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Lebensmittel

Die USA als großes Exportland sind werden den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder stark zu spüren bekommen. (Foto: dpa)

Rohstoff-Schock wird USA härter treffen als Europa

Der aktuelle Preisverfall der Rohstoffe kommt den Konsumenten in Europa und Südostasien zugute. Die Gewinner konzentrieren sich auf die Peripherieländer einerseits, auf große Exportländer wie Deutschland, China und Japan andrerseits. Diese Exportländer - wie die USA - werden umgekehrt den Konjunktureinbruch der Rohstoff-Länder mit voller Wucht zu spüren bekommen.

In Indien protestieren die Menschen gegen die bleiversetzen Maggi-Fertignudeln. (Foto: dpa)

Nudelrückruf in Indien kostet Nestle 66 Millionen Franken

Nachdem bei Lebensmittel-Kontrollen hohe Bleianteile in Maggi-Fertignudeln gefunden wurden, musste Nestle die Produkte in Indien zurückrufen. Auch Währungsturbulenzen im Kernmarkt China wirkten sich negativ auf die Prognose aus.

China ist nahezu Selbstversorger bei den wichtigsten Nahrungsmitteln. Dennoch werden Spezialitäten importiert wie Fisch, Fleisch oder Mandeln. (Foto: dpa)

Rohstoff-Schock bringt Bauern weltweit in Bedrängnis

Die stark erhöhte Nachfrage hat in den Schwellenländern zu einer deutlichen Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion geführt. Kurz darauf wurden Rohstoffe als eigenständige Vermögensklasse entdeckt. Die Investoren wurden von der Aussicht verlockt, in Index-Fonds oder -Zertifkate zu investieren. Doch diese Entwicklung setzt die Bauern weltweit unter Druck.

HelloFresh liefert Lebensmittel direkt nach Hause. Nun will Rocket Internet den Dienstleister an die Börse bringen. (Foto: dpa)

Rocket Internet plant Börsengang von Lieferdienst HelloFresh

Nach dem Erreichen der Mehrheitsbeteiligung will Rocket Internet nun den Lebensmittel-Lieferdienst HelloFresh an die Börse bringen. Morgan Stanley und Goldman Sachs seien nun mit den Vorbereitungen für die Aktienemission beauftragt worden.

Mit der Fusion von Monsanto und Syngenta würde ein globaler Monopolist entstehen. (Foto: dpa)

Saatgut: Bauern machen gegen Fusion von Monsanto mit Syngenta mobil

Bauern aus den USA und aus Brasilien wollen gegen die geplante Fusion der Saatgut-Konzerne Monsanto und Syngenta mobil machen. Sie warnen vor dem Entstehen eines globalen Monopolisten.

Vorläufig bleiben die Fähnchen wohl getrennt: die Pläne einer Fusion wurden von der Monopol-Kommission abgelehnt. (Foto: dpa)

Deutschland: Absage an Supermarkt-Fusion

Die umstrittene Übernahme von Tengelmann und seinen 16.000 Beschäftigten durch Edeka wurde von der Monopol-Kommission abgelehnt. Diese Einschätzung sei jedoch nicht bindend.

Teure Geopolitik: EU-Präsident Tusk als Staatsmann in Georgien, doch zu Hause müssen die Steuerzahler wegen der Russland-Sanktionen die Bauern finanzieren. (Foto: dpa)

EU verspricht Bauern neue Millionen für Ausfälle wegen Russland-Sanktionen

Die EU muss den Bauern erneut Millionen-Beträge aus Steuergeldern überweisen. Die Bauern verlangen Entschädigung für den Schaden, der ihnen aus den Russland-Sanktionen entstanden ist.

Die griechische Rentnerin Anna Kousoula ist 60 Jahre alt, bekommt eine monatliche Rente von 300 Euro und muss damit auch ihren arbeitslosen Sohn finanzieren. (Foto: dpa)

Griechenland: Bürger sind auf Lebensmittel-Spenden angewiesen

Die Kommunen in Griechenland sind auf Großspenden von Stiftungen angewiesen, um nicht Bankrott zu gehen. Die Bürger brauchen Lebensmittelspenden von Fleisch- oder Gemüseproduzenten. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Der Schweizer Handelskonzern will seine Lebensmittelmarktanteile in Deutschland erhöhen. (Foto: dpa)

Bayern: Migros will Tengelmann-Geschäfte übernehmen

Der Schweizer Handelskonzern Migros will 130 Tengelmann-Geschäfte in Bayern kaufen. „Wir wollen mit Tegut aus unserem Stammgebiet in Hessen, Thüringen und Nordbayern hinaus auch im Süden Deutschlands wachsen. Die 130 Tengelmann-Standorte in Bayern wären deshalb für uns perfekt“, so Migros-Chef Jörg Blunschi.

Da aufgrund der Kapitalverkehrskontrollen griechische Unternehmen keine Auslandsüberweisungen mehr tätigen dürfen, kommt es zum Importstopp von Lebensmitteln. (Foto: dpa)

Griechenland: Lebensmittel werden knapp

In Griechenland ist der Import von Lebensmitteln unmöglich geworden. Das Land muss sich aus eigener Kraft mit Nahrungsmitteln eindecken. Die Griechen arbeiten rund um die Uhr, um den Tourismus nicht zu gefährden.

Die Kapital-Kontrollen erschweren den Griechen das tägliche Leben enorm. (Foto: dpa)

Augenzeugen-Bericht aus Griechenland: Wirtschaft vor dem Kollaps

Die Lage in Griechenland ist dramatisch: Betriebe müssen schließen, weil sie nicht mehr an ausreichend Benzin kommen. Gehälter oder Renten werden zwar überwiesen, die Bürger kommen aber nicht an das Geld. Kredit- und Bankkarten funktionieren nicht mehr. Trotzdem stehen die Griechen zu ihrem Votum gegen die „Fremdherrschaft“.

Noch sind die Geschäfte in Griechenland mit Sortiment ausgestattet. Doch weil kein Geld mehr ins Ausland überwiesen werden kann, werden die Lieferungen von zahlreichen Waren ausbleiben. (Foto: dpa)

Griechenland: Leere Supermärkte wegen Banken-Schließung

Das Abschneiden Griechenlands vom internationalen Zahlungsverkehr sorgt für eine Verknappung des Angebots bei Lebensmitteln. Wer kann, versorgt sich mit kleinen Gemüsegärten selber.

Verbaucherpreisindizes für alle Gütergruppen im Mai 2015. (Grafik: Statistisches Bundesamt)

Inflation: Preise steigen den vierten Monat in Folge

Im Mai ist die Inflationsrate um 0,7 Prozent gestiegen. Vor allem für Lebensmittel und Mieten mussten die Konsumenten mehr bezahlen. Das konnten die gesunkenen Preise für Mineralölprodukte und Energie nicht mehr auffangen. Die Bundesbank erwartet für die kommenden Jahre weitere Preisanstiege.

Deutsche kaufen mehr Schmuck, weniger Lebensmittel

Im April setzten die Einzelhändler mehr um als im Vorjahresmonat. Während die Ausgaben für Lebensmittel zurückgingen, stiegen jene für Schmuck und Bücher deutlich.

Weltweite Massen-Proteste gegen Monsanto und Syngenta

In 400 Städten in über 40 Ländern ist es am Samstag zu Protesten gegen Monsanto und und Syngenta gekommen. Die Demonstranten warnten vor den Gefahren von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln.

Frankreich: Supermärkte dürfen keine Lebensmittel mehr wegwerfen

Französische Supermärkte dürfen ab sofort keine Lebensmittel mehr wegwerfen oder mutwillig zerstören. Deutschland will dem Beispiel nicht folgen. Doch auch Deutschland praktiziert eine gewaltige Verschwendung: Jährlich landen hierzulande 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.

Qualität mangelhaft: Schweiz will Einfuhr von EU-Lebensmitteln kontrollieren

Der Schweizer Nationalrat will Lebensmittel vom so genannten Cassis-de-Dijon-Prinzip für Lebensmittel ausnehmen. Dieses Prinzip ermöglichte es überhaupt erst, Lebensmittel aus EU-Ländern, die nicht den Schweizer Standards entsprachen, einzuführen. Der Schweizer Nationalrat sah die Konsumenten durch die eingeführten Lebensmittel getäuscht.

EU-Studie: Pestizide sind schuld am Bienen-Sterben

Die Verwendung von Pestiziden ist verantwortlich für das Bienen-Sterben. Das haben EU-Wissenschaftler in einer Studie festgestellt. Der Einsatz von von Neonicotinoid-Insektiziden würden schwerwiegende Folgen für das gesamte Ökosystem nach sich ziehen.

Kraft und Heinz: Globaler Lebensmittel-Konzern entsteht

Durch die Fusion von Kraft und Heinz kommt es zu einer weiteren Konzentration der globalen Nahrungsmittel-Industrie. Der neue Multi soll einen Umsatz von rund 28 Milliarden Dollar machen und wird damit weltweit zur Nummer fünf. Doch durch den Zusammenschluss werden auch tausende Arbeitsplätze gefährdet.

WHO-Studie: Roundup von Monsanto kann Krebs auslösen

Schwerer Rückschlag für Monsanto: Ausgerechnet das bekannteste und profitabelste Produkt, das Pflanzengift Roundup, ist unter Krebsverdacht geraten. Eine WHO-Studie straft bisherige Studien Lügen und sieht die Möglichkeit eines Zusammenhangs von Roundup und Krebs. Bei Monsanto reagiert man ungewöhnlich nervös.