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Unternehmen

Die Unternehmen in Saudi-Arabien haben eine Marktkapitalisierung von 528 Milliarden Dollar. Das wird zahlreiche Investoren zum Kauf von saudi-arabischen Aktien motivieren. (Foto: dpa)

Saudi-Arabien öffnet Aktien-Markt für Ausländer

Saudi-Arabien öffnet seine Börse für Anleger aus dem Westen. Zahlreiche Investoren haben vor, in saudi-arabische Aktien zu investieren. Bisher war es Ausländern nicht gestattet, in dem arabischen Land Wertpapiere zu kaufen.

Russlands Präsident Wladimir Putin mit Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann bei der Unterzeichnung des Ölpipeline-Projekts South Stream in 2010. Das Projekt ist inzwischen gescheitert. Die Sanktionen infolge des Ukraine-Konflikts schädigen die Wirtschaftsbeziehungen nachhaltig. (Foto: dpa)

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Die Exporte nach Russland werden infolge der Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Ein Studie aus Österreich räumt mit der Illusion auf, die Sanktionen träfen Russlands Präsident Wladimir Putin oder die mächtigen Staatskonzerne. Betroffen ist der Mittelstand in Russland und der EU: Russische Klein- und Mittelbetriebe bekommen keine Kredite mehr. Europäische Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.

Google droht Webseiten ohne Mobil-Optimierung mit schlechtem Ranking. (Foto: dpa)

Google bestraft Unternehmen ohne mobile Internetseite

Unternehmen müssen ihre Internetseiten für mobile Geräte optimieren. Sonst droht ihnen eine Herabstufung in den Suchergebnissen von Google. Der Suchmaschinenbetreiber überarbeitet sein Ranking. Die Seiten der EU und Microsoft könnten bald nicht mehr auf der ersten Seite der Suchergebnisse stehen.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif: Auf dem Weg in eine wirtschaftliche Partnerschaft? (Foto: dpa)

Vorbild Russland: Deutsche Unternehmen wollen in den Iran exportieren

Nachdem Russland seine Raketenabwehr in den Iran liefert, scharren auch die deutschen Unternehmen in den Startlöchern: Die Exporte in den Iran könnten sich nach einem endgültigen Atom-Deal mit Teheran sogar verdoppeln.

Maschinenbauer Andritz kritisiert die Standortbedingungen in Österreich. (Foto: Andritz)

Erfolgreiche Mittelständler kritisieren den Standort Österreich

Die Arbeitskosten, die Vorschriften zur Regelung der Arbeitszeit und den wachsenden Wettbewerb kritisierten Mittelständler an Österreich. Zudem werden Investitionen nur im Ausland getätigt. Den Erfolg sichern allerdings erfahrende Arbeitskräfte und kluge Innovationen den Landwirten und Maschinenbauern.

Ukraine: Deutsche Unternehmen aus dem Mittelstand unter Druck

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch den militärischen Konflikt ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Eine Blase: Investoren sehen Gefahren bei Unternehmens-Anleihen

Die niedrigen Zinsen und die Geldflut der Zentralbanken haben zu einem großen Ansturm bei den Unternehmens-Anleihen geführt. Die Mehrzahl der Investoren spricht von einer massiven Überbewertung und warnen vor dem Platzen der Anleihenblase.

Österreich: Agrar-Exporte brechen wegen Russland-Sanktionen ein

Die Sanktionen gegen Russland senken die Exporte der österreichischen Landwirtschaft in die Region um 50 Millionen Euro. Doch auch die Importe sind um ein Viertel eingebrochen. Von den Handelsbeziehungen zu Russland sind 50.000 Arbeitsplätze in Österreich betroffen.

Der neue Browser wird unter dem Codenamen Spartan entwickelt und soll nichts mehr mit dem ungeliebten Internet Explorer zu tun haben. (Screenshot)

Microsofts neuer Browser heißt nicht mehr Internet Explorer

Microsoft will sich von der Marke Internet Explorer endgültig verabschieden. Der Browser, der jahrelang alle Windows-Software begleitete, wird in der neuen Version nicht mehr enthalten sein. Der neue Browser wird im Projekt Spartan entwickelt und soll nichts mehr mit dem ungeliebten Vorgänger zu tun haben.

Merkel und ihr Innenminister De Maizière arbeiten schon lang zusammen. Beim EU-Datenschutzgesetz verfolgen sie das Ziel, die neuen Regelungen möglichst abzuschwächen. (Foto: dpa)

EU: Deutschland verwässert neues Datenschutz-Gesetz

Lobbyplag hat zahlreiche Dokumente zum EU-Datenschutzgesetz untersucht. Mit Blick auf die Änderungsvorschläge der einzelnen Länder und Politiker zeigte sich, dass vor allem Deutschland den Datenschutz in der EU abschwächen will. Ungarn hingegen gehen die Entwürfe noch nicht weit genug.

Chinesische Unternehmen kaufen in Europa Schulden

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Anleihenmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf.

Deutsche Banken beginnen mit Straf-Zinsen auf Bank-Guthaben

Die großen deutschen Banken haben mit der Einhebung von Strafzinsen auf Bankguthaben von Großkunden begonnen. Der Strafzins beträgt in der Regel 0,25 Prozent für Unternehmen, die ihr Geld als Liquidität bei den Banken parken. Noch gibt es keine einheitliche Regelung und auch die kleinen Anleger werden noch geschont. Doch der Trend zu allgemeinen Strafzinsen ist unübersehbar.

Banken-Crash in der Ukraine: Delta-Bank meldet Pleite an

Die ukrainische Delta Bank wurde von den Währungshütern in Kiew für zahlungsunfähig erklärt. Die viertgrößte Bank des Landes soll aufgrund von Rückzahlungsausfällen bei Unternehmens-Krediten Pleite gegangen sein.

Rückkehr der Geschichte: IWF-Kredite und Ölpreis brachten Sowjetunion zu Fall

Die geopolitische Lage in Russland ähnelt verblüffend der Situation der Sowjetunion in den Jahren vor ihrem Zerfall: Die Ölpreise waren gesunken. Der sowjetische Führung wandte sich zuerst an die USA und schließlich an den IWF, um die Situation zu retten. Doch Washington ließ Moskau abblitzen. Der IWF schickte seine radikalen Privatisierungs-Experten. Die einstige Weltmacht kollabierte. Die Folgen bestimmen die Weltpolitik bis heute.

Smartphones ermöglichen neue Geschäftsmodelle für den Mittelstand

Smartphones rücken den Konsumenten in den Mittelpunkt: Unternehmen entwickeln neue Dienstleistungen für unterwegs. Sie vermitteln Ärzte, Anwälte und Taxifahrer über das Smartphone. Mit dem technologischen Fortschritt entstehen neue Geschäftsmodelle. Für Freelancer eröffnen sich vom Bringdienst zum Geschenke-Service neue Karrieremöglichkeiten.

Brüssel leitet Steuerverfahren gegen Belgien ein

Belgien gewährt nur bestimmten Unternehmen klare Steuervorteile, so der Vorwurf der EU-Kommission. Nun soll geprüft werden, ob es sich hierbei um eine Verletzung des europäischen Wettbewerbsrechts handelt. Damit ist Belgien das vierte Land, das von der Kommission aufgrund fragwürdiger Steuerbestimmungen unter die Lupe genommen wird.

Großbritanniens Wirtschaft ist abhängig vom Finanzsektor

Die britische Wirtschaft ist 2014 so schnell gewachsen wie seit sieben Jahren nicht mehr. Das Land lässt Deutschland weit hinter sich zurück. Grund für das starke Wachstum ist der mächtige Finanzsektor. Die Realwirtschaft hingegen lahmt.

Ende der Kurz-Trips: Siemens will Millionen bei Dienstreisen sparen

Siemens setzt offenbar den Rotstift bei Dienstreisen an. Kurzfristig dürften nur noch Techniker buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssen. Bahnfahrten oder Flüge sollen so früh wie möglich gebucht werden, um günstige Tarife nutzen zu können.

Österreich: 116 Milliarden Euro versteckte Schulden

Eine Analyse der Unternehmensbeteiligungen des Staates ergibt, dass Österreich 116 Milliarden Euro versteckte Schulden hat. Dieser Betrag tauchte bislang in keiner Statistik auf. Hinzu kommen 264,5 Milliarden Euro, die der öffentliche Sektor Ende 2014 angehäuft hat. Bei den Schuldnern handelt es sich überwiegend um Banken, an denen der Staat beteiligt ist oder über die er die Kontrolle ausübt.

Hält der Trend an, wird das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung bereits 2016 mehr Vermögen haben, als die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung. (Grafik Oxfam)

Mit dem Reichtum kommt die Macht: Gesetze für die Eliten, nicht für die Bürger

Mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens befindet sich in den Händen des reichsten Prozent der Weltbevölkerung. Wie eine aktuelle Studie von Oxfam zeigt, nimmt die Ungleichheit rapide zu. Mit dem wachsenden Vermögen kommt auch Forderung nach mehr Macht – der Einfluss auf die Politik wird forciert.