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Unternehmen

Italiens Premier Matteo Renzi die Bezahlung der offenen Rechnungen erneut in die Zukunft verschoben. (Foto: dpa)

Insolvenz-Verschleppung: Italiens Regierung zahlt ihre Rechnungen nicht

Der italienische Staat kann seine Rechnungen bei den Unternehmen des Landes offenbar nicht mehr bezahlen. Viele von der Regierung geprellte Unternehmen mussten bereits Angestellte entlassen, Standorte schließen oder Konkurs anmelden. Dennoch erhält das Land auf den Finanzmärkten Geld so billig wie niemals zuvor.

Norwegen, hier Premier Erna Solberg, treffen die Wirtschaftssanktionen gegen Russland besonders, obwohl das Land kein EU-Mitglied ist. (Foto: dpa)

Schwere Verluste: Norwegischer Pensionsfonds muss russische Investments neu bewerten

Norwegens Pensionsfonds muss seine russischen Assets in Höhe von acht Milliarden Dollar neu bewerten. Die angekündigten Sanktionen lassen Russland zur Gefahr für ausländische Investments werden, so der norwegische Finanzausschuss.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass viele Unternehmen mehr versprochen haben, als sie halten können. An der Wall Street machen sich mulmige Gefühle breit. (Foto: dpa)

Wall Street nervös: Massive Verkäufe wegen schlechter Zahlen bei Unternehmen

Die Party an den Börsen neigt sich dem Ende zu: Weil die US-Notenbank weniger Geld verschenken will, schauen die Anleger wieder genauer auf die Zahlen der Unternehmen. Und plötzlich werden Befürchtungen laut, dass etwas „fundamental nicht stimmen“ könnte.

Karlsruhe kritisiert die aktuelle Regelung zur Erbschaftsteuer. Danach sind Unternehmen unter bestimmten Bedingungen von der Steuer ausgenommen, damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben und besteuert werden können. (Foto: dpa)

Karlsruhe fordert stärkere Besteuerung von Firmen-Erbschaften

Das Verfassungsgericht kritisiert die geltenden Steuer-Privilegien bei Firmen-Erbschaften. Bisher bekommen Erben die Steuer komplett erlassen, wenn sie die geerbte Firma weiterführen. Erben von Privatvermögen hingegen müssen einen großen Teil an den Staat abgeben.

Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles (SPD) hatte sich vehement für einen Mindestlohn in Deutschland eingesetzt. Dieser diene der wirtschaftlichen Stärkung der Schwächeren auf dem Arbeitsmarkt. (Foto: dpa)

Nahles: Verbraucher-Preise werden wegen Mindestlohn steigen

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles gesteht ein, dass der Mindestlohn zu einem Anstieg der Verbraucher-Preise führen werde. Damit ist klar: Die Bundesregierung lässt die vermeintliche soziale Errungenschaft von den Bürgern bezahlen. Das ist ein bewährtes Modell bei allen staatlichen Glücks-Versprechen.

Die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen ist seit Jahren rückläufig. (Quelle: EZB)

EZB: Banken vergeben weniger Kredite an Unternehmen

Europäische Banken vergaben im Mai 2,0 Prozent weniger Kredite an Unternehmen als im Vorjahresmonat. Die Finanz-Institute parkten ihr Geld lieber bei der Zentralbank, als es an die Realwirtschaft weiterzureichen. Die EZB hat daher Anfang Juni erstmals Strafzinsen für die Banken erhoben, um den Kreditfluss zu stimulieren.

Dank der norwegischen Ölvorkommen ist der Staatsfonds 890 Milliarden Dollar schwer. (Foto: dpa)

Norwegen: Pensionsfonds investiert in Start-ups statt in Staatsanleihen

Der norwegische Staatsfonds halbiert seinen Anteil an Staatsanleihen. Stattdessen setzt der Fonds auf Start-ups und krisengeschüttelte Unternehmen. Im weltgrößten Staatsfonds liegen 890 Milliarden Dollar. Der norwegische Pensionsfonds ist für viele Fonds ein Vorbild. Sein Ausstieg aus Staatsanleihen ist deutliches Signal gegen die Politik der Zentralbanken.

Auch deutsche Klein- und Mittelbetriebe müssen den Mindestlohn nicht fürchten, so die Duisburger Forscher. (Foto: dpa)

Mindestlohn gefährdet keine Arbeitsplätze

Mindestlohn bedeutet keineswegs Arbeitsplatzverlust. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie der Hans-Böckler-Stiftung. Die Forscher widerlegen damit das Hauptargument deutscher Ökonomen gegen eine Lohnuntergrenze.

Eine Anwohnerin der brasilianischen Ortschaft Sepetiba weist auf den Giftstaub hin, der vom Himmel regnet. Verursacher der Umweltverschmutzung ist das Stahlwerk der Firme ThyssenKrupp sein. (Foto: Antonio Cascais)

Umwelt-Skandal: Eine Gemeinde in Brasilien kämpft gegen ThyssenKrupp

Das ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio de Janeiro soll die Umwelt massiv verschmutzen. Anwohner einer Ortschaft können Giftstaub nachweisen, der vom Himmel regnet. Sie klagen über Atemprobleme und Hautausschlag. Die Geschichte ist ein Wirtschaftskrimi, der von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet stattfindet.

Die Amerikaner müssen sich auf hohe Wasserpreise einstellen. (Foto: dpa)

Kostbares Gut: Wasser-Mangel treibt Preise in den USA

Der globale Kampf um das Wasser erreicht immer neue Dimensionen. Dürren und das Ausbleiben von Niederschlägen führen in den USA zum Wasser-Mangel. Obwohl die privaten Wasserversorger die Preise erhöhen, machen sie Verluste.