Alle Artikel zu:

Staatsanleihen

Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk will die Absetzung der Notenbank-Chefin wegen „Hochverrats“. Das Parlament sammelt bereits Unterschriften gegen Valeria Gontarewa. (Foto: dpa)

Währungs-Krise verschärft innenpolitische Spannungen in Kiew

Die ukrainische Hryvnia ist innerhalb von zwei Tagen um 13 Prozent abgestürzt. Die Notenbank verbietet daher ukrainischen Banken Devisenkäufe, um gegen den Währungsverfall im Land vorzugehen. Das Vorgehen ist offenbar nicht mit der Regierung abgesprochen. Premier Jazenjuk kritisiert die Notenbank-Chefin dafür scharf und verlangt ihre Absetzung.

Russische und ukrainische Staatsanleihen stürzen ab

Anleger verkauften am Montag verstärkt ukrainische und russische Staatsanleihen. Das traf auch die Währungen der beiden Staaten. Die ukrainische Hyrwnia stürzte im Vergleich zum Dollar auf ein Rekordtief.

Das QE-Programm des EZB-Chefs Mario Draghi kommt ins Stocken. (Foto: dpa)

Draghi-Plan funktioniert nicht: Niemand will Bonds an die EZB verkaufen

Der Masterplan von Mario Draghi zur Rettung der Euro-Zone gerät in Gefahr: Anfang März will die EZB damit beginnen, monatlich Staatsanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro von allen Euroländern anzukaufen. Doch Banken, Versicherer und Vermögensfonds möchten ihre Bonds behalten. Sie brauchen ihre Bond-Bestände für die Liquidität und denken nicht daran, sie für einen negativen Einlagezins von 0,2 Prozent an die EZB abzugeben.

Die Entwicklung zeigt: Russland hat seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise mit dem Verkauf von US-Staatsanleihen begonnen, zuletzt mit steigender Intensität. (Grafik: Zerohedge)

Gegen den Dollar: Russland und China stoßen US-Staatsanleihen ab

Im vergangenen Dezember hat Russland 22 Milliarden Dollar seiner US-Staatsanleihen abgestoßen. China hingegen stieß US-Staatsanleihen in Höhe von 6,1 Milliarden Dollar ab. Beide Staaten schmieden seit geraumer Zeit eine Allianz gegen den Dollar als Weltwährung.

Der ukrainische Premier Arseni Jazenjuk sieht sein Land als pleite an - nur der Kredit des IWF könne den Zusammenbruch verhindern. (Foto: dpa)

Staatsanleihen der Ukraine stürzen ab, Jazenjuk spricht von Staatspleite

Nach der offenkundigen Niederlage des ukrainischen Militärs in Debalzewo sind die Staatsanleihen des Landes abgestürzt. Für Verunsicherung sorgt, dass offenbar den Gläubigern der Ukraine ein Schuldenschnitt droht. Der ukrainische Premier Jazenjuk sagte, dass die Ukraine ohne den aktuellen Not-Kredit des IWF die Staatspleite anmelden müsse.

Die schwedische Zentralbank senkt die Zinsen und kauft Staatsanleihen auf. (Foto: dpa)

Schwedische Zentralbank wirft die Gelddruck-Maschine an

Die schwedische Zentralbank folgt dem Beispiel der EZB und beginnt mit dem Ankauf von Staatsanleihen. Damit wollen die schwedischen Parteien die Staatsfinanzierung über die Notenbank laufen lassen, um Einsparungen in den öffentlichen Haushalten vermeiden zu können.

Wenn sich die EU und Griechenland nicht einigen, müsse sich das Land nach Alternativen wie den USA, Russland oder China umsehen, heißt es aus Athen. (Foto: dpa)

US-Investment-Bank Lazard: Griechen-Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten

Eine von der griechischen Regierung mit der Umschuldung beauftragte US-Investmentbank Lazard hat eine unangenehme Botschaft für die EU-Steuerzahler: Die Gläubiger sollen auf 100 Milliarden Euro verzichten, um Griechenland zu retten. Der von der Troika verordnete Austeritätskurs sei grundfalsch und habe in eine „echte Katastrophe“ geführt. Die griechische Regierung sucht bereits fieberhaft neue Kredit-Geber - unter anderem in den USA.

Griechenland wird eine Verlängerung des gegenwärtigen Rettungsprogramms nicht akzeptieren, so Alexis Tsipras in seiner Regierungserklärung. (Foto: dpa)

Griechenland: Tsipras besteht auf Neuverhandlungen mit der EU

Die Rettungspolitik von EU und Troika sei gescheitert, so Alexis Tsipras. Daher werden keine neuen Kredite beantragt. Griechenland werde ein Überbrückungsprogramm bis Juni vorstellen, heißt es in seiner Regierungserklärung.

Der Zahlungsstopp droht: Griechenlands Vize-Premier Yannis Dragasakis, Finanzminister Yanis Varoufakis und Premier Alexis Tsipras (v. li.) brauchen eine schnelle Entscheidung. (Foto: dpa)

Euro-Gruppe stellt Griechenland Ultimatum: Bail-out oder Grexit

Griechenland hat noch zehn Tage Zeit, um eine Verlängerung des Kreditprogramms zu beantragen, so Euro-Gruppenchef Dijsselbloem. Sonst droht der Zahlungsstopp. Die Syriza-Regierung in Athen hat allerdings die Zusammenarbeit mit der Troika für beendet erklärt.

Der finnische Premier gehörte in den vergangenen Jahren zu den Unterstützern der europäischen Sparpolitik, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel durchgesetzt wurde. (Foto: dpa)

Wer Finnland Geld leiht, muss dafür bezahlen

Als erstes EU-Land hat Finnland am Mittwoch fünfjährige Staatsanleihen mit einer negativen Rendite begeben. Der Käufer dieser Anleihen würde somit weniger Geld zurückbekommen, als er eingezahlt hat.

Börse in Athen bricht ein

Die Aktien der griechischen Banken fielen nach der EZB-Entscheidung um mehr als 23 Prozent. Der Leitindex brach um 9,4 Prozent auf 768 Punkte ein. Die zehnjährigen Staatsanleihen brachen um bis zu 4,4 Punkte ein.

Finanzminister Yanis Varoufakis tourt seit seinem Amtsantritt durch Europa. Am Mittwoch trifft er Mario Draghi. Die EZB will nach eigenen Angaben „mit harten Bandagen“ gegen die Geldpolitik der Syriza-Regierung kämpfen. (Foto: dpa)

Varoufakis: Griechenland startet IWF-Gespräche über Umschuldung

Griechenland hat mit dem IWF als einem der großen Gläubiger des Landes Umschuldungsgespräche aufgenommen. Es geht darum, aktuelle griechische Anleihen, die im Besitz des IWF sind, umzutauschen. Zudem versprach Finanzminister Varoufakis ein Ende der Schuldenpolitik in seinem Land.

Die EZB macht Druck auf Griechenland. Währenddessen befindet sich der neue Regierungs-Chef Alexis Tsipras auf einem Zypern-Besuch. (Foto: dpa)

Griechische Banken müssen über Kredite entscheiden

Die EZB drängt Griechenland zu einer schnellen Einigung mit der EU. Andernfalls könnten die ELA-Kredite gestoppt werden.

Die Ukraine-Krise und der Ölpreisverfall haben eine Kapitalflucht aus Russland ausgelöst und zur Abwertung des Rubels geführt. (Grafik: ariva.de)

Vor Staatsbankrott: Russland-Krise belastet Weißrussland

Die anhaltende Währungs-Krise in Russland belastet zunehmend auch Weißrussland. Der weißrussische Rubel hat im aktuellen Jahr gegenüber dem Dollar mehr als die Hälfte seines Werts verloren. Russland ist der wichtigste Handelspartner und größte Gläubiger Weißrusslands.

Ende vergangener Woche verlor der Euro massiv gegenüber dem Yuan. (Grafik: ariva)

In China wachsen die Zweifel an der Dollar-Koppelung des Yuan

Der Wert des chinesische Yuan ist ins Wanken geraten. Der Yuan verlor massiv gegenüber dem Dollar, legte gegenüber dem Euro jedoch so stark zu, wie zuletzt vor über zehn Jahren. Die Kopplung des Yuan an den Dollar gerät an ihre Grenzen. China prüft offenbar, sich aus dem Ankauf von US-Staatsanleihen zu verabschieden.

Goldman-Sachs-Chef Lloyd C. Blankfein weitet die Investitionen seiner Investmentbank in die P2P-Branche aus. (Foto: dpa)

Alternativen: Banken investieren in Peer-to-Peer Banking

Geschäfts- und Investmentbanken positionieren sich umfassend im Peer-to-Peer-Banking. Diese Methode war entstanden, weil die Kunden das Vertrauen in die Banken verloren haben. Nun wenden sich die Banken dem Modell selbst zu, um einem Schicksal wie die Musik-Industrie zu entgehen.

Griechenland: Kreditausfalls-Wahrscheinlichkeit steigt auf 76 Prozent

Das Ausfallsrisiko für Griechenland ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Die fünfjährigen Kreditausfall-Swaps beinhalten mittlerweile eine 76-prozentige Ausfallswahrscheinlichkeit. Der griechische Aktienindex stürzte am Mittwoch auf ein Zweieinhalb-Jahres-Tief ab.

Griechenland: Zinsen für Staatsanleihen steigen rapide

Die ersten politischen Signale des neuen griechischen Premiers Alexis Tsipras haben sich negativ auf die Entwicklung der Staatsanleihen ausgewirkt. Auch die Börse in Athen brach erneut ein. Tsipras versprach in seiner Antrittsrede einen radikalen Wandel in Griechenland.

EZB will sich nicht an Schulden-Erlass für Griechen beteiligen

Die EZB ist der Auffassung, dass die bei ihr lagernden griechischen Staatsanleihen aus rechtlichen Gründen nicht in einen Schulden-Schnitt einbezogen werden können. Über die EZB trägt der europäische Steuerzahler das größte Risiko für Kreditausfälle in der Euro-Zone.

Laut Umfragen führt die Syriza vor der Wahl in Griechenland klar vor der Regierungspartei von Premier Antonis Samaras. (Foto: dpa)

EZB stützt griechische Banken mit Notfall-Krediten

Die EZB wird mittels des QE-Programms erst ab Juli 2015 griechische Staatsanleihen kaufen. Jedoch werden die griechischen Banken vorerst bis zwei Wochen nach der Wahl mit Notfall-Krediten beliefert, um einen Bank-Run zu verhindern. Die Syriza-Partei liegt in den Umfragen unangefochten an der Spitze.