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Privatwirtschaft

Zuviel Staat: Arbeitskosten steigen, Reallöhne sinken

Eine Arbeitsstunde kostet die Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft 31 Euro. Beim Arbeitnehmer kommt nur ein Bruchteil davon an. Der Staat melkt Privatwirtschaft und Bürger, um eine beständig wachsende Staats-Wirtschafts zu alimentieren. Eine längere Rezession bringt das gesamte System zu Fall.

Der richtige Umgang mit den Finanzen soll in Großbritannien am besten schon im Grundschulalter gelernt werden - und wer kann das besser vermitteln als Banker, denken sich die britischen Politiker (Ftoto: Flickr/Cliph).

Angelsächsisches Schulsystem: Lehrer gehen, Banker übernehmen den Unterricht

Ab 2014 sollen Banker die Kinder in Großbritannien in Sachen Umgang mit Geld unterrichten. Die Kinder sollen lernen, wie man wirtschaftet. Ob gerade die angesächsischen Großbanken dafür die Richtigen ist, bezweifeln nach den laufenden Skandalen etliche Beobachter. In den USA werden unterdes tausende Lehrer auf die Straße gesetzt. Grund: Der Staat hat es nicht gelernt zu wirtschaften.

Geschäfte mit dem Staat: Hohes Risiko für private Unternehmen

Nicht nur in Griechenland, auch in Spanien und Italien sind Staatsaufträge wegen der schlechten Zahlungsmoral der Staaten für manchen Privatunternehmer entweder ein Luxus oder existenzgefährdend. In Deutschland wird pünktlich gezahlt - allerdings am liebsten an Insider, mit denen die staatlichen Stellen schon immer gerne zusammengearbeitet haben.

Konjunktur: Wirtschaftsleistung der Eurozone nimmt weiter ab

Die Privatwirtschaft in der Eurozone erlebt im August ihren 7. Rückgang in Folge. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Eurozone im dritten Quartal wieder in die Rezession abrutschen wird. Deutschland und Frankreich können diesem Trend nicht mehr entgegenwirken.

Europas Banken fürchten Crash und errichten nationale Brandmauern

Der Interbankenmarkt in Europa ist zum Erliegen gekommen. Die nationalen Banken vergeben keine Kredite an ausländischen Banken mehr. Die nationalen Aufsichtsbehörden fürchten den Euro-Crash und weisen ihren Banken an, sich aus anderen Ländern zurückzuziehen.

Markit Eurozone Composite Index (PMI) notierte zum zehnten Mal innerhalb der letzten elf Monate unter der neutralen Marke von 50 (Grafik: Markit)

Eurozone: Enorme Auftragsverluste in der Privatwirtschaft

Die Eurozone befindet sich weiterhin in einer Rezession. Die Privatwirtschaft verzeichnete die höchsten Auftragsverlustes seit drei Jahren. Die Erwartungen für die kommenden Monate sind äußerst pessimistisch. Sorgen macht vor allem Deutschland. Eine Rezession könnte hier die Situation in der ganzen Eurozone dramatisch verschlimmern.

Griechenland verstößt gegen Auflagen: Staatliche Unternehmen kürzten Löhne nicht

Während die Menschen in der Privatwirtschaft mit immer stärker sinkenden Löhnen oder gänzlich ohne Löhne auskommen müssen, wurden die gesetzlich festgelegten Lohnkürzungen in staatlichen Unternehmen gar nicht erst umgesetzt. Und der Staat kontrollierte nicht einmal die ordnungsgemäße Umsetzung der Maßnahmen.

Großbritannien: Bank of England beschließt die nächste Geldschwemme

Nach der ersten Geldschwemme Anfang Juli hat sich die Bank of England nun entschlossen, weitere 50 Milliarden Pfund in den Markt zu schwemmen. Die Bank verweist auf die hohen Risiken durch die Schuldenkrise. Dank der Olympischen Spiele kann das Land zumindest gesunkene Arbeitslosenzahlen vorweisen.

Griechenland: Millionen Arbeitnehmer warten seit Monaten auf ihr Gehalt

Viele Griechen, sowohl Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft als auch Beamte im öffentlichen Dienst, arbeiten derzeit, ohne bezahlt zu werden oder erhalten nur einen Teil ihres Gehalts. Teilweise warten sie seit Beginn des Jahres auf ihren Lohn.

Die Banken haben ihr Geld einfach nur an anderer Stelle geparkt (Grafik: Open Europe)

Nervöse Banken parken ihr Geld weiter bei der EZB

Die Übernachteinlagen bei der EZB haben sich nahezu halbiert. Doch so positiv die EZB nach außen hin diese Entwicklung sieht, geändert hat sich nichts. Die Banken vergeben trotzdem nicht mehr Kredite. Sie haben ihr Geld nur an anderer Stelle bei der EZB geparkt.