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Staatsanleihen

EZB-Chef Draghi ist bereit, mit unkonventionellen Maßnahmen gegen niedrige Preise einzuschreiten. (Foto: dpa)

EZB nervös: Im Süden Europas fallen die Preise

Die Konsumenten-Preise in der Eurozone sind innerhalb eines Jahres um 0,5 Prozent angestiegen – so wenig wie seit 2009 nicht mehr. In fünf Euro-Ländern fallen die Preise. Dies könnte von der EZB als Vorwand genutzt werden, das Geld-Drucken auszuweiten.

Zum Glück für Obama gibt es Belgien, das US-Schulpapiere im Umfang von 341 Milliarden Dollar gekauft hat. (Foto: dpa)

Belgien kauft Rekord-Summe US-Staatsanleihen

Belgien hat massiv US-Staatsanleihen gekauft. Das kleine Land hält nach offiziellen Angaben mehr als eine Drittel Billion Dollar. China und Russland hingegen haben ihre Bestände der US-Schuldpapiere deutlich reduziert.

Trotz der Warnungen von IWF-Chefin Lagarde, sieht Chinas Ministerpräsident Li Keqiang keinen Grund zur Lockerung der Geldpolitik. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Chinas Staatsanleihen finden keine Abnehmer

Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen zu verkaufen. Die anhaltende Kreditklemme und schlechte Wirtschaftsdaten drückten die Nachfrage der Investoren. Die chinesische Regierung war bei der jüngsten Emission nicht in der Lage alle Staatsanleihen erfolgreich am Markt zu platzieren. Dies ist das erste Mal seit mehr als einem Jahr, dass nicht alle Staatsanleihen verkauft wurden.

Griechenland plant die Rückkehr an die Kapitalmärkte, um die marode Wirtschaft eigenständig zu sanieren. (Foto: dpa)

Griechenland plant Rückkehr an Kapitalmärkte

Griechenland will 5-jährige Anleihen für insgesamt zwei Milliarden Euro ausgeben. Um Hedgefonds aus den USA anzulocken, ist sogar eine Dollar-Anleihe denkbar. Das Land nutzt die Spekulationen um Anleihekäufe der EZB, um günstig an neues Kapital zu kommen.

Die EZB denkt darüber nach, Staatsanleihen im Volumen von monatlich 80 Milliarden Euro aufzukaufen. (Foto: dpa)

EZB prüft massives Programm zum Ankauf von Staatsanleihen

Die EZB prüft, pro Jahr eine Billion Euro mittels Staatsanleihen-Käufe in den Markt zu schießen. Damit soll laut EZB eine kommende Deflation bekämpft werden. Somit würde sie aber endgültig zur Bad Bank.

Von der EZB sei „ein aktiver Beitrag zur Überwindung der Niedrigzinspolitik zu erwarten“, heißt es im Schäuble-Ministerium. (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Schäuble fordert höhere Zinsen

Das Bundesfinanzministerium erwartet ein Ende der Niedrigzins-Politik. Aufgrund der besseren Konjunktur werde die EZB den Leitzins bald anheben. Das Ministerium rechnet damit, dass Deutschland bereits in einem Jahr mehr Zinsen für seine Kredite zahlen muss.

Im Budget von Finanzminister George Osborne findet sich ein Wahlgeschenk für die alten Briten. (Foto: dpa)

Angst vor den Rentnern: Regierung in London torpediert Versicherungen

Regierungen in Westeuropa fürchten nichts so sehr wie den Zorn der Rentner - sie sind die größte Wählergruppe. Das musste nun die Versicherungsbranche in Großbritannien zur Kenntnis nehmen. Die Regierung Cameron ließ sie über die Klinge springen, um eine Revolution der Rentner zu verhindern.

Umgeben von Gelddruckern, hat auch Jens Weidmann wenige Möglichkeiten, dem Treiben Einhalt zu gebieten. (Foto: dpa)

Kehrtwende: Nun will auch Jens Weidmann mehr Geld drucken

Das mehrjährige Gelddrucken der EZB reicht offenbar nicht aus, um die Schulden-Probleme der Euro-Zone zu lösen. Nun macht auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann eine Kehrtwende und plädiert für ein Ankaufprogramm der EZB. Weidmann scheint jedoch nicht genau zu wissen, was er will.

Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn der Vorsitzende des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgericht, Andreas Voßkuhle, am Dienstag den ESM stoppt. (Foto: dpa)

Entscheidung: Winkt Karlsruhe heute den ESM durch?

Das Bundesverfassungsgericht wird am Dienstag die Entscheidung über die ESM-Klagen verkünden. Es wird erwartet, dass das Gericht gegen den ESM keine grundsätzlichen Einwände erhebt.

Zwei Frauen mit Russland-Fahnen sitzen am Samstag auf dem Lenin-Platz in Simferopol, Ukraine. Am Sonntag sind mehr als 1,8 Millionen Krim-Bewohner aufgerufen, in einem Referendum über den Anschluss an Russland abzustimmen. Russische Firmen bringen vorsorglich ihr Geld in Sicherheit. (Foto: dpa)

Sanktionen: Russen ziehen Milliarden von westlichen Banken ab

Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen dem russischen Außenminister Lawrow und US-Aussenminister Kerry haben russische Banken und Unternehmen begonnen, ihr Kapital aus dem Westen abzuziehen. Sie fürchten die Enteignung nach dem Referendum auf der Krim.