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Unternehmen

Sklaven für Katzenfutter: Die Arbeiter werden entführt, misshandelt und wie Leibeigene teils jahrelang auf See zur Schwerstarbeit gezwungen. (Screenshot)

Katzen-Futter: Nestlé wegen Beihilfe zur Sklaverei angeklagt

Nestle wird vorgeworfen, Sklaverei auf thailändischen Fischfang-Schiffen unterstützt zu haben. Der Fang landete in amerikanischem Katzenfutter. Eine US-Kanzlei hat jetzt eine Sammelklage von Tierbesitzern gegen den Schweizer Konzern eingereicht.

Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen beraten die gleichen Firmen, dessen Bilanzen sie kontrollieren sollen - Interessenkonflikte sind programmiert. (Foto: dpa)

Aus der Geschichte nichts gelernt: Wirtschaftsprüfer sind unregulierbar

Nur vier Wirtschaftsprüfer weltweit haben die Kapazitäten auch die großen, internationalen Unternehmen zu prüfen. Experten sprechen von einem „faustischen Pakt“: Sollte einer der vier Anbieter vom Markt verschwinden, würde die Qualität drastisch sinken. Wie schon bei den Banken ist die Macht der Wirtschaftsprüfer mittlerweile zu groß, um reguliert zu werden.

Die neue Pilotfabrik soll den teilnehmenden Unternehmen Raum für neue Innovationen und Verbesserungen bei Produktionsprozessen bieten. (Foto: dpa)

Wien eröffnet erste Pilotfabrik für Industrie 4.0

In Wien entsteht in Zusammenarbeit mit der TU Wien und 20 Unternehmen eine Pilotfabrik. Hier sollen die Produktionsmethoden der Zukunft entstehen und ungehindert getestet werden. Auch die Vernetzung einzelner Anlagen und die automatisierte Kommunikation zwischen Lieferanten und Kunden sollen hier erprobt werden.

Die Google-Aktie schoss nach der Verkündung um sieben Prozent in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Radikaler Konzern-Umbau: Google heißt künftig Alphabet

Google hat überraschend einen umfangreichen Konzern-Umbau angekündigt. Die verschiedenen Sparten Internet, Forschung oder Gesundheit werden künftig unter einer Holding namens Alphabet organisiert. Auch Google selbst wird nur eine Tochter sein.

Die Aktien der Royal Imtech Unternehmensgruppe verlieren seit dem Insolvenzantrag der deutschen Tochterfirma an Wert. (Grafik: ariva.de)

Flughafen BER: Imtech will trotz Insolvenz weiterbauen

Der insolvente Bauausstatter Imtech Deutschland will weiter am Hauptstadtflughafen BER arbeiten. Mitarbeiter und Subunternehmer hätten zugesagt, „den Flughafenbau bis auf weiteres unverändert fortzuführen“, so der Insolvenzverwalter. Durch die Pleite der Tochterfirma droht jedoch nun auch der Konzernmutter Royal Imtech die Pleite.

Der schwache Euro und ein starkes Geschäft mit Produkten für die Pharmaforschung helfen dem Pharma- und Chemiekonzern Merck & Co über Ergebnisrückgänge im Pharmabereich hinweg. (Foto: dpa)

Merck profitiert von Euro-Schwäche

Der Darmstädter Konzern Merck ist trotz schwacher Ergebnisse im Pharmabereich um sechs Prozent gewachsen. Vor allem der Eurokurs und Produkten für die Pharmaforschung sorgten für Profit. Dagegen machte die Gesundheitssparte wegen hoher Forschungskosten fast drei Prozent weniger Gewinn.

US-Präsident Barack Obama, hier bei seinem Besuch in Kenia: Die nackten Zahlen sprechen gegen die USA. (Foto: dpa)

Top-Ökonom: Die USA sind der kranke Mann der Weltwirtschaft

Der Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, fordert die Emanzipation Europas von den USA. Die US-Regierung versuche, die Euro-Zone nach dem Prinzip „Teile und herrsche!“ zu destabilisieren. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Der Konsum auf Pump in den USA sei nicht nachhaltig und habe die USA schon wieder auf Crash-Kurs gebracht. Die viel gescholtene Euro-Zone habe die viel bessere Wirtschaft. Europa sollte sich daher in Richtung Chinas und Russlands orientieren.

Noch ist völlig unklar, was auf die Sparer bei der Sanierung der griechischen Banken zukommt. (Foto: dpa)

Griechenland: Sparer und Unternehmen bangen um ihre Einlagen

Die Franzosen in der EZB sind gegen eine Beteiligung der Bankkunden an der Sanierung der griechischen Banken. Deutschland will zwar einen Teil der neuen Kredite für die Banken-Rettung verwenden. Doch es ist äußert fraglich, ob die Summe reichen wird. Bundesbank-Mann Dombret lehnt es jedoch ab, dass andere Euro-Länder für Verluste der griechischen Sparer einspringen.

In Griechenland werden die Lebensbedingungen für die Bürger und die Arbeitsbedingungen für die Unternehmen von Tag zu Tag schlechter. (Foto: dpa)

Griechische Unternehmen verlassen das Land wegen Chaos-Politik

Die griechischen Unternehmen schalten auf Exit: Sie flüchten ins Ausland, weil man in Griechenland wegen dem von den Euro-Rettern oktroyierten Crash-Kurs nicht mehr vernünftig arbeiten kann.

Unternehmen, die ihre Daten in der Cloud haben, riskieren den Zugriff darauf zu verlieren, wenn das Cloud-Abo nicht rechtzeitig bezahlt wird. (Foto: dpa)

Silicon Valley: Unternehmer sammeln für griechische Start-ups

Griechen können durch die Kapitalverkehrskontrollen mit ihren Konten bei Apple und Paypal nicht einmal mehr Cent-Beträge bezahlen. Zahlreichen Start-ups, die auf Cloud-Dienste angewiesen sind, droht deswegen auch der Verlust ihrer Daten. In Silicon Valley haben Unternehmer nun eine Solidaritäts-Aktion gestartet und wollen die Rechnungen für die Online-Gründer übernehmen.

Die Unternehmen in Saudi-Arabien haben eine Marktkapitalisierung von 528 Milliarden Dollar. Das wird zahlreiche Investoren zum Kauf von saudi-arabischen Aktien motivieren. (Foto: dpa)

Saudi-Arabien öffnet Aktien-Markt für Ausländer

Saudi-Arabien öffnet seine Börse für Anleger aus dem Westen. Zahlreiche Investoren haben vor, in saudi-arabische Aktien zu investieren. Bisher war es Ausländern nicht gestattet, in dem arabischen Land Wertpapiere zu kaufen.

EZB-Geldschwemme: Experten rechnen nicht mit großem Wachstum

Die Europäische Zentralbank wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufen. Experten gehen nicht davon aus, dass dieser Schritt das Wachstum ankurbeln wird.

Studie: Unternehmen bemerken Hacker-Angriffe viel zu spät

Bis zu 265 Tage brauchen Unternehmen durchschnittlich, bis sie merken, dass ihre Systeme gehackt wurden. Die lange Reaktionszeit treibt die Kosten in die Höhe, wie eine aktuelle Studie zeigt.

China öffnet Onlinehandel für ausländische Eigentümer

China will seinen Online-Handel liberalisieren, um höhere ausländische Investitionen anzuziehen. Einigen chinesischen Online-Firmen soll es erlaubt werden, sich vollständig im Besitz von Investoren aus dem Ausland zu gehören.

Spekulation: Henkel verliert Bieter-Wettbewerb um Wella

Der Henkel-Konzern dürfte beim Versuch, Wella zu übernehmen, vom US-Konzern Coty ausgestochen worden sein. Die Amerikaner dürfte den besten Preis für den Shampoo-Hersteller bezahlen.

Deutscher Finanzinvestor DBAG plant Zukäufe im Ausland

Der deutsche Finanzinvestor DBAG will seine Unternehmen durch Zukäufe im Ausland stärken. Zwischen November 2014 und April 2015 tätigte DBAG Zukäufe für 250 Millionen Euro. Es wurden vor allem Unternehmen aus dem deutschen Mittelstand übernommen.

Passwort wird überflüssig: Abdruck von Gehirn soll Sicherheit verschaffen

Die Gehirnwellen eines Menschen sind sehr unterschiedlich. Je nachdem, was wir hören, sehen oder sagen, gibt es Reaktionen im Gehirn. Wissenschaftler wollen dies nutzen, um mittels eines Brainprints Passwörter zukünftig überflüssig zu machen.

Frankreich pumpt 200 Millionen Euro in die Wirtschaft

Die französische Regierung will einen weiteren Einbruch bei den Arbeitsplätzen verhindern und pumpt 200 Millionen Euro aus Steuergeldern in die Wirtschaft.

Start-ups in Deutschland fehlen Fachkräfte

Nach Angaben des Beratungsunternehmens PwC brauchen nicht nur deutsche Großunternehmen, sondern auch Start-ups mehr Fachkräfte. Denn die Suche nach geeigneten Arbeitskräften sei auch für diese Unternehmen schwierig.

Russland-Sanktionen: Österreich rechnet mit Export-Minus von 25 Prozent

Österreichs Exporte nach Russland werden infolge der Sanktionen um 25 Prozent einbrechen. Bis zu 45.000 Arbeitsplätze sind in Gefahr. Ein Studie aus Österreich räumt mit der Illusion auf, die Sanktionen träfen Russlands Präsident Wladimir Putin oder die mächtigen Staatskonzerne. Betroffen ist der Mittelstand in Russland und der EU: Russische Klein- und Mittelbetriebe bekommen keine Kredite mehr. Europäische Industrieunternehmen können nicht mehr nach Russland liefern.