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Lebensmittel

Rajnath Singh, Chef der oppositionellen BJP, will nach seinem Wahlsieg einen Fonds gegen Preisanstiege einrichten. (Foto: dpa)

Inflation stürzt indische Bürger in die Armut

Die Konsumenten-Preise in Indien sind innerhalb eines Jahres um 8,3 Prozent gestiegen. Am härtesten trifft es jene 800 Millionen Inder, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Sie spüren die Folgen der globalen Finanzpolitik in Form von explodierenden Lebensmittel-Preisen.

Ein Gesetz in Belgien verbietet das Wegwerfen von verzehrbaren Lebensmittel. (Foto: dpa)

Belgien: Region beschließt Gesetz gegen Verschwendung von Lebensmitteln

Das wallonische Parlament hat ein Gesetz gegen Lebensmittel-Verschwendung verabschiedet. Supermärkte dürfen ab sofort keine unverkäufliche Ware mehr wegschmeißen. Wer sich nicht daran hält, muss sein Geschäft schließen.

Salz darf bei keiner echten Brezel fehlen. Aber auch bei anderen Speisen sollte man nicht unnötig mit Salz geizen. (Foto: Lukas Barth dpa/lby)

Zu wenig Salz erhöht Risiko von Herzerkrankungen

Bisher wurde von einem zu hohen Salzkonsum abgeraten. Bluthochdruck, verstopfte Gefäße oder zu viel Wassereinlagerungen wurden bisher mit Salz in Verbindung gebracht. Neue Studien zeigen jedoch, dass ein zu geringer Salzkonsum gefährlich ist.

Kinder in Asien sind bereits jetzt von Mangelernährung bedroht. Jedes vierte Kind unter fünf Jahren erleidet bereits Folgeschäden durch Unterernährung. (Foto: dpa)

Lebensmittel werden knapp: UN warnen vor weltweitem Bürgerkrieg

Weltweit muss die Nahrungsmittelproduktion bis Mitte des Jahrhunderts um 60 Prozent gesteigert werden. Anderenfalls komme es zu einer Verknappung der Lebensmittel. Die Folgen wären soziale Unruhen und weltweite Bürgerkriege. Besonders dramatisch sei die Situation in Asien, warnt die UN.

Kaffee-Pflanzen sind sehr empfindlich. Dieses Jahr droht eine Dürre die Ernte zu vernichten. (Foto: dpa)

Kaffee-Preis explodiert wegen Dürre in Brasilien

Wegen der anhaltenden Dürre im wichtigsten Anbauland Brasilien stieg der Kaffee-Preis am Mittwoch weiter an. An den Terminmärkten kostete ein Pfund Arabica-Kaffee so viel wie seit Oktober 2012 nicht mehr.

Frankreichs Bauern könnten mit einer frühen Aussaat von MON810 dem Verbot der Regierung zuvorkommen. (Foto: dpa)

Französische Bauern wollen Monsanto-Mais anbauen

Die französische Regierung will den Anbau von Genmais verhindern. Die Landwirte könnten einem Verbot mit einer frühen Aussaat zuvorkommen. MON810 sei widerstandsfähig gegen bestimmte Insekten-Arten, die in der Region bis zu 450.000 Hektar Anbaufläche bedrohen, argumentieren die Bauern.

Das Entwenden von Lebensmittel aus den Müllcontainern eines Supermarkts wird als Diebstahl geahndet. (Foto: dpa)

Drei Monate Haft für Lebensmittel-Diebstahl aus der Mülltonne

In Witzenhausen wurden Studenten wegen schwerem Diebstahl angezeigt. Sie hatten Lebensmittel aus den gesicherten Müllcontainern eines Supermarktes entwendet. Nun drohen ihnen drei Monate Haft.

Der Spanier Ignacio Garcia Bercero verhandelt für die EU mit den Amerikanern, deren Delegation von Dan Mullaney (im Hintergrund) angeführt wird. Die Europäer versprechen ihren Bürgern, in wesentlichen Fragen standhaft bleiben zu wollen. (Foto: dpa)

Freihandel: EU und USA treten in geheime Verhandlungen ein

Die USA und die EU bereiten sich auf den Beginn der Detail-Verhandlungen über das umstrittene Freihandels-Abkommen TTIP vor. Der spanische EU-Chefverhandler teilte am Dienstag mit, dass die EU in den Verhandlungen die europäischen Konsumenten-Rechte nicht gefährden werde. Das Abkommen wird unter strenger Geheimhaltung verhandelt.

Patente auf Pflanzen bedeuten eine große Gefahr für Bauern. Wenn sich die eigene Aufzucht mit Pollen aus Gentechnik-Pflanzen vermischt, drohen hohe Strafzahlungen. (Foto: dpa)

Patent auf eine Frucht: Syngenta greift nach Paprika

Der Schweizer Saatgut-Konzern Syngenta hat ein Patent auf eine Frucht angemeldet: Der Konzern will die exklusiven Rechte für eine Paprika-Sorte.

Tausende Menschen demonstrieren bei der Auftaktkundgebung in Beriln. (Foto: Facebook/Wir haben es satt)

Zehntausende protestieren gegen Agrar-Industrie in Berlin

Am Vormittag kam es in Berlin zu Verkehrsbehinderung aufgrund einer Demonstration von Umweltschützern. Zum Start der „Grünen Woche“ protestieren derzeit Tausende für mehr Tier- und Umweltschutz und besseres Essen. Der Slogan „Wir haben Agrarindustrie satt“ richtet sich auch an Regierungsvertreter aus mehr als 70 Staaten, die später zu einer Konferenz in Berlin zusammenkommen.