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Unternehmen

Die Unternehmen zahlen trotz steigender Profite immer weniger Steuern. (Grafik: Center for effektive government)

Unternehmen zahlen mehr für Manager-Gehälter als für Steuern

Eine US-Studie belegt, dass große US-Unternehmen ihren Managern mehr zahlen als dem Finanzamt. Demnach zahlten einige Firmen gar keine Steuern, sondern bekamen sogar Geld vom Finanzamt zurück. Die Macher der Studie kritisieren gravierende Mängel im Steuersystem.

Schwedens Premierminister Stefan Löfven steht unter Druck. Er muss die Opposition davon überzeugen, dass sie für den Haushaltsentwurf 2015 stimmt. (Foto: dpa)

Regierungskrise in Schweden: Neuwahlen sind möglich

Die Schweden-Demokraten wollen gegen den Haushaltsentwurf der Regierung stimmen. Doch die schwedische Minderheits-Regierung ist angewiesen auf die Zustimmung der Opposition. Sollten die Schweden-Demokraten ihre Drohung wahr machen, wird es zu vorgezogenen Neuwahlen kommen.

Commerzbank-Vorstand Martin Blessing (li.) führt die Erhebung von Strafzinsen in seinem Institut auf die Zins-Politik der EZB zurück. Jürgen Fitschen (Mi.), Co-Vorstand der Deutschen Bank, meint, jedes Geldhaus müsse selbst entscheiden, ob es die negativen Einlagezinsen an seine Kunden weiterreiche oder nicht. (Foto: dpa)

Commerzbank führt Straf-Zinsen auf Guthaben ein

Die Commerzbank will künftig von Kunden eine Gebühr für hohe Einlagen verlangen. Zunächst gelte diese Regelung für Großkonzerne und Profi-Anleger, so die zweitgrößte deutsche Bank. Als Begründung werden die negativen Einlagezinsen der EZB genannt.

Der russische Präsident Wladimir Putin möchte den Einfluss westlicher Medien eindämmen. (Foto: dpa)

Neue Medien-Gesetze: CNN stellt Tätigkeit in Russland ein

Der US-Sender CNN wird seinen Vertrieb in Russland bis zum Jahresende einstellen. Moskau hatte zuvor ein Mediengesetz beschlossen, wonach Werbung auf Kabel- und Satellitenkanälen verboten wird. Zudem sollen Beteiligungen von ausländischen Firmen an russischen Medienanstalten auf 20 Prozent begrenzt werden.

In der Wagner-Stadt Bayreuth befindet sich das deutschlandweit größte Ankaufsportal für Porno-Filme. (Foto: dpa)

Bayern fördert Porno-Plattform mit Steuergeldern

In der fränkischen Stadt Bayreuth wurde ein Porno-Portal mit staatlichen Geldern gefördert. Die SPD-Landespolitikerin Annette Karl ist empört. Porno-Portale sollten keine Gelder vom Freistaat erhalten. Doch der Inhaber des Portals sagt, dass das bayrische Wirtschaftsministerium über das Vorhaben informiert gewesen sein soll.

Schwedens Premier Löfven muss ein paar Oppositionsparteien um Hilfe bitten, um seinen Haushalt durchsetzen zu können (Foto: dpa)

Schwedens Minderheits-Regierung kämpft gegen Neuwahlen

Einen Monat nach Beginn ihrer Regierungszeit reißt die Kritik um die neue schwedische Regierung nicht ab. Premier Löfven will die Arbeitslosigkeit senken und die sozialen Leistungen wieder erhöhen. Die schwedischen Unternehmen hingegen werfen dem Premier vielmehr eine wirtschaftsfeindliche Politik vor. Löfven kämpft an mehreren Fronten, doch ohne Billigung des neuen Haushalts könnte das Land schon bald vor Neuwahlen stehen.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt braucht den Durchblick bei den zu erwartenden Kosten der Maut-Einführung. (Foto: Sebastian Willnow/dpa)

Pkw-Maut soll von Privat-Unternehmen eingetrieben werden

Die geplante Pkw-Maut soll von einer privaten Firma erhoben werden. Das Unternehmen soll jährlich 134 Millionen Euro einsammeln. Als Startgeld gibt es einen Zuschuss zur Errichtung des Systems in Höhe von 276 Millionen Euro.

Die wilden Geld-Maßnahmen von Mario Draghi führen seit neustem dazu, dass Unternehmen, die ein solide Liquiditätspolitik verfolgen, mit Strafzinsen bestraft werden. Noch sind es nur große Konzerne, doch es wird nicht ausgeschlossen, dass diese Maßnahmen demnächst auch kleine und mittlere Betriebe treffen könnten. (Foto: dpa)

Unternehmen drohen Strafzinsen, wenn zuviel Geld auf dem Konto liegt

Mehrere Banken haben offenbar damit begonnen, von Unternehmen Strafzinsen zu verlangen, wenn sie zuviel Geld auf dem Konto liegen haben. Die Politik der EZB führt also dazu, dass Unternehmen, die gut wirtschaften und eine solide Liquidität haben, schlechter gestellt werden als solche, die gerne Kredite aufnehmen - eine fatale Entwicklung.

Startups brauchen laut Bundesregierung mehr Finanzierungsmöglichkeiten. (Foto: dpa)

Gabriel: Versicherungen sollen Geld bei jungen Unternehmen anlegen

Die Bundesregierung will Fonds und Versicherungen dazu bringen, ihr Geld bei jungen Unternehmen anzulegen. Dazu will Wirtschaftsminister Gabriel neue Gesetze schaffen. So sollen auch Börsengänge für den Mittelstand erleichtert werden.

Fortschritt wird verweigert: Mittelstand ignoriert Digitalisierung

Der Mittelstand verweigert sich der Digitalisierung. Die Unternehmer erkennen zwar die Bedeutung, aber investieren nicht in digitales Know-How. Ausgerechnet die Landwirte sind bei der technischen Aufrüstung führend.

Unternehmen verkaufen ihre superscharfen Staellitenbilder an andere Unternehmen. (Foto: dpa)

Google kann Gesichter aus dem Weltall erkennen

Ein neuer Satellit von DigitalGlobe liefert Bilder, die doppelt so scharf sind wie bisher. Google gehört zu den Stammkunden von DigitalGlobe. Unternehmen können so Briefkästen, Nummernschilder, Köpfe und Gesichter gegen ein Entgelt aus dem All beobachten.

Anteil von Migranten an Existenzgründern. (Grafik: KfW)

Migranten gründen überdurchschnittlich oft ein Unternehmen

Zwanzig Prozent aller Gründer in Deutschland sind Migranten. Sie stammen aus der Türkei, Polen und Russland. Ein Drittel der Gründer aus dem Ausland schafft von Anfang an Arbeitsplätze. Migranten aus der EU neigen dagegen eher dazu, in lohnabhängigen Berufen zu arbeiten.

Gas-Pipeline in Russland: Unternehmen in Europa klagen über geringere Lieferungen von Gas. (Foto: dpa)

Stromausfälle und Gasmangel: Deutsche Konzerne klagen über schlechte Energie-Versorgung

Zahlreiche süddeutsche Firmen melden massive Stromausfälle oder Lieferunterbrechungen bei Gas in den vergangenen zwölf Monaten. Jedes fünfte deutsche Unternehmen hat Probleme bei der Energiesicherheit. Ähnliche Beschwerden kamen aus Österreich, der Slowakei und Polen. Die Bundesregierung berät indes über die Schaffung einer strategischen Gasreserve.

Angela Merkel und der ukrainische Präsident Petro Petroschenko: In Europa wird wieder eine Mauer zwischen zwei Staaten errichtet. Der Bauherr freut sich über deutsche Steuergelder als „Entwicklungshilfe“. Haben wir wirklich die Politiker, die wir verdienen? (Foto: dpa)

Handels-Krieg gegen Russland: Der große Verrat von Angela Merkel an ihrem Volk

Die Sanktionen gegen Russland werden nicht die treffen, die sie beschließen oder verhindern hätten können: Politiker, Verbände, die IHK, die öffentlich-rechtlichen Sender – sie alle leben von Steuergeldern oder Zwangsgebühren und brauchen keine Konsequenzen zu fürchten. Daher heulen sie, ohne nachzudenken, mit den Wölfen. Bezahlen müssen Unternehmen, Arbeitnehmer und Steuerzahler. Was die Bundesregierung und die EU betreiben, ist Machtmissbrauch im großen Stil.

Volkswagen bespitzelte in den 80er Jahren Mitarbeiter in Brasilien. (Foto: Soeren Stache/dpa)

VW hat in der Zeit der Diktatur in Brasilien Gewerkschaften bespitzelt

Neue Dokumente bringen Volkswagens Rolle zur Zeit des Militärregimes in Brasilien zum Vorschein. Darin soll der Wolfsburger Autobauer eng mit der Regierung zusammengearbeitet und Informationen über Mitarbeiter weitergegeben haben. So wurden Gewerkschaften ausgespäht. VW versprach, den Hinweisen nachzugehen.

Schokolade der Marke Roshen aus dem Hause Poroschenko ist noch nicht vom russischen Einfuhrverbot betroffen. (Foto: Roshen)

Putin gegen Poroschenko: Import-Verbot für Schokolade aus der Ukraine

Russland hat einen Import-Stopp für Schokolade aus der Ukraine verhängt. Noch nicht betroffen sind Produkte aus dem Süßwaren-Imperium des ukrainischen Präsidenten. Die Maßnahme ist offenkundig ein Warnschuss für Poroschenko. Während Putin bei der Schokolade spart, geht des Ausbau von South Stream weiter: Die Pipeline soll die Ukraine umgehen, der österreichische Stahlkonzern Voestalpine erhielt einen Folgeauftrag.

Er wollte Europa zu einem Super-Staat machen, doch erst die EZB scheint mit diesem Vorhaben erfolgreich zu sein: Napoleon Bonaparte beim Überschreiten der Alpen am Großen Sankt Bernhard. Gemälde von Jacques-Louis David, 1800. (Foto: Public Domain)

Napoleons Traum wird wahr: Die EZB erzwingt den Einheits-Staat in Europa

Im Schatten der geopolitischen Wirrnisse wandelt Mario Draghi die EZB zu einer über allen stehenden Großbank und zugleich zu einer Planungskommission um. Innerhalb der EU wird die EZB unwiderruflich zum Staat um Staate. Die Regierungen schauen tatenlos zu, weil sie hoffen, dass die EZB sie damit von den europäischen Staatsschulden befreit. Der Preis ist ein nicht demokratisch legitimierter oder kontrollierter Einheitsstaat. Napoleon Bonaparte würde vor Neid erblassen.

Bundesregierung will Streikrecht in Deutschland einschränken

Die Bundesregierung plant die Wiedereinführung der Tarifeinheit. Diese besagt, dass es nur noch einen Tarifvertrag pro Betrieb geben darf. Doch die Einführung der Tarifeinheit würde auch automatisch zur Einschränkung des Streikrechts führen. Das widerspricht dem deutschen Grundgesetz.

Malaysia Airlines will Tausende Stellen streichen

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines will Tausende Jobs streichen. Zudem soll das Unternehmen von der Börse genommen werden. Malaysia Airlines erlitt in den vergangenen Monaten aufgrund zweier Flugkatastrophen erhebliche finanzielle Schäden.

Aufseher als Gläubiger: Banken in Südeuropa bekommen eine Billion Euro von der EZB

Die EZB wird den Banken in den kommenden zwei Jahren bis zu einer Billion Euro leihen, um die Realwirtschaft in der Peripherie der Eurozone zu beleben. Damit ist das Volumen der Langfristkredite noch größer als bisher bekannt. Die EZB macht sich somit in großem Umfang zur Gläubigerin von Banken, die sie beim Stresstest auf ihre Solidität hin überprüfen soll.