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Schuldenkrise

Bundesbank-Chef Jens Weidmann umreißt erstmals den Rahmen für das Euro-Aus. (Foto: Flickr/ChathamHouse)

Bundesbank-Weidmann zweifelt erstmals an der Zukunft des Euro

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte, die Bundesbank wolle den Euro nur als stabile Währung erhalten. Die aktuelle Politik der EZB schwäche jedoch den Euro. Wird diese Politik fortgesetzt, ist es nach Einschätzung der Bundesbank auch mit dem Euro vorbei.

Das Goldene Kalb in einer aktuellen Ausstellung im Jüdischen Museum in Berlin. Foto: DWN)

Papst Franziskus: Beendet die Anbetung des goldenen Kalbes!

Papst Franziskus fordert eine Abkehr vom Kult um das Geld. Das wird die Krise nicht lösen. Von der Kirche wird eine fundamentale Kritik an der verantwortungslosen Schuldenpolitik erwartet. Damit könnte sich der Papst richtig unbeliebt machen.

Ausländische Arbeitskräfte haben es in Zukunft schwer, eine Einreisebewilligung in der Schweiz zu erhalten. (Screenshot: Bundesamt für Migration/DWN)

Schweiz drosselt Zuwanderung für Gastarbeiter aus Deutschland

Die Regierung hat beschlossen, in Zukunft weniger Aufenthaltsgenehmigungen zu erteilen. Grund dafür ist die prekäre Lage am Arbeitsmarkt. Schon seit Anfang Mai beschränkt die Schweiz die Zuwanderung aus Osteuropa. Die Schweiz fürchtet zu viele Einwanderer aus dem EU-Raum.

Herman Van Rompuy (hier mit dem irischen Finanzminister Michael Noonan) weiß, wo das Geld für die europäischen Banken-Rettungen ist: in Deutschland. (Foto: consilium)

EU setzt Masterplan um: Enteignung der Sparer kommt

Die EU folgt bei der geplanten Beteiligung der Sparer im Falle von Banken-Pleiten einem Masterplan aus dem Jahr 2012. Die vielgerühmte Bankenaufsicht dient nicht der Kontrolle der Banken. Sie soll den Zugriff auf die Steuergelder im ESM sichern, damit durch die Kosten der Banken-Rettung die Staatsverschuldung nicht weiter steigt.

Bankenrettung: Regierung verweigert Offenlegung der Zahlen

Die Grünen fordern die Offenlegung des SoFFin Abschlussberichtes. Die Bundesregierung verkündete einen Überschuss in Höhe von 580 Millionen Euro. Wie dieser Betrag jedoch zustande gekommen ist, weiß niemand. Wichtige Eckdaten fehlen in den Angaben für das Geschäftsjahr 2012. Das Risiko, das der Fonds in seiner Bilanz trägt, ist zudem weiterhin sehr groß. Insgesamt hat die Rettung der deutschen Banken bereits über 21 Milliarden Euro gekostet.

Christoph Braunschweig: Es gibt also nur eine wirksame und dauerhafte Methode, diesen Teufelskreis zu beenden: dem Staat die Verfügungsmacht über das Geld entziehen. (Foto: DWN)

Ökonom: Das Geld-Monopol des Staates muss abgeschafft werden

Der Ökonom Christoph Braunschweig sieht das Monopol des Staates, Geld zu drucken, als die Haupt-Ursache der globalen Schuldenkrise. Was früher Könige und Fürsten waren sind heute die Bürokraten. Ein Geld-System würde besser ohne eine im Kern unkontrollierbare Politik funktionieren. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten bringen einen Auszug aus Braunschweigs neuem Buch.

Auf dem Weg zu einer tiefen und einzigartigen EU muss das Demokratie-Defizit überwunden werden. (Foto: Consilium)

Barroso: Ohne Demokratie scheitert Europa

Die EU müsse sich der „Demokratie-Debatte“ stellen, fordert der Kommissionspräsident. Zudem seien viele der „Strukturen“ der EU „überholt“. Barroso will die Kommission auch nach den Parlamentswahlen nächstes Jahr weiter anführen. Wirklich demokratisch war seine Wahl aber auch nicht. Nicht die EU-Bürger haben ihn gewählt - Barroso wurde vom EU-Rat ernannt.

Häuser in der Toscana sind beliebt bei den Deutschen. (Foto: Flickr/picdrops)

Inflations-Angst: Deutsche kaufen Häuser in Italien

Damit hat Mario Draghi wohl nicht gerechnet: Die Deutschen nutzen das billige Geld der EZB, um sich im Italienischen Immobilienmarkt einzukaufen. Viele Italiener werfen ihre Häuser auf den Markt, um ihre Schulden bezahlen zu können.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Berlin und erläuterte den Schülern ihre Vision der EU. (Foto: Bundesregierung/Denzel)

Merkel erwartet jahrelange hohe Arbeitslosigkeit

Angela Merkel äußerte sich vor Berliner Schülern pessimistisch über die wirtschaftliche Zukunft in der EU. Die Arbeitslosigkeit werde noch jahrelang hoch sein. Europa müsse sich dem Wettbewerb mit China und Indien stellen.

In Rom hat Premier Enrico Letta neue Staatssekretäre ernannt. Wie lange sie allerdings dienen dürfen, steht in den Sternen. (Foto: Governo Italiano)

Italien vor Neuwahlen: Berlusconi droht mit Bruch der Koalition

Die neue Regierung in Italien steht schon wenige Tage nach ihrem Amtsantritt auf der Kippe: Silvio Berlusconi fordert die Rückzahlung der Immobilien-Steuer an die Bürger. Die Einlösung dieses Wahlversprechens des Cavalliere kann sich die hoch verschuldete Republik jedoch nicht leisten.