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Lebensmittel

Bienen spielen, wie andere Spezies, eine entscheidende Rolle im Öko-System des Planeten. Tausende Tierarten sind vom Aussterben bedroht. (Foto: dpa)

Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Forscher warnen vor einem massenhaften Tiersterben durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Mehr als tausend Arten sind akut bedroht. In der Geschichte des Planeten wurden Tierarten sonst nur durch große Naturkatastrophen derart schnell ausgelöscht.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht den Versuchsstall in Kleve (NRW). Dort werden die Tiere in drei Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Futter versorgt. So soll getestet werden, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. (Foto: dpa)

Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten

Deutschland bekommt 2015 mehr als fünf Milliarden Euro als Agrar-Förderungen von der EU. Doch Kühe, die Unmengen an Methangas ausstoßen, sind fast so schädlich für das Klima wie Autoabgase. Doch der wahre Grund für das Kuh-Desaster ist die absurden Agrar-Subventionen der EU.

Russland möchte Lebensmittel aus Argentinien, Brasilien, Iran, Israel, Marokko, Paraguay, Türkei, Uruguay und ehemaligen Sowjetstaaten importieren. (Foto: dpa)

Russland: Schwellenländer sind die Gewinner von EU-Gemüse-Boykott

Russland will den Import von Lebensmitteln aus Argentinien, Brasilien, Iran, Israel, Marokko, Paraguay, Türkei, Uruguay und ehemaligen Sowjetstaaten massiv steigern. Dadurch soll der Import-Ausfall von Lebensmitteln aus der EU kompensiert werden. Zuvor hatte der Kreml ein Import-Verbot für alle Lebensmittel-Produkte aus der EU ausgesprochen.

Sie sind immer fein raus: Die Herren Van Rompuy, Putin und Barroso müssen nicht für den Handelskrieg zahlen. Die Steuerzahler in der EU und in Russland müssen für den Schaden aufkommen, den die Wirtschaft durch eine aggressive Politik erleidet. (Foto: dpa)

EU und Russland: Steuerzahler werden zur Finanzierung des Krieges gezwungen

Die Regierungen in der EU und in Russland mögen zerstritten sein. In einem Punkt verfolgen sie die exakt selbe Strategie: Sie greifen ihren Steuerzahlern in die Tasche, damit diese den Schaden bezahlen, den der neue Handelskrieg in der Wirtschaft auslöst. In Europa bekommen die Bauern mindestens 400 Millionen Euro. In Russland wollen zwei Großbanken 4 Milliarden Dollar. Über entsprechende Diäten-Kürzungen für die kriegswilligen Regierungen wurde weder hier noch dort bisher diskutiert.

„Sollten wir etwas aufdecken, werden wir wirksame Maßnahmen prüfen“, so die Lebensmittelaufsicht. (Foto: dpa)

Antibiotika in Lebensmitteln: Moskau ermittelt gegen McDonald‘s

Die russische Lebensmittelaufsicht ermittelt gegen die ausländischen Käse-Zulieferer von McDonald’s. In deren Produkten sollen Antibiotika enthalten sein. Unter Verdacht steht auch die deutsche Firma Schreiber.

Genmais-Verbot: Gefährliche Täuschungs-Manöver zugunsten der Saatgut-Konzerne

Die neue Genmais-Regelung beinhaltet zu viele juristische Schlupflöcher, warnen Kritiker. Der Vorschlag, einzelne Staaten könnten eine Ausnahme-Genehmigung beantragen, kann Klagen der Gentechnik-Unternehmen provozieren. Die nationalen Anbauverbote würden dann über juristische Tricks ausgehebelt.

Starker Anstieg von Lebensmittel-Preisen erwartet

Die Lebensmittelpreise werden aufgrund der zunehmenden weltweiten Nachfrage stärker steigen. Die vermehrte Nutzung von Ackerland zum Anbau von Biokraftstoffen beschleunigt die Verteuerung. Wirtschaftsinstitute rechnen schon für 2015 mit einer Verdopplung der Teuerungsrate.

Freihandel mit den USA gefährdet Vielfalt bei Obst und Gemüse

Die Saatgut-Industrie möchte offenbar das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU nutzen, um mit ihren Patenten auf dem europäischen Markt zu reüssieren. In den USA hat Monsanto allein im vergangenen Jahr 142 Prozesse gegen Bauern wegen der Vermischung von Saatgut geführt. Die Taktik könnte auch in Europa funktionieren.

Die Grünen in Österreich warnen vor einer neuen EU-Saatgutverordnung: „Mein Paradeiser (meine Tomate) darf nicht illegal werden.“ (Foto: DWN)

Grüne warnen vor EU-Regulierung: „Meine Tomate darf nicht illegal werden“

Die österreichischen Grünen warnen vor einem erneuten Versuch der Saatgut-Industrie, die Vielfalt der Sorten für Obst und Gemüse in Europa einzuschränken. Nach dem Scheitern der ersten Regulierungs-Welle könnte ein heißer Herbst bevorstehen.

Studie: Bienen-Sterben in Europa ist alarmierend

Sterben die Bienen weiterhin so schnell wie in den vergangenen zehn Jahren, wird es einige Lebensmittel bald nicht mehr geben. Der wirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden. Wechselwirkungen zwischen Pestiziden und Pilzschutzmitteln sind vermutlich für das Massensterben der Bienenvölker verantwortlich.