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Unternehmen

Der Krieg im Osten der Ukraine belastet auch Unternehmen im Westen. (Foto: dpa)

Ukraine: Deutsche Unternehmen aus dem Mittelstand unter Druck

Die Geschäfte deutscher Mittelständler in der Ukraine geraten durch den militärischen Konflikt ins Stocken. Zahlreiche Firmen im Westen des Landes können Frachtlieferungen aus dem Ausland nicht mehr bezahlen. Das Geld wird knapp. Mutterfirmen kürzen die Budgets für ihre Tochtergesellschaften im Krisengebiet. Diese müssen ihre Geschäfte zurückführen oder ganz einstellen.

Die Zentralbanken haben die Märkte mit immer mehr Geld versorgt. Ein großer Ansturm auf Anleihen war die Folge. (Foto: dpa)

Eine Blase: Investoren sehen Gefahren bei Unternehmens-Anleihen

Die niedrigen Zinsen und die Geldflut der Zentralbanken haben zu einem großen Ansturm bei den Unternehmens-Anleihen geführt. Die Mehrzahl der Investoren spricht von einer massiven Überbewertung und warnen vor dem Platzen der Anleihenblase.

Die Preise für Agrarprodukte sinken infolge der Sanktionen gegen Russland. (Foto: Christian Hager dpa )

Österreich: Agrar-Exporte brechen wegen Russland-Sanktionen ein

Die Sanktionen gegen Russland senken die Exporte der österreichischen Landwirtschaft in die Region um 50 Millionen Euro. Doch auch die Importe sind um ein Viertel eingebrochen. Von den Handelsbeziehungen zu Russland sind 50.000 Arbeitsplätze in Österreich betroffen.

Der neue Browser wird unter dem Codenamen Spartan entwickelt und soll nichts mehr mit dem ungeliebten Internet Explorer zu tun haben. (Screenshot)

Microsofts neuer Browser heißt nicht mehr Internet Explorer

Microsoft will sich von der Marke Internet Explorer endgültig verabschieden. Der Browser, der jahrelang alle Windows-Software begleitete, wird in der neuen Version nicht mehr enthalten sein. Der neue Browser wird im Projekt Spartan entwickelt und soll nichts mehr mit dem ungeliebten Vorgänger zu tun haben.

Merkel und ihr Innenminister De Maizière arbeiten schon lang zusammen. Beim EU-Datenschutzgesetz verfolgen sie das Ziel, die neuen Regelungen möglichst abzuschwächen. (Foto: dpa)

EU: Deutschland verwässert neues Datenschutz-Gesetz

Lobbyplag hat zahlreiche Dokumente zum EU-Datenschutzgesetz untersucht. Mit Blick auf die Änderungsvorschläge der einzelnen Länder und Politiker zeigte sich, dass vor allem Deutschland den Datenschutz in der EU abschwächen will. Ungarn hingegen gehen die Entwürfe noch nicht weit genug.

Unternehmen mit Hauptsitz in China haben dieses Jahr bereits 2,7 Milliarden Euro an Anleihen an den Börsen Europas ausgegeben, fast so viel wie im gesamten Jahr 2014. (Foto: dpa)

Chinesische Unternehmen kaufen in Europa Schulden

Die Geldschwemme der EZB veranlasst chinesische Unternehmen, sich am Anleihenmarkt im großen Stil mit Euro zu versorgen. Sie reduzieren so ihre Schuldenlast oder kaufen europäische Unternehmen auf.

Straf-Zinsen auf Bankguthaben: Für große Konzerne nun auch in Deutschland Realität. Die Sparer sind noch nicht betroffen. (Foto: dpa)

Deutsche Banken beginnen mit Straf-Zinsen auf Bank-Guthaben

Die großen deutschen Banken haben mit der Einhebung von Strafzinsen auf Bankguthaben von Großkunden begonnen. Der Strafzins beträgt in der Regel 0,25 Prozent für Unternehmen, die ihr Geld als Liquidität bei den Banken parken. Noch gibt es keine einheitliche Regelung und auch die kleinen Anleger werden noch geschont. Doch der Trend zu allgemeinen Strafzinsen ist unübersehbar.

Banken-Crash in der Ukraine: Delta-Bank meldet Pleite an

Die ukrainische Delta Bank wurde von den Währungshütern in Kiew für zahlungsunfähig erklärt. Die viertgrößte Bank des Landes soll aufgrund von Rückzahlungsausfällen bei Unternehmens-Krediten Pleite gegangen sein.

Wladimir Putin hat Erfahrungen mit dem IWF: 1999 war Putin russischer Premier unter Präsident Boris Jelzin. Der IWF hatte Moskau gerade einen Kredit gestrichen, der Kreml kämpfte damals gegen die Staatspleite. Das Land hatte sich von der „Rettung“ des IWF nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht mehr erholt. (Foto: dpa)

Rückkehr der Geschichte: IWF-Kredite und Ölpreis brachten Sowjetunion zu Fall

Die geopolitische Lage in Russland ähnelt verblüffend der Situation der Sowjetunion in den Jahren vor ihrem Zerfall: Die Ölpreise waren gesunken. Der sowjetische Führung wandte sich zuerst an die USA und schließlich an den IWF, um die Situation zu retten. Doch Washington ließ Moskau abblitzen. Der IWF schickte seine radikalen Privatisierungs-Experten. Die einstige Weltmacht kollabierte. Die Folgen bestimmen die Weltpolitik bis heute.

Smartphones ermöglichen neue Geschäftsmodelle für den Mittelstand

Smartphones rücken den Konsumenten in den Mittelpunkt: Unternehmen entwickeln neue Dienstleistungen für unterwegs. Sie vermitteln Ärzte, Anwälte und Taxifahrer über das Smartphone. Mit dem technologischen Fortschritt entstehen neue Geschäftsmodelle. Für Freelancer eröffnen sich vom Bringdienst zum Geschenke-Service neue Karrieremöglichkeiten.

Lange ist Charles Michel als belgischer Ministerpräsident noch nicht im Amt, da steht ihm schon das erste Prüfverfahren der EU-Kommission gegen sein Land bevor. (Foto: dpa)

Brüssel leitet Steuerverfahren gegen Belgien ein

Belgien gewährt nur bestimmten Unternehmen klare Steuervorteile, so der Vorwurf der EU-Kommission. Nun soll geprüft werden, ob es sich hierbei um eine Verletzung des europäischen Wettbewerbsrechts handelt. Damit ist Belgien das vierte Land, das von der Kommission aufgrund fragwürdiger Steuerbestimmungen unter die Lupe genommen wird.

Angela Merkel staunt: 100 Tage vor den Wahlen hat Großbritannien die am schnellsten wachsende Wirtschaft der Welt. Doch die Wirtschaftspolitik von Premier David Cameron hat nur wenig damit zu tun. (Foto: dpa)

Großbritanniens Wirtschaft ist abhängig vom Finanzsektor

Die britische Wirtschaft ist 2014 so schnell gewachsen wie seit sieben Jahren nicht mehr. Das Land lässt Deutschland weit hinter sich zurück. Grund für das starke Wachstum ist der mächtige Finanzsektor. Die Realwirtschaft hingegen lahmt.

Geschäftsreisen sollen bei Siemens künftig langfristig geplant werden, um günstige Tarife nutzen zu können. (Foto: dpa)

Ende der Kurz-Trips: Siemens will Millionen bei Dienstreisen sparen

Siemens setzt offenbar den Rotstift bei Dienstreisen an. Kurzfristig dürften nur noch Techniker buchen, die im Notfall schnell vor Ort sein müssen. Bahnfahrten oder Flüge sollen so früh wie möglich gebucht werden, um günstige Tarife nutzen zu können.

Österreich: 116 Milliarden Euro versteckte Schulden

Eine Analyse der Unternehmensbeteiligungen des Staates ergibt, dass Österreich 116 Milliarden Euro versteckte Schulden hat. Dieser Betrag tauchte bislang in keiner Statistik auf. Hinzu kommen 264,5 Milliarden Euro, die der öffentliche Sektor Ende 2014 angehäuft hat. Bei den Schuldnern handelt es sich überwiegend um Banken, an denen der Staat beteiligt ist oder über die er die Kontrolle ausübt.

Hält der Trend an, wird das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung bereits 2016 mehr Vermögen haben, als die restlichen 99 Prozent der Weltbevölkerung. (Grafik Oxfam)

Mit dem Reichtum kommt die Macht: Gesetze für die Eliten, nicht für die Bürger

Mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens befindet sich in den Händen des reichsten Prozent der Weltbevölkerung. Wie eine aktuelle Studie von Oxfam zeigt, nimmt die Ungleichheit rapide zu. Mit dem wachsenden Vermögen kommt auch Forderung nach mehr Macht – der Einfluss auf die Politik wird forciert.

EZB-Geldschwemme: Experten rechnen nicht mit großem Wachstum

Die Europäische Zentralbank wird bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufen. Experten gehen nicht davon aus, dass dieser Schritt das Wachstum ankurbeln wird.

Die Gemeinschaftswährung Euro brach hingegen auf den tiefsten Stand seit elf Jahren ein. (Grafik: ariva.de)

EZB-Geldschwemme drückt Euro auf Elf-Jahres-Tief

Die neue Flut billigen Geldes der EZB gibt dem Dax am Donnerstag Auftrieb. Er steigt um bis zu ein Prozent auf ein Rekordhoch von 10.399,67 Punkte. Im Gegenzug rutscht der Euro um bis zu 0,8 Prozent auf 1,1511 Dollar ab.

Mario Draghi will bis Ende September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere aus den Euro-Länder aufkaufen. (Foto: Screenshot EZB)

Staatsanleihen und ABS: EZB kauft Assets für 60 Milliarden Euro pro Monat

Die EZB wird die Märkte massiv mit Geld schwemmen: Um 60 Milliarden Euro monatlich sollen Papiere gekauft werden, um die Banken zu entlasten. Die EZB wird sowohl Staatsanleihen als auch ABS (Asset Backed Securities) kaufen. Das Programm soll bis September 2016 dauern. Das Risiko der Ankäufe wird zu 20 Prozent vergemeinschaftet.

Think Tank: EZB-Geldschwemme bringt keine Stabilität

Die EZB bereitet ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen vor. Der wirtschaftliche Nutzen ist dabei nicht absehbar: Das Geld wird wohl im Banksektor versickern. Dafür werden die rechtlichen und politischen Folgen vor allem in Deutschland spürbar sein.

Starker Franken belastet Tourismus in der Schweiz

Die Abkopplung des Schweizer Franken vom Euro belastet mittelständische Unternehmen schwer. Der Schweizerische KMU-Verband spricht von einer „Katastrophe für den Tourismus“. Die Preise könnten um bis zu 20 Prozent steigen. Die Folgen für den Export seien „verheerend“. Ein Job-Abbau und Betriebsschließungen sind nicht auszuschließen.