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Staatsanleihen

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Insolvenz-Verschleppung: Italiens Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Norwegen, hier Premier Erna Solberg, treffen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland besonders, obwohl das Land kein EU-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Schwere Verluste: Norwegischer Pensionsfonds muss russische Investments neu bewerten

Norwegens Pensionsfonds muss seine russischen Assets in Höhe von acht Milliarden Dollar neu bewerten. Die angekündigten Sanktionen lassen Russland zur Gefahr für ausländische Investments werden, so der norwegische Finanzausschuss.

Der Bond-Markt ist wegen der neuen Entwicklung in de Ukraine nervös. (Grafik: zerohedge)

Regierung in Kiew zerbricht: Ukraine-Bonds stürzen ab

Ukrainische Staatsanleihen sind nach dem Kollaps der Regierung in der Ukraine abgestürzt. Investoren fürchten eine neue Phase der Instabilität.

Griechenlands Premier Antonis Samaras hat wiederholt gesagt, sein Land brauche keinen weiteren Bailout. (Foto: dpa)

Griechenland ist immer noch pleite und braucht neue Kredite

Der IWF erwartet im griechischen Haushalt für 2015 ein Loch von 12,6 Milliarden Euro. Das Land ist voraussichtlich nicht in der Lage, auf den Finanzmärkten ausreichend Kredite zu erhalten. Daher seidie Troika gefordert, Griechenland mit einem dritten Bailout zu Hilfe zu kommen. Im Hilfsfonds für die Banken des Landes ist noch Geld übrig.

Der russische Aktienindex RTS brach am Donnerstagmorgen um 4 Prozent ein. (Grafik: ariva.de)

Russland: Börsen und Rubel stürzen ab

Russlands Aktienmarkt, Währung und Staatsanleihen sind am Donnerstag deutlich gefallen. Hintergrund sind die von den USA verhängten Sanktionen gegen vier große russische Konzerne wegen der Ukraine-Krise.

Bei den Amerikanern gibt es nichts mehr zu holen, daher will Fed-Chefin Janet Yellen die Zinsen irgendwann wieder erhöhen. Für Europa fordert IWF-Chefin Christine Lagarde dagegen die volle Geldschwemme, um die Sparer aus ihren Verstecken zu locken. (Foto: dpa)

Repression: IWF will den Deutschen das Sparen abgewöhnen

Die geplante Geldschwemme der EZB verfolgt den Zweck, den Deutschen ihre antiquierte Spar-Manie abzugewöhnen. Die deutschen Sparer werden ins Risiko getrieben, wenn sie ihrer Enteignung entgehen wollen. Die ganz Operation verfolgt nur einen Zweck: Die Schuldenstaaten wollen sich sanieren, ohne zu sparen. Das ist finanzielle Repression in Reinkultur.

Griechenland hat die bürokratischen Hürden der EU-Kommission zum Erhalt von Oliven-Beihilfen verfehlt. (Foto: dpa)

Unsichtbares Olivenöl: Griechen müssen EU-Gelder zurückzahlen

Griechenland muss EU-Agrarbeihilfen die Olivenindustrie des Landes in Höhe von 260 Millionen Euro zurückzahlen. Der Europäische Gerichtshof verurteilte Griechenland wegen der Vergabe von Förderungen an Personen, die kein Olivenöl anbauen. Dieser Missbrauch ist zwar Standard in der EU, die griechische Regierung hat das System allerdings besonders effektvoll ausgenutzt.

Hier hängt der ungarische Premier Orban dem CEO der portugiesischen Banco Espirito Santo noch einen Orden für sein Lebenswerk auf Finanzmärkten an, inzwischen ist Ricardo Salgado aus dem Vorstand zurückgetreten und das Unternehmen pleite. (Foto: dpa)

BIZ warnt: Jede regionale Krise kann Crash im Finanzsystem auslösen

Die größte Bank Portugals meldet, dass sie die Zinsen auf ihre Schulden nicht mehr zahlen kann. Plötzlich ist ein massiver System-Fehler zu erkennen: Aufgrund der billigen Kredite seien diese Länder extrem verwundbar, warnt die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Jede kleine, regionale Krise könne zu einem Crash im globalen Finanz-System führen.

US-Notenbank will Anleihe-Ankäufe im Herbst beenden

Die US-Notenbank will den Ankauf von Staatsanleihen im Herbst beenden. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Dies werde nur geschehen, wenn die Konjunktur-Daten gut sind. Diese werden von der Weltpolitik abhängen: Ein unvorhergesehenes Ereignis könnte die Pläne wieder über den Haufen werfen.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass viele Unternehmen mehr versprochen haben, als sie halten können. An der Wall Street machen sich mulmige Gefühle breit. (Foto: dpa)

Wall Street nervös: Massive Verkäufe wegen schlechter Zahlen bei Unternehmen

Die Party an den Börsen neigt sich dem Ende zu: Weil die US-Notenbank weniger Geld verschenken will, schauen die Anleger wieder genauer auf die Zahlen der Unternehmen. Und plötzlich werden Befürchtungen laut, dass etwas „fundamental nicht stimmen“ könnte.