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Spekulanten

Seit Januar hat sich der Preis für die Öl-Sorte Brent etwas erholt. (Grafik: ariva.de)

Spekulanten wetten auf Anstieg des Öl-Preises

Am Donnerstag haben Hedge-Fonds und Spekulanten unverhältnismäßig viele Long-Kontrakte erworben. Damit wetten sie auf einen Anstieg der Öl-Preise. Ausschlaggebend für eine Erholung der Öl-Preise soll das Ende des US-Fracking-Booms und der Konflikt im Jemen sein.

Die Börsen in China (hier ein Foto aus Hong Kong) erlebten am Freitag eine böse Überraschung. (Foto: dpa)

Warnung für europäische Anleger: China beendet die Börsen-Party

Die Future-Märkte in China brechen ein, weil die Behörden Maßnahmen zur Eindämmung der Spekulation von Privatinvestoren ergreifen. Der Fall zeigt: Das blinde Risiko im Vertrauen auf die Zentralbanken kann äußerst unangenehme Folgen haben. Die Freunde von QE sollten die Ereignisse in China ganz genau beobachten.

Sigmar Gabriel und Angela Merkel kämpfen für das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA - auch wenn Gabriel nun öffentlich einräumt, dass das Ankommen der Konjunktur in Europa nicht hilft. (Foto: dpa)

SPD-Chef Gabriel zweifelt am TTIP und will es trotzdem

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel erwartet keine Effekte des Freihandelsabkommens TTIP für die Konjunktur. Eine unabhängige Studie zeigt, dass das TTIP Europa 600.000 Arbeitsplätze kosten und das Wachstum des Niedriglohn-Sektors beschleunigen wird. Gabriel will trotzdem für das TTIP kämpfen.

Rund fünfzig Kunden protestierten in Coimbra, weil die Bank ihre Ersparnisse verspielt habe. (Screenshot)

Portugal: Betrogene Kunden stürmen Pleite-Bank

Kunden der portugiesischen Novo Banco stürmten am Donnerstag eine Filiale des Geldinstituts in Coimbra. Sie wurden von der umbenannten ehemaligen Banco Espirito Santo um ihre Ersparnisse gebracht. Die Kunden bezichtigen die Bank, ihre Gelder entgegen der Absprache in Hochrisko-Produkten angelegt zu haben.

Union wirft Merkel mangelnde Unterstützung der Bundesbank vor

Unionspolitiker fordern von der Regierung mehr Unterstützung für Draghi-Kritiker Jens Weidmann. Es sei verheerend, dass die Bundesregierung die Bundesbank im Regen stehen lasse. Denn zahlreiche Mitglieder des Rats der EZB würden so denken wie der Bundesbank-Präsident.

Bundesbank: Eine deutsche Ikone kämpft ums Überleben

Die Entscheidung der EZB über den Ankauf von Staatsanleihen ist für die Bundesbank ein Frage des Überlebens: Schon heute ist ihr Gründungs-Ideal – eine von der Politik und den Banken unabhängige Geldpolitik – zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Jens Weidmann kann zum Helden oder zur tragischen Figur werden. Aktuell sieht es danach aus, dass er den Kampf verliert. Doch vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn der Ruf der Zentralbanken ist ramponiert – und darin könnte Weidmanns letzter Trumpf liegen. Wenn er clever taktiert, kann er zum Robin Hood der deutschen Sparer werden.

Vorfreude auf Draghis QE: Börse Frankfurt mit Rekord

Die Börse in Frankfurt hat in Erwartung der neuen Geldschwemme durch die EZB einen Höhenflug erlebt. Die Anleger haben die Abkoppelung des Schweizer Franken offenkundig als sicheres Indiz gesehen, dass Mario Draghi neue Billionen in die Märkte drücken wird.

Nach Franken-Aufwertung: Die Stunde der Wahrheit für den Euro

Die Entscheidung der SNB, den Franken vom Euro abzukoppeln, verunsichert vor allem jene, die dem künstlichen Geld vertrauen: Sie müssen erkennen, dass Geld ein irrationaler Wert ist, selbst wenn dieser bis zur Unkenntlichkeit manipuliert wird. Für den Euro naht nun die Stunde der Wahrheit. „All in!“ ruft Mario Draghi. Der Zug rollt.

Ankauf von Staatsanleihen: Denkfehler der EZB gefährdet Banken-Rettung

Ein Denkfehler der EZB könnte dazu führen, dass das seit Monaten lancierte Ankaufprogramm von Staatsanleihen unter Umständen nicht funktionieren könnte: Beobachter zweifeln, ob die Banken ihre Bond-Portfolios überhaupt an die EZB verkaufen werden, da sie dafür einen negativen Einlagezins der EZB von 0,2 Prozent zahlen müssen.

Anzeichen von Panik: Hat sich Soros in der Ukraine verspekuliert?

Der Investor George Soros hat in einem an Panik grenzenden Artikel neue Milliarden-Kredite der EU für die Ukraine gefordert. Zugleich soll die EU die Russland-Sanktionen aufheben. Der Grund des geopolitischen Rundumschlags: Soros fürchtet um sein Geld, das er in der Ukraine investiert hat. Er will es sich von den europäischen Steuerzahlern holen und zieht dafür virtuos alle Register in der Kunst der politischen Manipulation.

Soros: EU soll für Krieg gegen Russland neue Schulden machen

Der US-Investor George Soros fordert Europa auf, in einer „Kriegs-Anstrengung“ höhere Haushaltsdefizite in Kauf zu nehmen, um für einen Krieg gegen Russland gerüstet zu sein. Soros fordert außerdem 20 Milliarden Dollar an Krediten aus Steuergeldern für die Ukraine.

Der Rubel hat in den vergangenen Monaten kontinuierlich an Wert verloren. (Grafik: ariva.de)

Rubel stürzt ab: Russische Zentralbank setzt Futures-Handel aus

Der russische Rubel ist am Montag auf ein neues Rekord-Tief abgerutscht. Die russische Notenbank hingegen hat den Handel mit Futures ausgesetzt. Sie befürchtet Manipulationen bei den MICEX-Futures.

Putin fürchtet Finanz-Attacke und sagt Spekulanten den Kampf an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Spekulanten auf dem Devisenmarkt den Kampf angesagt. Diese sollen keine Vorteile mehr aus der Rubel-Abwertung ziehen. Dafür werde die russische Notenbank sorgen. Putin sieht offenbar Währungs-Spekulationen, die das ganze russische Finanzsystem zum Einsturz bringen wollen.

Freier Rubel: Putin sagt Spekulanten den Kampf an

Die Freigabe des Rubel-Wechselkurses sei ein Schlag gegen Zocker am Devisenmarkt, so Putin. Vor allem russische Export-Unternehmen verkaufen derzeit ihre US-Dollar-Reserven. Die russische Währung hat dadurch am Dienstag an Wert gewonnen.

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

USA: Nach der Krise schnappen sich Spekulanten Geister-Siedlungen

In den USA stehen nach der Immobilien-Krise immer noch ganze Stadtviertel leer. Wegen der leeren Staatskassen verschachern die Kommunen die leerstehenden Häuser an Spekulanten.

Bank überweist irrtümlich 1,5 Millionen Dollar: Glückspilz taucht ab

Die Schweizer Credit Suisse hat einem Hedge Fonds-Manager irrtümlich 1,5 Millionen Dollar überwiesen. Wenig verwunderlich: Der glückliche Spekulant ist nach der Überweisung spurlos verschwunden.

Krieg als Geschäft: US-Spekulanten warnen vor Frieden in der Ukraine

Der Milliardär George Soros hat eine wilde Attacke gegen Wladimir Putin geritten. Er fordert, dass der IWF sofort 20 Milliarden Dollar in die Ukraine pumpen solle. Wenn sich Poroschenko und Putin nämlich nach der Wahl am Sonntag verständigen, drohen einigen US-Spekulanten bei einem Schuldenschnitt der Ukraine massive Verluste. Sie wollen, dass für ihre riskanten Wetten der IWF und die EU zahlen.

Samwers an die Börse: Zalando erfreut Spekulanten und Kleinanleger

Der überraschend niedrige Ausgabepreis von 21,50 Euro für Zalando lässt die Herzen der Spekulanten höher schlagen. Auch die Kleinanleger sollten nervös sein, wenngleich nicht aus Vorfreude: Das Investment ist extrem riskant, sagen Aktionärsschützer. Auffällig: Die Samwer-Brüder haben es erstaunlich eilig, an die Börse zu kommen.

Argentinien: Kirchner will Gläubiger mit juristischem Trick überlisten

Die Pleite-Regierung von Argentinien will die Gläubiger des Landes mit einem juristischen Trick zur Aufgabe ihrer Forderungen zwingen. Die Banken sollen sich argentinischem Recht unterwerfen und dafür wenigstens den Funken einer Chance erhalten, an ihr Geld zu kommen. Die Finte dürfte dazu führen, dass das Misstrauen von Kapitalgebern gegenüber Staatsanleihen deutlich steigt.