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Staatsanleihen

In Griechenland können nur reiche Stars aus dem Ausland die Schätze des Landes genießen: Hier besucht Amal Alamuddin Clooney das Akropolis Museum in Athen, begleitet vom Präsidenten des Museums und dem griechischen Kulturminister Constantinos Tassoulas (links). (Foto: dpa)

„In Griechenland hat jeder bei jedem Schulden – und keiner kann zahlen“

Die Lage in Griechenlands ist schlimmer denn je, sagt der Ökonom Yanis Varoufakis. Investitionen und Kreditvergabe sind abgestürzt. Alle sind verschuldet, keiner kann mehr bezahlen. Nun fürchtet die Regierung, dass die Situation vor den bevorstehenden Wahlen eskalieren könnte. Dies könnte zu einem regelrechten Umsturz in Griechenland führen.

Börse: Fed und EZB versprechen nach Kursstürzen neues Geld, Dax schließt leicht im Plus

Der Ausverkauf an den Märkten setzte sich bis zum Nachmittag fort: Die Risikoprämien für griechische Staatsanleihen explodierten, Bankaktien des Landes verloren teilweise 25%. Dann aber griffen die Fed und die EZB ein - und die Kurse drehten wieder nach oben.

Die Architekten der Währungsreform namens Euro, Angela Merkel und Helmut Kohl: Durch das politische Projekt werden die deutschen Sparer um Milliarden geprellt. (Foto: dpa)

Enteignung der Sparer: Der Euro ist längst eine heimliche Währungsreform

Mit der Einführung des Euro sind die Deutschen hinters Licht geführt worden: Sie mussten auf eine Steigerung ihrer Ersparnisse von 36 Prozent verzichten. Nun müssen sie die fortgesetzten Staatsschulden im Euro-Raum aus ihren Ersparnissen und eisernen Reserven finanzieren, ohne sich wehren zu können. Das ist nichts anderes als eine heimliche Währungsreform, deren verheerende Auswirkungen niemand so gut kennt wie die Deutschen.

Börse: Dax schließt knapp im Plus

Die anfängliche Euphorie ist verflogen: die Märkte sind beunruhigt, weil sich die Fed über die Konjunktur in Europa und Asien sowie die Dollarstärke Sorgen macht. Bei den Börsen gab es am Donnerstag reihenweise Allzeittiefs bei Risikoprämien auf europäische Staatsanleihen.

Der Chef der griechischen Linkspartei SYRIZA, Alexis Tsipras, will den Sparkurs seines Landes beenden. (Foto: dpa)

Krise kehrt zurück: Griechische Staatsanleihen stürzen ab

Nachdem sich die Kurse griechischer Staatsanleihen vor einiger Zeit kurzzeitig erholt hatten, stürzten sie am Dienstag auf ein neues Rekordtief. Offenbar trauen die Anleger dem Versprechen Draghis nicht mehr, alles zu tun, um den Euro zu retten.

Staatsanwalt ermittelt gegen Bad Bank der HRE

Aufgrund des Schuldenschnitts in Griechenland ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Bad Bank der Hypo Real Estate. Die Bank habe griechische Staatsanleihen möglicherweise unter Wert verkauft. Die Behörde untersucht nun den Vorwurf der Untreue.

EZB-Chef Draghi in Neapel umringt von Funktionären. Draghi ist hier beliebt: Italien profitiert mit am meisten von seiner Geldpolitik. (Foto: dpa)

EZB: Draghis Schrott-Ankauf dürfte Steuerzahlern von Anfang an Verluste bringen

Innerhalb der kommenden zwei Jahre will die EZB Wertpapiere in ihre Bilanz aufnehmen. Darunter sind Ramsch-Papiere aus Griechenland und Zypern, die aufgrund ihres extrem schlechten Ratings am Markt unverkäuflich sind. Die EZB wird damit zu einer Bad-Bank für faule Kredite, die am Ende beim Steuerzahler landen. Dabei sind die jetzt verkündeten Ankäufe nur ein Zwischenschritt zu einem umfassenden Staatsanleihen-Kaufprogramm.

Börse: Rekord-Risikoprämien für spanische Anleihen, weltweit Abverkauf an den Märkten

In Spanien erreichten die Risikoprämien für spanische Staatsanleihen eine neue Rekordhöhe. Weltweit sorgten Ebola und die Proteste in Hongkong für einen Abverkauf. Rocket-Internet startete seinen Börsengang in Frankfurt mit einem Preissturz.

Die EZB hat einen neuen „Instrumentenkoffer“ angekündigt. Dazu gehören Aufkäufe von Pfandbriefen und gebündelten Kreditverbriefungen. (Foto: dpa)

EZB will Schrottpapiere aus Griechenland und Zypern kaufen

Im Kampf gegen die Kreditklemme will Mario Draghi auch Ramschpapiere aus Griechenland und Zypern aufkaufen lassen. Betroffen sind demnach gebündelte Kredite, deren Gläubiger bei Kreditausfall als letzte haften. De facto werden mit dem Kauf die Bilanzen der Banken gerettet. Das Risiko wird auf die europäischen Steuerzahler verlagert.

Im Jahr 2008 kippte die Wirtschaft aufgrund der Lehman-Pleite in eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen überhaupt. Die Auswirkungen waren weltweit zu spüren, wie hier an der Frankfurter Börse. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Rekord-Schulden bedrohen die Weltwirtschaft

Die globale Verschuldung wächst weiter und bricht neue Rekorde. Der 16. Genfer Bericht über die Weltwirtschaft besagt, dass die globale Wirtschaft nicht in der Lage ist, die angehäuften Schulden zurückzuzahlen. Der weltweite Schuldenanstieg macht sich vor allem in China bemerkbar.