Alle Artikel zu:

Unternehmen

immer mehr Unternehmen melden Liquiditätsprobleme (Grafik: Intrum Justitia).

Zahlungsmoral in Europa dramatisch verschlechtert

Die Zahl der zu spät beglichenen oder gar nicht gezahlten Rechnungen hat in Europa weiter zugenommen. Den europäischen Unternehmen entstand dadurch ein Schaden in Höhe von 350 Milliarden Euro. Doch nicht nur in Südeuropa ist das ein Problem. In Deutschland etwa rechnet ein Drittel der Firmen in diesem Jahr wieder mit Schwierigkeiten aufgrund nicht beglichener Rechnungen.

Wolfgang Schäuble will keine Öffentlichkeit bei der Finanztransaktions-Steuer. Er will die Steuer durchpeitschen, bevor die Bürger draufkommen, wen die Steuer wirklich trifft: Rentner, Ärzte, Anwälte und alle Pensionsfonds. (Foto: Consilium)

Börsen-Steuer wird zur Enteignung von Rentnern und Kleinanlegern führen

Neben der Enteignung von Bank-Kunden zielen die Euro-Schuldenstaaten mit der geplanten Börsensteuer auf die Aktionäre bei börsennotierten Unternehmen. Dies sind unter anderem große Pensionsfonds. Rentner wie Kleinaktionäre dürften große Teile ihrer Anlagen verlieren. Eine Kapitalflucht aus Europa droht.

Neben deutschen Unternehmen geben auch Unternehmen in Spanien, Griechenland und Österreich an, Bilanzen zu schönen (Grafik: Ernst & Young).

Studie: Jeder dritte deutsche Manager manipuliert Bilanz

Deutsche Manager schönen die Bilanzen, um sich ihre Boni zu sichern. Ein Normalfalls so scheint es. Immerhin geben auch 30 Prozent der Manager auch an, dass Korruption in Unternehmen und in Deutschland an der Tagesordnung ist.

Die EZB nimmt immer mehr Schrott in ihre Bilanz auf. Und am Ende haften die Zentralbanken für die Verluste (Foto: Flickr/pagastesi).

EZB: Deutschland soll für faule Kredite in Südeuropa haften

Mario Draghi will für europäische Unternehmen den Zugang zu Krediten wieder erleichtern. Kauft die EZB faule Kredite von den Banken ab, könnten diese wieder neue Finanzmittel zur Verfügung stellen. Dies bedeutet allerdings weitere Risiken für die EZB und letztlich für die nationalen Zentralbanken, die dafür haften.

JP Morgan Chef Jamie Dimon kann gar keine Steuern hinterziehen: Wie viele Wall Street Firmen nutzt auch seine Bank Delaware als Oase - und das ist ganz legal. (Foto: JPMorgan)

Jagd auf Steuerflüchtlinge: Wall Street Zocker sind unantastbar

Die exorbitanten Wall Street-Gewinne werden auch im Zeitalter der globalen Jagd nach Steuersündern von allen Regeln ausgenommen: Nirgendwo wird mehr Geld durch Scheinfirmen geschleust wie in der größten Steuer-Oase der Welt. In dem Bundesstaat gibt es mehr Unternehmen als Einwohner.

Die Daten zum Bienen-Gift hält Minister Berlakovich geheim, doch er sagt: „Der Schutz von Bienen ist mir ein wichtiges Anliegen.“ (Foto: Flickr/qmnonic)

Österreich: Geheimhaltung über Einsatz von Pestiziden in Landwirtschaft

Der österreichische Agrar-Minister Berlakovich weigert sich, die Daten zum Umfang des Insektizid-Einsatzes zu veröffentlichen. Zwar sei ihm der Bienen-Schutz wichtig, doch das Gesetz schütze die Chemie-Konzerne.

Der Chef der Euro-Gruppe Dijsselbloem hat auch Luxemburgs Finanzminister Frieden zur Aufgabe des Bankgeheimnisses bewegt. (Foto: Consilium)

Luxemburg knickt ein: Bank-Geheimnis adé

Luxemburg wird sich am internationalen System zum Datenaustausch beteiligen: Das Land wird die Konten-Daten von Bürgern und internationalen Unternehmen an die USA und die EU weitergeben. Der Finanzplatz Luxemburg wird damit für viele Player uninteressant.

Der Weg, den die EZB bisher eingeschlagen, führt in eine Sackgasse, so Fahrenschon (Foto: Flickr/katerha).

Sparkassen warnen EZB: „Wir fahren in die falsche Richtung und erhöhen das Tempo!“

Eine Senkung des Leitzinses belastet Unternehmen und Steuerzahler, so der Sparkassen-Chef Fahrenschon. Banken nutzen das billige Geld der EZB nur, um Staatsanleihen zu kaufen. Das schaffe neue Probleme: Die Abhängigkeit zwischen Staaten und Banken nimmt weiter zu.

Blamage für Francois Hollande: Nach nicht einmal einem halben Jahr muss er die Kapitalertrags-Steuer wieder abschaffen. (Foto: Flickr/jmayrault)

Druck aus der Wirtschaft: Hollande muss neue Steuer abschaffen

Die französische Regierung gesteht einen Fehler ein: Sie nimmt ihre massive Erhöhung der Kapitalertrags-Steuer wieder zurück. Hollande versucht, die Unternehmer des Landes zu besänftigen. Denn er braucht sie, wenn Frankreich den Weg aus der Rezession finden soll.

Streit bei den Grünen: Kretschmann gegen höhere Steuern

Mitten im Wahlkampf entbrennt bei den Grünen eine Auseinandersetzung um die geplante Vermögenssteuer. Ministerpräsident Kretschmann fordert eine Ausnahme für Betriebsvermögen. Ansonsten werde Baden-Württemberg im Bundesrat gegen den geplanten Gesetzesentwurf stimmen.