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Staatsanleihen

Die Beziehungen zwischen dem chinesischen Präsident Xi Jinping und Venezuelas Präsident Nicolas Maduro werden weiter im Sinne der Ölwirtschaft ausgeweitet (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: China gewährt Venezuela Milliarden-Kredit

In den kommenden Monaten will China dem vor der Pleite stehenden Land zehn Milliarden Dollar leihen. Diese Gelder sind Teil eines bilateralen Abkommens. Für China bieten sich so neue Wege, seinen Energiehunger zu stillen, während die USA weiter auf Konfrontation mit Venezuela setzen.

Ratlos in Brüssel: Die EU fürchtet ein Veto Griechenlands und verzichtet vorerst auf eine offizielle Verlängerung der Russland-Sanktionen. (Foto: dpa)

EU verschiebt Entscheidung über Russland-Sanktionen

Niederlage für die Hardliner in der EU: Ein endgültiger Beschluss über die Verlängerungen der Sanktionen gegen Russland soll erst im Juni gefasst werden. Die EU will offenbar zuerst das Griechenland-Problem lösen, um ein Veto aus Athen zu verhindern.

Das Ende der laxen Geldpolitik ist aufgeschoben, aber eben nicht aufgehoben. Werden die Konjunkturdaten wieder besser, werden die Zinsen wieder angehoben, hat Fed-Chefin Janet Yellen signalisiert. Dieser Schritt hätte massive Auswirkungen auf die USA. (Foto: dpa)

Zins-Erhöhung der Fed: Anleger und Investoren müssen sich neu orientieren

Es war ein spätes Eingeständnis der Fed, dass sich die Konjunktur in den USA deutlich abgekühlt hat. Die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinsanhebung ist damit deutlich gesunken – aber vom Tisch ist sie damit noch lange nicht. Die Entwicklung hat weitreichende Folgen für Investoren und Anleger.

Bei der Euro-Rettung spielte Barack Obama offenbar eine größere Rolle als bislang bekannt ist. (Foto: dpa)

Ehemaliger EZB-Direktor: Euro wurde auf Druck von Obama gerettet

Präsident Obama habe enormen Druck auf die EZB ausgeübt, als es um die Euro-Rettung ging, so der ehemalige EZB-Direktor Stark. Ziel der Amerikaner war demnach, dass die EZB so aggressiv wie die Fed in den Markt eingreift. Kurz danach wurden Pläne vorgestellt, ein Aufkaufprogramm für Staatsanleihen zu starten.

Der Dax sprang zum ersten Mal über 12.000 Punkte. Dafür wird von Experten die EZB-Geldschwemme verantwortlich gemacht. (Grafik: ariva.de)

EZB wird Kauf-Ziel von Staatsanleihen im März verfehlen

Nach EZB-Plänen sollten die Zentralbanken monatlich Staatsanleihen für 60 Milliarden Euro kaufen. Doch die Nachfrage ist offenbar geringer: In der ersten Woche waren es lediglich Anleihen für knapp zehn Milliarden Euro. Rechnet man diesen Wert hoch, verfehlt die EZB jeden Monat ihr Ziel um 20 Milliarden Euro.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk und seine Finanzministerin Natalia Jaresko haben eine lange Liste an privaten Gläubigern bei heimischen Schuldtiteln. (Foto: dpa)

Ukraine verhandelt mit Russland über Schuldenschnitt

Die Ukraine verhandelt mit ihren Anleihen-Gläubigern über einen Schuldenschnitt, den unter anderem die EU-Bürger finanzieren müssten. Der US-Vermögensverwalter Franklin Templeton ist der größte Gläubiger. Doch auch Russland hat drei Milliarden Dollar in ukrainische Staatsschulden investiert und lehnt einen Schuldenschnitt ab.

Unternehmen mit Hauptsitz in China haben dieses Jahr bereits 2,7 Milliarden Euro an Anleihen an den Börsen Europas ausgegeben, fast so viel wie im gesamten Jahr 2014. (Foto: dpa)

Chinesische Unternehmen kaufen in Europa Schulden

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Anleihenmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf.

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Absurd: Bundesbank muss wegen EZB Staatsanleihen kaufen

Die EZB kauft seit dem Vormittag Staatsanleihen: Der historische Vorgang gilt als Vorstufe zur umfassenden Finanzierung von staatlichen Schulden durch die Zentralbanken. Es kommt zwangsläufig zu grotesken Szenarien, wie etwa den auf diese Weise erzwungenen Ankauf von Bunds durch die Bundesbank.

Weil keine ausländischen Investoren die T-Bills Griechenlands kaufen wollte, übernahm der ehemalige Finanzminister und jetzige Notenbank-Chef Yannis Stournaras. (Foto: dpa)

Griechenland beginnt mit Staatsfinanzierung über die Notenpresse

Griechenland hält sich erneut mit T-Bills über Wasser. Sie wurden hauptsächlich von der Zentralbank, den griechischen Banken sowie Sozialversicherungen wie Renten- und Gesundheitsfonds erworben. Über die Target-Kredite haben sich griechische Banken zudem mit etwa 100 Milliarden Euro versorgt. Die ELA-Kredite für das Land erreichen neuerdings ein Volumen von 68,3 Milliarden Euro.

Der polnische EU-Ratspräsident Donald Tusk und die polnische Premierministerin Ewa Kopacz bei einem Treffen der Regierungs-Partei „Bürgerplattform“. Unter Tusk als polnischer Premier hatte der staatliche Zugriff auf die privaten Rentenfonds begonnen. Kopacz hält an diesem Kurs fest. (Foto: dpa)

Polen will Renten verstaatlichen und mit Schulden finanzieren

In Polen hat der Staat über die Hälfte der privaten Rentenkonten konfisziert, um der Unterfinanzierung des staatlichen Rentensystems entgegenzuwirken. So lautet zumindest der offizielle Ansatz. Doch zuvor hatte Warschau die Staatsanleihen im Besitz der privaten Rentenfonds konfisziert, um weitere Schulden aufnehmen zu können.

Der Euro markierte am Freitag den tiefsten Stand seit Anfang September 2003. (Foto: dpa)

Euro stürzt nach EZB-Ankündigung weiter ab

Die angekündigte Geldschwemme der EZB lässt den Euro schwächeln. Dieser notierte am Freitag nur knapp über der Marke von 1,10 Dollar. Am Donnerstagabend war er auf ein Elf-Jahres-Tief gefallen.

Mario Draghi ist sich nicht mehr ganz so sicher, ob das QE in der Euro-Zone funktionieren wird. (Screenshot: EZB)

Europäische Zentralbank: Draghi verkündet QE, allerdings mit leichten Zweifeln

Nächste Woche will die EZB ihr Ankaufprogramm für Wertpapiere (QE) starten. Monatlich sollen Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro gekauft. Doch Draghi äußerte erstmals leichte Zweifel, ob das Programm funktionieren werde. Eines der Probleme: Niemand will seine risikolosen Bonds an die EZB verkaufen. Nur Zypern hat die Hand gehoben und versprochen, schnell ein Gesetz für Zwangsenteignungen zu verabschieden, um seine Papiere an die EZB abzugeben.

Russlands Präsident Wladimir Putin sucht gemeinsam mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow einen Ausweg aus der Wirtschafts-Krise. (Foto: dpa)

Wegen Ölpreis-Verfall: Russland plant Einschnitte bei Sozialausgaben

Russland plant finanzielle Einschnitte bei den Sozialausgaben und beim Militär-Etat. Der Ölpreis-Verfall belastet das Haushalts-Budget, da die Einnahmen zurückgehen. Der russische Finanzminister Anton Siluanow sagt, dass er bis ans Ende des Jahres Kapitalabflüsse in Höhe von 100 Milliarden Dollar erwarte.

Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will die Absetzung der Notenbank-Chefin wegen „Hochverrats“. Das Parlament sammelt bereits Unterschriften gegen Valeria Gontarewa. (Foto: dpa)

Währungs-Krise verschärft innenpolitische Spannungen in Kiew

Die ukrainische Hryvnia ist innerhalb von zwei Tagen um 13 Prozent abgestürzt. Die Notenbank verbietet daher ukrainischen Banken Devisenkäufe, um gegen den Währungsverfall im Land vorzugehen. Das Vorgehen ist offenbar nicht mit der Regierung abgesprochen. Premier Jazenjuk kritisiert die Notenbank-Chefin dafür scharf und verlangt ihre Absetzung.

Russische und ukrainische Staatsanleihen stürzen ab

Anleger verkauften am Montag verstärkt ukrainische und russische Staatsanleihen. Das traf auch die Währungen der beiden Staaten. Die ukrainische Hyrwnia stürzte im Vergleich zum Dollar auf ein Rekordtief.

Das QE-Programm des EZB-Chefs Mario Draghi treibt die Immobilienpreise in den deutschen Städten in die Höhe. (Foto: dpa)

Draghi-Plan funktioniert nicht: Niemand will Bonds an die EZB verkaufen

Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben.

Die Entwicklung zeigt: Russland hat seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise mit dem Verkauf von US-Staatsanleihen begonnen, zuletzt mit steigender Intensität. (Grafik: Zerohedge)

Gegen den Dollar: Russland und China stoßen US-Staatsanleihen ab

Im vergangenen Dezember hat Russland 22 Milliarden Dollar seiner US-Staatsanleihen abgestoßen. China hingegen stieß US-Staatsanleihen in Höhe von 6,1 Milliarden Dollar ab. Beide Staaten schmieden seit geraumer Zeit eine Allianz gegen den Dollar als Weltwährung.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk sieht sein Land als pleite an - nur der Kredit des IWF könne den Zusammenbruch verhindern. (Foto: dpa)

Staatsanleihen der Ukraine stürzen ab, Jazenjuk spricht von Staatspleite

Nach der offenkundigen Niederlage des ukrainischen Militärs in Debalzewo sind die Staatsanleihen des Landes abgestürzt. Für Verunsicherung sorgt, dass offenbar den Gläubigern der Ukraine ein Schuldenschnitt droht. Der ukrainische Premier Jazenjuk sagte, dass die Ukraine ohne den aktuellen Not-Kredit des IWF die Staatspleite anmelden müsse.

Die schwedische Zentralbank senkt die Zinsen und kauft Staatsanleihen auf. (Foto: dpa)

Schwedische Zentralbank wirft die Gelddruck-Maschine an

Die schwedische Zentralbank folgt dem Beispiel der EZB und beginnt mit dem Ankauf von Staatsanleihen. Damit wollen die schwedischen Parteien die Staatsfinanzierung über die Notenbank laufen lassen, um Einsparungen in den öffentlichen Haushalten vermeiden zu können.

Wenn sich die EU und Griechenland nicht einigen, müsse sich das Land nach Alternativen wie den USA, Russland oder China umsehen, heißt es aus Athen. (Foto: dpa)

US-Investment-Bank Lazard: Griechen-Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten

Eine von der griechischen Regierung mit der Umschuldung beauftragte US-Investmentbank Lazard hat eine unangenehme Botschaft für die EU-Steuerzahler: Die Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten, um Griechenland zu retten. Der von der Troika verordnete Austeritätskurs sei grundfalsch und habe in eine „echte Katastrophe“ geführt. Die griechische Regierung sucht bereits fieberhaft neue Kredit-Geber - unter anderem in den USA.