Alle Artikel zu:

Staatsanleihen

Seit Merkels Kanzlerschaft ist die Staatsverschuldung um fast 600 Milliarden Euro angestiegen (Grafik: Statista).

Deutsche Schulden können nicht mehr durch Wachstum abgebaut werden

Deutschland wird die aufgelaufenen Staatsschulden nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei.

Die Lage an den Börsen ist recht unübersichtlich geworden. (Grafik: www.godmode-trader.de)

Zentralbanken verlieren Kontrolle: Schäuble fürchtet weltweite Finanz-Krise

Wolfgang Schäuble werden die ungeheuren Mengen an Geld unheimlich, die die Zentralbanken in die Märkte gepumpt haben. Er fordert die Zentralbanken auf, die Liquidität wieder einzusammeln. Diese haben allerdings nicht die geringste Ahnung, wie das gehen soll. Den Zentral-Planern dämmert, dass das Spiel zu Banken-Crashs führen dürfte. Daher will die EU die Sparer an Banken-Crashs beteiligen, um einen System-Zusammenbruch zu vermeiden.

Christoph Braunschweig: Es gibt also nur eine wirksame und dauerhafte Methode, diesen Teufelskreis zu beenden: dem Staat die Verfügungsmacht über das Geld entziehen. (Foto: DWN)

Ökonom: Das Geld-Monopol des Staates muss abgeschafft werden

Der Ökonom Christoph Braunschweig sieht das Monopol des Staates, Geld zu drucken, als die Haupt-Ursache der globalen Schuldenkrise. Was früher Könige und Fürsten waren sind heute die Bürokraten. Ein Geld-System würde besser ohne eine im Kern unkontrollierbare Politik funktionieren. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten bringen einen Auszug aus Braunschweigs neuem Buch.

Flucht ins Risiko: Investoren kaufen Slowenien-Anleihen

Trotz eines Downgrades durch Moody’s ist Slowenien ein Anleihe-Verkauf gelungen. Doch der Staatshaushalt ist marode und durch eine Banken-Krise akut bedroht. Entsprechend hoch sind daher die Zinsen. So wird aus einem Desaster ein gutes Geschäft.

Pimco-Chef Bill Gross sieht das Ende des Finanzsystems nahen. Er ist kein Spinner, sondern verwaltet 1,9 Billionen Dollar an Vermögen.

Pimco-Chef El Erian: Es wird einen gigantischen Börsen-Crash geben

Der Kontrast der Finanzmärkte zur Realwirtschaft wird immer deutlicher: Die Börsenpreise explodieren, die Volkswirtschaften sind am Boden. Die Rückkehr zur Normalität ist unvermeidlich: Pimco-Chef El Erian erwartet einen gewaltigen Börsen-Crash.

Euro in Gefahr: EZB akzeptiert zypriotische Schrott-Papiere als Sicherheit

Die EZB setzt ihre eigenen Vorgaben für die Kreditvergabe außer Kraft: Sie akzeptiert wieder zypriotische Ramsch-Anleihen als Sicherheit. Damit geht sie ein extremes Risiko ein.

EZB senkt Leitzins auf historisches Tief von 0,5 Prozent

Bei der Ratssitzung in Bratislava hat die EZB beschlossen, den Leitzins auf 0,5 Prozent zu senken. Noch nie war der Zinssatz so niedrig. Damit folgt die EZB der lockeren Geldpolitik der anderen Zentralbanken. Billiges Geld, damit die Banken die Staaten finanzieren können.

Der Weg, den die EZB bisher eingeschlagen, führt in eine Sackgasse, so Fahrenschon (Foto: Flickr/katerha).

Sparkassen warnen EZB: „Wir fahren in die falsche Richtung und erhöhen das Tempo!“

Eine Senkung des Leitzinses belastet Unternehmen und Steuerzahler, so der Sparkassen-Chef Fahrenschon. Banken nutzen das billige Geld der EZB nur, um Staatsanleihen zu kaufen. Das schaffe neue Probleme: Die Abhängigkeit zwischen Staaten und Banken nimmt weiter zu.

Italien: Neue Regierung wird Euro-Krise verschärfen

Die neue italienische Regierung wird in Brüssel auf weiteres Schulden-Machen dringen. Der neue Premier Enrico Letta hat bereits angekündigt, bei der EU auf ein Ende des Sparkurses zu dringen. Die neue Außenministerin Emma Bonino kennt die EU bestens: Sie war Mitglied in der EU-Kommission Jacques Santer, die wegen eines Korruptionsskandals geschlossen zurücktreten musste.

Geheimes EU-Papier: Börsensteuer kommt nicht

Schlechte Nachrichten für Wolfgang Schäuble: Es wird keine europaweiote Finanz-Transaktions-Steuer geben. Die EU hat in einem geheimen Papier ermittelt, dass die Steuer sinnlos ist. Nun bleibt Deutschland nur noch die Möglichkeit, eine solche Steuer im Alleingang einzuführen. Das wäre der Todesstoß für den Finanzplatz Frankfurt.