geschäfte als der Autoverkauf selbst. Das Neugeschäft der Autobanken wuchs um elf Prozent auf 33,4 Milliarden Euro, die Neuzulassungen dagegen nur um drei Prozent. Autohändler schlagen Neuwagen immer öfter mit einem Kredit- oder Leasingvertrag der herstellereigenen Banken los.

Banken zahlen Kunden Prämien fürs Schulden-Machen

Wegen der Niedrigzins-Politik der EZB kommt es zu einer grotesken Situation: Die Banken zahlen ihren Kunden Geld für die Aufnahme von Krediten. Vor allem in Südeuropa haben viele Schuldner variable Zinssätze vereinbart. Sie verlangen nun, dass die Banken ihnen entsprechende Angebote unterbreiten. In Deutschland dominieren dagegen feste Zinssätze - weil die Deutschen Risiken vermeiden wollten. Das rächt sich nun.

Griechenland: Bonds auf Erholung nach Zahlung der IWF-Rate

Die griechische Regierung hat nach eigener Aussage die fällige IWF-Rate von 450 Millionen Euro überwiesen. Die griechischen Staatsanleihen erholten sich daraufhin. Die Eurogruppe stellt dem Land allerdings ein neues Ultimatum für Reformen.

Finanz-Krieg: China gewährt Venezuela Milliarden-Kredit

In den kommenden Monaten will China dem vor der Pleite stehenden Land zehn Milliarden Dollar leihen. Diese Gelder sind Teil eines bilateralen Abkommens. Für China bieten sich so neue Wege, seinen Energiehunger zu stillen, während die USA weiter auf Konfrontation mit Venezuela setzen.

Ukrainische Notenbank muss größte Bank mit Kredit stützen

Die ukrainische Notenbank stützt die heimische „Privatbank“ mit einem Liquiditäts-Kredit von umgerechnet 62 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Als Sicherheiten wurden eine Bürgschaft eines Anteilseigners und Immobilien, die sich im Besitz der „Privatbank“ befinden, festgelegt.

Griechenland: Zinsen für Staatsanleihen steigen rasant

Nervosität auf dem Bondmarkt: Die Zinsen für fünfjährige griechische Bonds stiegen am Donnerstag auf 17.68 Prozent. Die zehnjährigen Papiere stiegen auf 11 Prozent.

Kiew ersucht IWF um Hilfe: Ukraine kann Schulden nicht bedienen

Die Ukraine hat ein Solvenz-Problem. Die ukrainische Regierung hat daher beim IWF langfristige und hohe Kredite angefordert. Zudem will Finanzministerin Natalie Jaresko mit den privaten Gläubigern über ein Schulden-Moratorium verhandeln.

Franken-Kredite: Schwere Verluste für deutsche Privatkunden und Kommunen

Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro wird deutsche Privathaushalte und Kommunen Milliarden kosten. Einige Städte müssen sich auf Turbulenzen bei ihren Haushalten einstellen. Andere hoffen, dass die Währungs-Swaps eine ausreichende Absicherung bieten.

Ukraine erhält 500 Millionen Euro Kredit-Garantien von Deutschland

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat in Berlin eine Kredit-Garantie von 500 Millionen Euro vom deutschen Steuerzahler erhalten. Doch tatsächlich steuert das Land in Richtung Staatspleite: Die kurzfristigen Staatsanleihen, die im Juli 2017 fällig werden, werden mittlerweile unter 60 Cent je Dollar gehandelt. Eine IWF-Delegation wird in dieser Woche in Kiew eintreffen, um Prüfungen für die Bewilligung von weiteren Milliarden-Krediten vorzunehmen.

Nervosität in China: Börse Shanghai bricht ein

Der Shanghai Composite Index ist am Dienstag 5,43 Prozent auf 2.856,27 Punkte zurückgefallen. Damit verzeichnete Chinas wichtigster Börsen-Index den größten Absturz seit 2009. Auslöser dieser Entwicklung war eine Ankündigung, wonach die Regeln im Kreditgeschäft gestrafft werden sollen.

IWF verschiebt Auszahlung von Milliarden-Krediten an Ukraine

Der IWF wird der Ukraine vorerst keine weiteren Kredite zur Verfügung stellen. „Sie wollen mit der neuen Regierung sprechen“, so der ukrainische Finanzminister. Die zweite Kredittranche von 2,7 Milliarden Dollar dürfte damit bis ins kommenden Jahr verschoben werden. Die EU bereitet nach Angaben der ukrainischen Regierung dagegen die nächste Überweisung bereits technisch vor.

Merkel: EU-Steuerzahler sollen Schulden der Ukraine finanzieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zugestimmt, dass die EU-Steuerzahler für die Schulden der Ukraine bei Gazprom aufkommen dürfen. Dies soll zunächst durch einen Übergangskredit geschehen. Wie hoch dieser ist und wann die bankrotte Ukraine den Kredit zurückzahlen wird, soll am Dienstag in Brüssel beraten werden.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Ukraine: Jazenjuk kündigt Antrag Kiews auf Nato-Mitgliedschaft an

Der ukrainische Übergangspremier Arseni "Jaz" Jazenjuk will einen formalen Beitritts-Antrag der Ukraine zur Nato vorlegen. Kiew fordert Waffen aus dem Westen für den Kampf gegen Russland. US-Präsident Obama will schärfere Sanktionen der EU gegen Russland. Der IWF rettet die Ukraine mit einem Milliarden-Kredit vor dem Staatsbankrott.