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Staatsanleihen

Die Privathaushalte in Indien verfügen über insgesamt 20.000 Tonnen Gold. (Foto: dpa)

Indien plant goldgedeckte Staatsanleihen

Gold ist in Indien die größte Liquiditäts-Reserve. Die Regierung in Neu Delhi will die Bürger über Gold-Konten und Gold-Staatsanleihen dazu verleiten, ihre Edelmetall-Bestände gegen Geld zu verpfänden. Die Eigentümer würden einen festgelegten Zinsertrag erhalten, im Gegenzug müssten sie ihr Gold abgeben.

Das QE-Programm der EZB bringt Deutschland keine Vorteile. (Foto: dpa)

Crash-Gefahr: Banken in Deutschland droht bei Zins-Anstieg die Pleite

Sobald die Zinsen wieder steigen, droht vielen deutschen Banken die technische Insolvenz. Vor allem Immobilienkredite werden oft zu langfristig und mit zu geringen Margen vergeben. Die EZB sorgt mit ihren Anleihekäufen zudem für Unruhe auf dem Bond-Markt, was die Zinssicherungskosten für Banken verteuert. Besonders irritierend: Statt die Investoren über die neue Strategie zu benachrichtigen, gab die EZB Hedgefonds-Managern einen Informationsvorsprung von 14 Stunden.

Applaus von der EU für Ukraines Präsident Poroschenko: Zu diesem Zeitpunkt wussten die Präsidenten Martin Schulz und Joachim Gauck allerdings noch nicht, dass die Ukraine ein akutes Schulden-Problem hat. (Foto: dpa)

Ukraine beschließt: Schulden an „gewissenlose“ Gläubiger werden nicht mehr bedient

Die Ukraine hat ein Gesetz verabschiedet, wonach Schulden an „gewissenlose“ Gläubiger nicht mehr bezahlt werden. Russland, das damit gemeint ist, spricht vom ersten Schritt in die Staatspleite. Die Milliarden der deutschen Steuerzahler, die in die Ukraine geflossen sind, sind akut gefährdet.

Die Risiken steigen, dennoch geht die Geldschwemme der EZB weiter. (Foto: dpa)

Geld wird zur Waffe: Die Rentner als Kollateral-Schaden der EZB-Politik

Mit dem Einstieg ins hemmungslose Gelddrucken wurde die EZB zu einem Teil der Umverteilungs-Maschine, die die Sparer geschädigt und die Reichen zu Gewinnern der Krise gemacht hat. Nun räumt Mario Draghi genau diesen Mechanismus erstmals öffentlich ein. Betroffen sind die Rentner, weil die Inflation auf die Produkte des alltäglichen Bedarfs viel höher ist als die offizielle Durchschnitts-Inflation.

Die Risiken steigen, dennoch geht die Geldschwemme der EZB weiter. (Foto: dpa)

Nervöse Märkte: Zinssätze für Staatsanleihen steigen

Die Zinssätze für die Euro-Staatsanleihen sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Die starken Kursausschläge sorgen für Unruhe. Der Ausverkauf auf dem Anleihen-Markt setzt sich offenbar fort.

China minimiert seine Devisenreserven und macht damit deutlich, dass der Yuan nicht abgewertet wird. (Foto: dpa)

Aufwertung des Yuan: China will aus Währungskrieg aussteigen

China will einen Währungskrieg mit den USA umgehen. Das Land stockt seine Devisenreserven nicht mehr auf, sondern verringert sie. Der Yuan-Wert wird somit nicht mehr künstlich niedrig gehalten, um den Export anzuheizen. Stattdessen sollen die Verluste der Exportwirtschaft von der Binnennachfrage kompensiert werden.

Bargeld könnte für BaDie aufgeflammte Diskussion um das Bargeld deutet auf Verwerfungen im Finanz-System hin. (Foto: dpa)nk-Kunden ein werthaltiges Aufbewahrungsmittel werden. Die EU-Staaten ziehen sich aus der Sicherung der Sparguthaben nun auch offiziell zurück. (Foto: dpa)

Drohung des Bargeld-Verbots: Eine Warnung an die Sparer

Die Diskussion um die Abschaffung von Bargeld soll die Sparer zwingen, ihr Geld in den Konsum zu stecken. Die Forderung belegt, dass die bisherige Politik des Gelddruckens durch die Zentralbanken grandios gescheitert ist. Anleger dürften gewarnt sein und sich nach Alternativen umsehen: Offenbar brodelt es gewaltig hinter den Kulissen des künstlichen Geld-Systems.

Die aktuelle Politik der Zentralbanken habe Folgen für die Sparer, dennoch seien die Schritte erforderlich, so Mario Draghi. (Foto: dpa)

Hohes Risiko: EZB pumpt weiter Geld in Schulden-Staaten

Kurzfristiger Erfolg für Draghi: Nach seiner Ankündigung, das QE-Programm im vollen Umfang durchzuziehen, halten sich die Spekulanten offenbar zurück. Sie warten ab, ob die EZB im Kaufprogramm bleibt. Die Renditen für Staatsanleihen sanken am Freitag länderübergreifend und für alle Laufzeiten.

Die Geldschwemme geht weiter, auch wenn die Risiken steigen. IWF-Chefin Christine Lagarde und EZB-Chef Mario Draghi bei einer Veranstaltung am Donnerstag in Washington.(Foto: dpa)

Draghi: EZB will Angriffe auf deutsche Staatsanleihen abwehren

EZB-Chef Mario Draghi hat angekündigt, dass die EZB ihr QE-Programm im vollen Umfang durchziehen wolle. Damit signalisiert der Draghi den Spekulanten an den Märkten, dass die EZB versuchen dürfte, neue Angriffe auf deutsche Staatsanleihen durch Intervention abzuwehren.

Der Euro-Bund Future vom Mittwoch. (Grafik: ariva.de)

Spekulanten starten Attacke gegen deutsche Staatsanleihen

Die Zinsen für deutsche Staatsanleihen sind wieder deutlich gestiegen. Beobachter gehen davon aus, dass dies eine weitere Attacke von Hedge Fonds gegen die Bunds ist. Dauert die Attacke an, wird die EZB erneut intervenieren müssen.

Die indische Rupie fiel am Dienstag zum Dollar um 1,2 Prozent. (Foto: dpa)

Asien: Währungen stürzen nach Anleihen-Ausverkauf in EU und USA ab

Der Anleihen-Ausverkauf in den USA und in der EU hat am Dienstag zum Absturz der asiatischen Währungen geführt. Die indische Rupie stürzte auf ein Zwei-Jahres-Tief. Die asiatischen Märkte haben mit Kapitalabflüssen, der Erholung der Öl-Preise und mit hohen Schulden zu kämpfen.

Wenn es zu einem Run auf die Geldmarktfonds kommt, ist das globale Finanzsystem gefährdet. (Foto: dpa)

Trotz neuer Regeln: Das Banken-System in Europa ist nicht sicher

Der kritische Banken-Experte Martin Hellwig geht davon aus, dass große Banken trotz aller neuen Regelungen weiter nur von den Steuerzahlern gerettet werden können. Auch die Einlagensicherung kann nicht ohne weiteres den Banken überlassen werden: Die europarechtlichen Regelungen sehen den Staat in der Pflicht und bieten geschädigten Bank-Kunden vielfältige Klagemöglichkeiten.

Euro-Krise und Ukraine machen es möglich: Erstmals könnten deutsche Staatsanleihen von Spekulanten angegriffen werden. (Foto: dpa)

Deutschen Staatsanleihen drohen erstmals Angriffe von Spekulanten

Der Markt für deutsche Staatsanleihen steht vor einem Novum: Erstmals können auch die Bunds zu Zielen von spekulativen Attacken werden. Deutschland ist geschwächt, weil es sich die Schulden aus der Euro-Zone und indirekt jene aus der Ukraine aufgehalst hat. Das könnte gravierende Folgen für die die Banken haben. Die nächste Krise droht - und sie ist hausgemacht.

Anleger haben seit Ende April massenweise deutsche und andere europäische Staatsanleihen abgestoßen. (Foto: dpa)

Euro-Staatsanleihen werden zum Ziel von Spekulanten

Innerhalb weniger Tage haben deutsche und europäische Staatsanleihen massiv an Wert verloren. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen ist damit von fast null auf mittlerweile wieder 0,64 Prozent gestiegen. Investoren stellt dies vor eine Herausforderung, denn die weitere Entwicklung der Bonds kann niemand voraussagen. Doch es gibt Alternativen.

Der ukrainische Premier Arseni „Jaz“ Jazenjuk und seine Finanzministerin Natalia Jaresko haben eine lange Liste an privaten Gläubigern bei heimischen Schuldtiteln. (Foto: dpa)

Akute Pleite-Gefahr: Ukraine kann Schulden nicht mehr bedienen

Die Gespräche zwischen der Ukraine und ihren Gläubigern um einen Schuldenschnitt drohen zu scheitern. Gibt es keine Lösung, können zumindest offiziell keine neuen Kredite des IWF fließen. Weil das Geld - ähnlich wie bei Griechenland - nur noch wenige Wochen reicht, droht die Staatspleite. Auf die europäischen Steuerzahler kommen damit neue Belastungen zu.

Das Schuldenmachen wird für die Eurozone immer teurer. (Foto: dpa)

Bonds-Crash: Die Zeiten des leichten Schulden-Machens in Europa sind vorbei

Die Crash-Gefahr am Anleihen-Markt hat Polen dazu bewogen, einen geplanten Bond-Verkauf kurzfristig abzusagen. Die Zeiten, in denen die Staaten fürs Schuldenmachen bezahlt wurden, sind vorerst vorbei. Die Renditen steigen in dem sonst so stabilen Markt überdurchschnittlich stark.

Die Kurve der Futures zeigt hohe Volumina und eine plötzliche Umkehr der Kurs-Entwicklung. (Grafik: Nanex via Zerohedge)

Staatsanleihen: Not-Intervention der Zentralbanken?

Die Lage am Markt für Staatsanleihen scheint sich so zugespitzt zu haben, dass über eine mögliche Not-Intervention der Zentralbanken spekuliert wird. Die Kurse drehten heute zur Eröffnung der US-Märkte überraschend stark: Irgendjemand muss massiv Papiere gekauft haben.

Der Dax verlor in den vergangenen Tagen wegen den Unruhen auf dem Anleihen-Markt. (Grafik: ariva.de) (Grafik: ariva.de)

Absturz bei Staatsanleihen zieht auch Börsen nach unten

Der Dax verlor am Donnerstag deutlich. Ein Grund dafür ist der Kurzsturz auf dem Bonds-Markt. Zudem sind Firmenbilanzen von Dax-Unternehmen weit unter den Erwartungen geblieben.

Das von der EZB betriebene Anleihen-Aufkaufprogramm sorgt für kein großes Interesse bei den Anlegern. Diese stoßen seit Tagen massiv Anleihen von Zentralbanken ab, die QE betreiben. (Foto: dpa)

Nervosität steigt: Anleger fliehen aus europäischen Staatsanleihen

Die Märkte verlieren das Vertrauen in Mario Draghis Künste und flüchten aus dem Bond-Markt. Die zehnjährigen Bunds steigen den achten Tag in Folge. Polen sagt wegen der allgemeinen Nervosität einen für heute angekündigten Anleihe-Verkauf ab.

Warren Buffett und Bill Gates, hier bei der Feier von Berkshire Hathaway, setzten beide nicht mehr auf den Dollar. (Foto: dpa)

Der reichste Mann der Welt gegen den Dollar: Bill Gates wettet auf den Yuan

Trotz des Währungskriegs, der zwischen China und den USA stattfindet, sagt Microsoft-Gründer Bill Gates, er würde einen Yuan-Währungskorb einem Dollar-Währungskorb vorziehen. Die Aussage hat offenbar strategische Gründe. Der Chef-Analyst der Baader Bank, Robert Halver, sagt, dass China einer der wichtigsten Absatzmärkte für Microsoft ist.