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Rezession

Die Südeuropäer erwarten für die Zukunft mehr Arbeit in schlechter bezahlten, unsicheren Jobs. Sie rechnen damit, weniger Zeit mit ihren Familien verbringen zu können. (Foto: Flickr/Red Rose Exile)

Südeuropäer: Die nächste Generation wird ein viel schlechteres Leben haben

Für Südeuropa war der Euro kein nachhaltiges Projekt: Sie erwarten für die Zukunft unsichere, schlecht bezahlte Jobs mit langen Arbeitszeiten. Sie rechnen damit, ein schlechteres und ärmeres Leben zu führen als ihre Eltern. Auch der Rest Europas ist nicht viel optimistischer.

Die spanischen Banken bewerten das Risiko vieler Kredite zu gering. Die Zentralbank verlangt nun eine Neubewertung. (Foto: Flickr/Daquella manera)

Crash-Gefahr: Spaniens Banken mit 200 Milliarden an faulen Krediten

Spaniens Kreditinstitute müssen umstrukturierte Kredite an klamme Unternehmen neu bewerten, fordert die Zentralbank des Landes. Denn bisher werde das volle Ausmaß der faulen Kredite in den Bilanzen verschleiert. Erstmals geraten nun auch die Großbanken wie Santander und BBVA unter Druck. Sie wurden bisher als stabil dargestellt.

Die Euphorie vieler junger Franzosen über den Wahlsieg Hollandes ist längst von der Wirklichkeit eingeholt worden (Foto: Flickr/Emi Noyon).

Jeder zweite junge Franzose würde am liebsten auswandern

Die französische Bevölkerung verliert den Glauben an ihr Land und ihre Regierung. Zwei Drittel der Franzosen denken, ihr Land befindet sich im Niedergang. Besonders die jungen Franzosen sind desillusioniert: 50 Prozent von Ihnen würden ihr Land verlassen, wenn sie könnten.

Ohne Wachstum in Europa, kann sich auch die UW-Wirtschaft nicht erholen, das weiß US-Finanzminister Jacob Lew.

US-Finanzminister: Deutschland soll Exporte reduzieren

Die USA wollen Deutschland stärker zur Überwindung der Schuldenkrise in die Pflicht nehmen. Deutschland solle die Löhne erhöhen und seinen eigenen Export verringern, verlangt der amerikanische Finanzminister. Damit stellen sich die USA ganz klar hinter Südeuropa. Denn ohne Wachstum in der EU kann sich die US-Wirtschaft nicht erholen.

Die griechische Arbeitslosenquote ist im Februar 2013 auf 27 Prozent angestiegen. (Grafik: Elstat)

Depression: Zwei von drei jungen Griechen arbeitslos

Die offizielle Arbeitslosigkeit bei den jungen Griechen ist erneut sprunghaft angestiegen. Viele der Jugendlichen haben die Suche nach legaler Arbeit aufgegeben und gehen in die Schattenwirtschaft.

Olli Rehn: „Die EU ist auf nachhaltiges Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussiert.“

Sparpolitik gescheitert: Brüssel verkündet massive Rezession in Europa

Die Wirtschaft der Euro-Zone wird 2013 noch stärker schrumpfen als angenommen, so die EU-Kommission. Vor allem im Süden Europas geht es rapide bergab. Staats-Schulden und Arbeitslosigkeit steigen weiter.

Moody’s schlägt Alarm: Italien braucht Geld von der EZB

Die Rating-Agentur Moody's erwartet sich wenig von der neuen Regierung in Rom. Italien dürfte bald bei der EZB vorstellig werden - und um Finanzhilfen bitten.

Sowohl die Zahl der arbeitslosen Frauen als auch die der Männer ist in den vergangenen Quartalen kontinuierlich gestiegen (Grafik: INE, DWN).

Rekordhoch: Sechs Millionen Spanier ohne Arbeit

Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Arbeitslosen in Spanien auf ein absolutes Rekordhoch gestiegen. Die Arbeitslosenrate kletterte auf über 27 Prozent - deutlich mehr als erwartet.

Weitere Schwarze Löcher drohen: EU überweist Milliarden nach Zypern

Schon jetzt ist klar, dass das ursprüngliche Rettungspaket im Umfang von insgesamt 17 Milliarden Euro nicht ausreicht. Die Wachstums-Prognosen sind jedoch viel zu optimistisch. Zyperns Präsident hat bereits um zusätzliche Unterstützung gebeten. Die Eurogruppe gleicht den Betrag jedoch nicht an. Der Grundstein für ein weiteres Rettungspaket ist somit gelegt.

Die Zinsausgaben des spanischen Staates werden in den kommenden Jahren weiter steigen (Grafik: Datastream, DZ Bank).

DZ-Bank: Spanien braucht weitere EU-Milliarden

Selbst bei einer sehr positiven Entwicklung der Zinssätze wird die Verschuldung Spaniens weiter ansteigen. Die EU werde nicht daran vorbeikommen, Spanien mit weiteren Hilfsgeldern zu versorgen, so die DZ Bank.