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Staatsanleihen

Alle Sparmaßnahmen kamen zu spät: Die Griechische Regierung hat das Haushaltsdefizit nicht rechtzeitig bekämpft. (Foto: dpa)

Unsinn einer Studie: Das Märchen von Deutschland als Zins-Profiteur

Eine aktuelle Studie will belegen, dass Deutschland aufgrund von Zinseinsparungen auch bei einem kompletten griechischen Zahlungsausfall von der Krise profitieren wird. Auslöser der Zinssenkung für Bundesanleihen war aber die Politik der EZB, die Euro-Wirtschaft mit niedrigen Zinsen anzukurbeln. Griechenland spielte dabei nur eine untergeordnete Rolle.

Es braucht einen europäischen Marshall-Plan, um den Euro zu retten, so die spanische Partei Podemos. (Foto: dpa)

Nach Einigung: Griechische Staatsanleihen steigen deutlich

Nach der Einigung auf ein neues Hilfspaket sind griechische Staatsanleihe wieder stark gestiegen. Die Renditen jedoch fielen und der Zinssatz erreichte einen neuen Tiefstand. Für das Abkommen selbst seien noch einige Details zu klären, so Finanzminister Tsakalatos.

Die US-Ratingagentur Fitch steht auf dem Standpunkt, dass das Land Kärnten versuchen wird, eine Umschuldung zu verhandeln. (Foto: dpa)

Fitch rechnet mit Umschuldung bei Krisenbank Heta

Die Ratingagentur Fitch rechnet mit einer baldigen Einigung zwischen dem Land Kärnten und der Hypo-Nachfolgerin Heta. Dabei könne Kärnten den Gläubigern vorschlagen, ihnen die Garantien quasi abzukaufen.

Die Spekulation mit Papieren der Hypo Alpe Adria wird nach Auffassung der EZB zu erheblichen Verlusten für etliche Banken in Europa führen. (Foto: dpa)

Österreich: Verfassungsgericht prüft Gläubigerbeteiligung bei Heta-Abbau

Das österreichische Verfassungsgericht will eine mögliche Gläubigerbeteiligung bei der Krisenbank Heta prüfen. So muss noch geklärt werden, ob neben dem Staat auch die Gläubiger für die Abwicklung der Krisenbank bezahlen sollen.

Bundeskanzler Werner Faymann mit seinem griechischen Kollegen Alexis Tsipras: Österreich und Griechenland haben finanzpolitisch eine gewisse Seelenverwandschaft. (Foto: dpa)

Österreich: Verfassungsgericht kippt Heta-Schuldenschnitt

Schwere Niederlage für die österreichische Regierung: Der Verfassungsgerichtshof hat den Heta-Schuldenschnitt als grundrechtswidrige Enteignung klassifiziert und verboten. Damit kommen auf die österreichischen Steuerzahler zunächst 900 Millionen Euro an Mehrkosten zu. Am Ende könnte es aber ein wirtschaftlicher Totalschaden werden.

Immer mit der Ruhe: Draghi will die kritische Staatsanleihen-Situation nur mittelfristig angehen. (Foto: dpa)

EZB muss handeln: Staatsanleihen sind keine risikolosen Papiere

Griechenland hat die Gefahren der Abhängigkeit von Staat und Banken nur zu deutlich gemacht. Die EZB gerät unter Handlungsdruck: Die Erklärung von Staatsanleihen als risikolose Investments ist spätestens seit der Griechenland-Krise nicht mehr tragbar.

Der Dax verzeichnete am Montag nach den Berichten über eine Einigung im Schuldenstreit in Griechenland Zugewinne. (Grafik: ariva.de)

EU-Einigung: Börsen erhalten Auftrieb, Euro wird stärker

Die europäischen und asiatischen Börsen haben am Montag angesichts der Berichte über eine Einigung im griechischen Schuldenstreit zugelegt. Während die Renditen der zehnjährigen Schuldtitel in den nördlichen Euro-Staaten zulegten, gingen diese in den südlichen Euro-Staaten zurück.

„Der Schatten-Staat der Währungsunion wird sich als Papiertiger erweisen“

Der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sieht im Stresstest der EZB ein Kapitel zu einer Vergemeinschaftung der Schulden und Risiken in der Euro-Zone. Ziel sei die Errichtung eines „Schattenstaates aus supra-nationalen Institutionen und zwischenstaatlichen Verträgen“. Er soll in der Euro-Zone die Defizite ausgleichen, die ein nicht zu Ende gedachtes Konstrukt aufweist. Nachhaltig kann eine solche Entwicklung nicht sein.

EZB-Geldschwemme: Experten rechnen nicht mit großem Wachstum

Die Europäische Zentralbank wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufen. Experten gehen nicht davon aus, dass dieser Schritt das Wachstum ankurbeln wird.

EZB kauft wieder in großem Stil Staatsanleihen

Die EZB hat in der vergangenen Woche ihr Kaufprogramm von Staatsanleihen ausgeweitet. Seit Beginn des OMT-Programms am 9. März wurden Staatsanleihen im Wert von insgesamt fast 200 Milliarden Euro gekauft. Doch intern wächst die Kritik an diesem Vorgehen.

Alternativen: Banken investieren in Peer-to-Peer Banking

Geschäfts- und Investmentbanken positionieren sich umfassend im Peer-to-Peer-Banking. Diese Methode war entstanden, weil die Kunden das Vertrauen in die Banken verloren haben. Nun wenden sich die Banken dem Modell selbst zu, um einem Schicksal wie die Musik-Industrie zu entgehen.

Trotz neuer Regeln: Das Banken-System in Europa ist nicht sicher

Der kritische Banken-Experte Martin Hellwig geht davon aus, dass große Banken trotz aller neuen Regelungen weiter nur von den Steuerzahlern gerettet werden können. Auch die Einlagensicherung kann nicht ohne weiteres den Banken überlassen werden: Die europarechtlichen Regelungen sehen den Staat in der Pflicht und bieten geschädigten Bank-Kunden vielfältige Klagemöglichkeiten.

Weik & Friedrich: Die EZB hält uns alle zum Narren

Während momentan alle Welt auf Griechenland blickt hat die EZB aus Luxemburg die Bestätigung ihrer irrsinnigen Politik bekommen. Nichtsdestotrotz ist es ratsam, das undurchsichtige Treiben genauer unter die Lupe zu nehmen und zu betrachten, wie uns die EZB offensichtlich hinters Licht führt.

Manipulierte Märkte: Höhere Zinsen für Staatsanleihen sind überfällig

Im Gegensatz zu den Spekulanten sind die Turbulenzen auf dem Bondmarkt ist für die Banken eine positive Entwicklung. Steigende Zinsen würden für Normalität auf dem Markt sorgen, so die Consorsbank. Anleger haben hingegen allein seit April 640 Milliarden Dollar verbrannt.

Staatsanleihen in Südeuropa ziehen nur leicht an

Die Kurse der Staatsanleihen in den südeuropäischen Ländern sind gefallen, während die Renditen der Anleihen etwas zulegten. Zehnjährige italienische, spanische und portugiesische Papiere warfen zwischen 2,35 und 3,16 Prozent ab und damit fünf bis sieben Basispunkte mehr als im Schlussgeschäft vom Vortag.

Ukraine beschließt: Schulden an „gewissenlose“ Gläubiger werden nicht mehr bedient

Die Ukraine hat ein Gesetz verabschiedet, wonach Schulden an „gewissenlose“ Gläubiger nicht mehr bezahlt werden. Russland, das damit gemeint ist, spricht vom ersten Schritt in die Staatspleite. Die Milliarden der deutschen Steuerzahler, die in die Ukraine geflossen sind, sind akut gefährdet.

Crash bei Staatsanleihen: Anleger haben bereits 640 Milliarden Dollar verloren

Seit April haben die Unruhen auf dem Bond-Markt mehr als 640 Milliarden Dollar vernichtet. Die bislang gängigen Analyse-Modelle funktionieren nicht mehr. Das gelte besonders für deutsche Bunds, so der Vermögensverwalter BlackRock.

Gauweiler: EuGH-Urteil ist Kriegs-Erklärung an Bundesverfassungs-Gericht

Der Europäische Gerichtshof hat erwartungsgemäß der EZB grünes Licht zum Gelddrucken gegeben. Damit hat Karlsruhe nun ein Problem: Das deutsche Höchstgericht hält das OMT-Programm nämlich für eine Gefährdung der nationalen Budgethoheit. Kläger Peter Gauweiler spricht von einer Kriegserklärung des EuGH an Karlsruhe.

US-Regierung und Syriza spielen Euro-Retter an die Wand

Im Schulden-Poker hat die Syriza-Regierung einen mächtigen Verbündeten: Die USA verlangen, dass die EU neue Kredite an Griechenland vergibt. Angela Merkel ist offenbar zu weitgehenden Zugeständnissen bereit. Die Euro-Retter rechnen mit einer Einigung in den kommenden Tagen.

Die Renditen der europäischen zehnjährigen Anleihen stiegen am Mittwoch deutlich. (Grafik: DWN)

Spekulanten nervös: Rendite für Bunds auf Rekordhoch

Die Anleger stießen am Mittwoch ihre europäischen Staatsanleihen ab. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen stieg erstmals seit vergangenen September wieder über die Marke von 1,0 Prozent. Die Kurse der Anleihen fielen im Gegenzug.