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Kredit

Die ukrainische Finanzministerin Natalia Jaresko und Regierungs-Chef Arseni Jazenjuk wissen, dass ihr Land vor dem Bankrott steht. (Foto: dpa)

Kiew ersucht IWF um Hilfe: Ukraine kann Schulden nicht bedienen

Die Ukraine hat ein Solvenz-Problem. Die ukrainische Regierung hat daher beim IWF langfristige und hohe Kredite angefordert. Zudem will Finanzministerin Natalie Jaresko mit den privaten Gläubigern über ein Schulden-Moratorium verhandeln.

Die überraschende Aufwertung des Franken dürfte die deutschen Privatkunden und die öffentlichen Haushalte Milliarden kosten. (Foto: dpa)

Franken-Kredite: Schwere Verluste für deutsche Privatkunden und Kommunen

Die Abkoppelung des Schweizer Franken vom Euro wird deutsche Privathaushalte und Kommunen Milliarden kosten. Einige Städte müssen sich auf Turbulenzen bei ihren Haushalten einstellen. Andere hoffen, dass die Währungs-Swaps eine ausreichende Absicherung bieten.

Gauck empfängt Jazenjuk

Ukraine erhält 500 Millionen Euro Kredit-Garantien von Deutschland

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk hat in Berlin eine Kredit-Garantie von 500 Millionen Euro vom deutschen Steuerzahler erhalten. Doch tatsächlich steuert das Land in Richtung Staatspleite: Die kurzfristigen Staatsanleihen, die im Juli 2017 fällig werden, werden mittlerweile unter 60 Cent je Dollar gehandelt. Eine IWF-Delegation wird in dieser Woche in Kiew eintreffen, um Prüfungen für die Bewilligung von weiteren Milliarden-Krediten vorzunehmen.

Der Shanghai Stock Exchange Composite Index brach am Dienstag um 5,43 Prozent ein. (Foto: dpa)

Nervosität in China: Börse Shanghai bricht ein

Der Shanghai Composite Index ist am Dienstag 5,43 Prozent auf 2.856,27 Punkte zurückgefallen. Damit verzeichnete Chinas wichtigster Börsen-Index den größten Absturz seit 2009. Auslöser dieser Entwicklung war eine Ankündigung, wonach die Regeln im Kreditgeschäft gestrafft werden sollen.

IWF verschiebt Auszahlung von Milliarden-Krediten an Ukraine

Der IWF wird der Ukraine vorerst keine weiteren Kredite zur Verfügung stellen. „Sie wollen mit der neuen Regierung sprechen“, so der ukrainische Finanzminister. Die zweite Kredittranche von 2,7 Milliarden Dollar dürfte damit bis ins kommenden Jahr verschoben werden. Die EU bereitet nach Angaben der ukrainischen Regierung dagegen die nächste Überweisung bereits technisch vor.

Merkel: EU-Steuerzahler sollen Schulden der Ukraine finanzieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zugestimmt, dass die EU-Steuerzahler für die Schulden der Ukraine bei Gazprom aufkommen dürfen. Dies soll zunächst durch einen Übergangskredit geschehen. Wie hoch dieser ist und wann die bankrotte Ukraine den Kredit zurückzahlen wird, soll am Dienstag in Brüssel beraten werden.

Mit Steuergeldern: EU leitet heimlich russisches Erdgas in die Ukraine

Moskau will verhindern, dass EU-Staaten russisches Gas in die Ukraine umleiten. Gazprom-Chef Miller nennt dies einen „halb-betrügerischern Mechanismus“. Daher droht Russland mit einer Reduzierung der Lieferungen. Für die europäischen Steuerzahler stellen die Machenschaften ein neues Milliarden-Risiko dar.

Ukraine: Jazenjuk kündigt Antrag Kiews auf Nato-Mitgliedschaft an

Der ukrainische Übergangspremier Arseni "Jaz" Jazenjuk will einen formalen Beitritts-Antrag der Ukraine zur Nato vorlegen. Kiew fordert Waffen aus dem Westen für den Kampf gegen Russland. US-Präsident Obama will schärfere Sanktionen der EU gegen Russland. Der IWF rettet die Ukraine mit einem Milliarden-Kredit vor dem Staatsbankrott.

Russland erwägt Blockade des IWF-Kredits für die Ukraine

Russland will offenbar den in Kiew dringend benötigen Kredit blockieren: Premier "Jaz" Jazenjuk hatte angekündigt, mit dem Geld die Schulden bei den Banken bezahlen zu wollen. Doch Russland wartet seit Monaten auf die Bezahlung von offenen Gasrechnungen. Russland will dem US-dominierten IWF nicht den Vortritt lassen und hofft außerdem, damit das ukrainische Bankensystem weiter zu destabilisieren.

Zahlungsunfähig: Ukraine verwendet EU-Steuergelder für den Schuldendienst

Die Ukraine will die ersten Milliarden an internationalen Steuergeldern, die das Land vom IWF erhält, nicht für die Linderung der Not der Zivilbevölkerung verwenden. Die Regierung in Kiew hat angekündigt, dem Schuldendienst Vorrang geben zu wollen. Die Banken sollen ruhig gestellt werden. Denn eigentlich ist das Land längst ruiniert und zahlungsunfähig. Doch davon unbeeindruckt, werden auch Steuergelder aus der EU in die Ukraine gepumpt - ohne jegliche Transparenz oder Kontrolle.

Die Steuerzahler müssen die Rettung der Depfa stemmen. (Bild: Timo Würz)

Weiter wie bisher: Der Steuerzahler bleibt der unaufgeklärte Banken-Retter

Der hohe Schaden für den Steuerzahler aus der indirekten Verstaatlichung der irischen Depfa entstand vor allem durch den politischen Widerstand gegen Abwicklung und Gläubigerbeteiligung in Deutschland. Durch das starre Festhalten an der einmal beschlossenen Bankenrettungsstrategie wurden bei einer Privatbank die Rettungskosten für den Steuerzahler maximiert.

Oettinger bietet Ukraine EU-Steuergelder für Gazprom-Rechnungen an

EU-Energiekommissar Günther Oettinger will die Ukraine mit Gas aus dem Westen beliefern. Zudem soll Gazprom weiter Erdgas liefern, deren Preise erst später durch ein Schiedsgericht bestimmt werden. Die EU stehe in Kontakt mit Kiew, Weltbank und IWF und prüfe weitere Hilfen an die Ukraine.

EZB: Banken lockern Regeln zur Kreditvergabe

Die Banken der Eurozone haben ihre Bedingungen zur Kreditvergabe gelockert. Besonders private Haushalte nehmen dadurch mehr Hypotheken- und Konsumkredite auf. Aber auch Unternehmen finanzieren ihre Investitionen wieder verstärkt auf Pump.

Währungskrieg: Russland-Sanktionen sollen den Dollar retten

Als „neues Instrument der US-Außenpolitik“ bezeichnet Victoria Nuland den Finanzkrieg gegen Russland. Zudem nennt sie die Verunsicherung der Märkte als „ein Skalpell ... der europäischen und der US-Außenpolitik“. Die Amerikaner kämpfen vor allem um die Vorherrschaft des Dollar. Dafür ist ihnen jede Manipulation recht - offenbar auch ein offener Wirtschaftskrieg gegen Russland.

Daumenschraube: USA planen Stopp der Weltbank-Kredite für Russland

Die USA und Kanada wollen Kredite der Weltbank, die für Russland bestimmt sind, blockieren. Die Weltbank ist eine durchwegs US-amerikanisch dominierte Einrichtung. Daher wird es für die Amerikaner kein Problem sein, die Politik der Weltbank zu bestimmen. Auch in der Vergangenheit hat die Weltbank stets loyal zu einem ihrer größten Geldgeber gestanden.

Bank of England eröffnet Kampf gegen Immo-Blase

Die britische Notenbank verschärft die Regeln für die Kreditvergabe. Bei Hypotheken werden künftig Obergrenzen gezogen. Der Kredit darf das 4,5-Fache des Einkommens der Hausbauer nicht mehr übersteigen.

500 Millionen Euro für die Ukraine als „Zeichen europäischer Solidarität“

Die EU hat die zweite Kredit-Tranche in Höhe von 500 Millionen Euro an die Ukraine überwiesen. Die Bundesregierung beteiligt sich dabei mit 46 Millionen Euro. Kiew benötigt das Geld zur Tilgung seiner Gas-Schulden bei Russland.

Steuergeld für Gazprom: EU überweist 500 Millionen Euro an die Ukraine

Die EU gibt die zweite Kredit-Tranche in Höhe von 500 Millionen Euro an die Ukraine frei. Die Bundesregierung beteiligt sich dabei mit 46 Millionen Euro. Insgesamt hat die EU der Ukraine 1,6 Milliarden Euro zugesichert. Kiew benötigt das Geld zur Tilgung seiner Gas-Schulden bei Russland.

Banken-Krise in Italien: Aktie von Monte Paschi vom Handel ausgesetzt

Die älteste Bank der Welt kommt nicht auf die Beine: Die Aktien der Monte dei Paschi di Siena musste am Dienstag vom Handel ausgesetzt werden. Dem Unternehmen macht eine Kapitalerhöhung zu schaffen.

IWF warnt Großbritannien vor Immobilienblase

Der Internationale Währungsfonds warnt Großbritannien vor einer drohenden Immobilienblase. Viele Hauskäufer würden sich über ihre Verhältnisse verschulden, um eine Immobilie zu finanzieren. Die Häuserpreise in Großbritannien sind seit dem letzten Jahr um mehr als 11 Prozent gestiegen.