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Staatsanleihen

Durch die Hilfspakete für Griechenland wurden die europäischen Steuerzahler in die Pflicht genommen. Dennoch muss Premier Antonis Samaras eingestehen, dass die Verschuldung auf einem Rekordhoch ist. (Foto: dpa)

Deutsche Sparer müssen griechische Regierung retten

Zuerst die Steuerzahler, jetzt die Sparer. Durch die Rettungspakete und die Geldpolitik der EZB zahlen die Bürger gleich doppelt. ESM-Chef Klaus Regling teilt mit, dass die griechische Regierung 8,5 Milliarden Euro wegen Mario Draghis Politik gespart habe. Das Geld fehlt den deutschen Sparern. Die griechischen Bürger registrieren keine Besserung der Lage.

Staatsanleihen brechen ein: Venezuela droht Staatspleite

Venezuela steht von der Staatspleite: Anleger haben die Staatsanleihen des Landes panikartig verkauft.

Die EU-Politiker, wie hier Francois Hollande, vertrauen Mario Draghis Rettungs-Künsten. Weil jedoch die Staatsanleihen aus dem Stresstest ausgenommen sind, könnten sich bald schon wieder Banken mit Rettungs-Wünschen an die Steuerzahler wenden. (Foto: dpa)

Gefahr für Steuerzahler: EZB blendet 800 Milliarden Euro Risiko aus

Wegen der Nicht-Berücksichtigung von Staatsanleihen könnte die EZB bei ihrem Bilanz-Check Risiken in Höhe von 800 Milliarden Euro übersehen. Rund 64 europäische Großbanken sind betroffen, so eine Studie. Obwohl diese Banken den Bilanz-Check überstehen werden, haben sie dennoch zu wenig Kapital für den Krisenfall. Die schwachen Banken sind trotz bestandenen Tests weiterhin von Kapitalhilfen ihrer Regierungen abhängig.

Wladimir Putin befindet sich im Streit um die Zukunft der Ukraine in einer günstigen Position: Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Eine Passus in den Staatsanleihen erlaubt es den Russen, die Staats-Pleite in Kiew auszulösen. (Foto: dpa)

Putin zieht den nächsten Joker: Russland kann Staats-Pleite der Ukraine auslösen

In den ukrainischen Staatsschulden findet sich ein Passus, der es Russland ermöglichen könnte, die Staats-Pleite des Landes auszulösen. Russland ist einer der größten Gläubiger der Ukraine. Doch Präsident Wladimir Putin hat offenbar kein Interesse an einem Crash des Nachbarlandes: Denn durch das Vorpreschen der EU sind die gewaltigen Schulden der Ukraine plötzlich nicht mehr Putins Problem, sondern das der europäischen Steuerzahler.

Rekord: Investoren müssen zahlen, um Schäuble Geld zu leihen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann weiter auf Kosten der Sparer Schulden machen. Bei der Auktion für Bunds am Montag mussten Investoren sogar via Negativzins draufzahlen, um Staatsanleihen zu erwerben.

Mario Draghi hat der südeuropäischen Politik Zeit gekauft. Die Zeit verstrich ungenutzt. Nun ist Deutschland gefangen im Schuldenturm einer Währungsunion, die nicht funktionieren kann. Bezahlen werden Sparer und Steuerzahler. (Foto: dpa)

Die heimliche Enteignung: Wie schützen wir unser Geld vor Banken und Politikern?

Die Sparer bekommen keine Rendite mehr. Die Zentralbanken strafen die Sparer und subventionieren die Schuldner. In der Euro-Zone ist kein Problem gelöst: Die Krise kann jederzeit wieder losbrechen. Der renommierte Finanzjournalist Michael Rasch von der Neuen Zürcher Zeitung rät den Sparern zu einem sehr realistischen Blick, um ihre Ersparnisse zu schützen.

Bankkredite sind für spanische und italienische Unternehmen heute genauso teuer wie auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. (Grafik: IWF)

Trotz Draghis Geldschwemme: Unternehmen in Süd-Europa zahlen Rekord-Zinsen

Die Zinssätze für kleine und mittlere Unternehmen in Südeuropa sind massiv angestiegen. Ihre Kredite sind heute teilweise teurer als vor der Einführung des Euro. Von der Niedrigzins-Politik der EZB profitieren in den Krisenländern nur noch die Banken und Regierungen, die sich so billig verschulden können wie niemals zuvor.

Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner ist auf dem besten Weg, ihr Land endgültig von den internationalen Kapitalmärkten abzuschneiden. (Foto: dpa)

Argentinien: Kirchner will Gläubiger mit juristischem Trick überlisten

Die Pleite-Regierung von Argentinien will die Gläubiger des Landes mit einem juristischen Trick zur Aufgabe ihrer Forderungen zwingen. Die Banken sollen sich argentinischem Recht unterwerfen und dafür wenigstens den Funken einer Chance erhalten, an ihr Geld zu kommen. Die Finte dürfte dazu führen, dass das Misstrauen von Kapitalgebern gegenüber Staatsanleihen deutlich steigt.

Aller Kritik zum Trotz: EZB-Chef Draghi will noch mehr Geld an die Banken verteilen. (Foto: dpa)

Aufseher als Gläubiger: Banken in Südeuropa bekommen eine Billion Euro von der EZB

Die EZB wird den Banken in den kommenden zwei Jahren bis zu einer Billion Euro leihen, um die Realwirtschaft in der Peripherie der Eurozone zu beleben. Damit ist das Volumen der Langfristkredite noch größer als bisher bekannt. Die EZB macht sich somit in großem Umfang zur Gläubigerin von Banken, die sie beim Stresstest auf ihre Solidität hin überprüfen soll.

Präsident Xi Jinping hat Chinas Finanzmacht massiv ausgebaut und fordert nun sogar die USA heraus. Allerdings hat China selbst eine riesige Schuldenblase. (Foto: dpa)

Chinas heimliche Strategie zur Ablösung des Dollar als Welt-Währung

Schritt für Schritt wird der Yuan zur Leitwährung und bringt China auf den Weg zur Weltmacht. Das Land kann sogar die USA in Schach halten, weil es enorme Mengen an Dollar-Reserven und US-Staatsanleihen hält.