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Spekulanten

In Erwartung des großen Knalls: IWF-Mann Olivier Blanchard in Peking, im Januar 2015. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Der globale Währungskrieg gerät außer Kontrolle

Es ist der gefährlichste Fehler im System: Die Abwertung des chinesischen Yuan kann eine globale Banken- und Schuldenkrise auslösen. China würde in diesem weltweiten Blitz-Währungskrieg schweren Schaden nehmen - genauso wie alle Exportnationen. Ein großer Verlierer wäre Deutschland. Die Sieger wären die US-Hedge Funds, deren Spekulation zum Geschäft des Jahrhunderts würden.

Finanz-Eliten werden ruppig: Jetzt kämpft jeder gegen jeden

Ein französischer EZB-Direktor plaudert bei einem vertraulichen Dinner mit Spekulanten über die nächsten Schritte der EZB-Politik. Der griechische Finanzminister macht bei den Treffen mit seinen Kollegen heimliche Tonband-Aufnahmen. Wenn man die Verrohung der Sitten zum Maßstab nimmt, erscheint der schöne Elfenbeinturm der globalen Finanz-Eliten als morsches Gemäuer – mit akuter Einsturzgefahr.

Deutschen Staatsanleihen drohen erstmals Angriffe von Spekulanten

Der Markt für deutsche Staatsanleihen steht vor einem Novum: Erstmals können auch die Bunds zu Zielen von spekulativen Attacken werden. Deutschland ist geschwächt, weil es sich die Schulden aus der Euro-Zone und indirekt jene aus der Ukraine aufgehalst hat. Das könnte gravierende Folgen für die die Banken haben. Die nächste Krise droht - und sie ist hausgemacht.

Bundesbank: Eine deutsche Ikone kämpft ums Überleben

Die Entscheidung der EZB über den Ankauf von Staatsanleihen ist für die Bundesbank ein Frage des Überlebens: Schon heute ist ihr Gründungs-Ideal – eine von der Politik und den Banken unabhängige Geldpolitik – zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Jens Weidmann kann zum Helden oder zur tragischen Figur werden. Aktuell sieht es danach aus, dass er den Kampf verliert. Doch vielleicht gibt es doch noch eine Überraschung. Denn der Ruf der Zentralbanken ist ramponiert – und darin könnte Weidmanns letzter Trumpf liegen. Wenn er clever taktiert, kann er zum Robin Hood der deutschen Sparer werden.

Anzeichen von Panik: Hat sich Soros in der Ukraine verspekuliert?

Der Investor George Soros hat in einem an Panik grenzenden Artikel neue Milliarden-Kredite der EU für die Ukraine gefordert. Zugleich soll die EU die Russland-Sanktionen aufheben. Der Grund des geopolitischen Rundumschlags: Soros fürchtet um sein Geld, das er in der Ukraine investiert hat. Er will es sich von den europäischen Steuerzahlern holen und zieht dafür virtuos alle Register in der Kunst der politischen Manipulation.

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