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„Keine Projekte“: Sponsoren gehen auf Distanz zu Uli Hoeneß

Unternehmen, die bisher auf Uli Hoeneß gesetzt haben, um ihre Werbebotschaften mit seiner Glaubwürdigkeit zu schmücken, sind vorsichtig geworden: Unisono heißt es, es gäbe keine Zusammenarbeit mit dem Präsidenten des FC Bayern München.

Stiftung Warentest will „kritisches Konsumverhalten“ fördern

Die Stiftung Warentest bezieht zu ihren Aktivitäten an deutschen Schulen Stellung. Man verfolge damit keine finanziellen Ziele.

Wenn man seinen Arbeitsplatz verlässt, dann haben Schnüffler Zugriff auf alle Suchanfragen, die man je bei Facebook eingegeben hat. (Foto: Flickr/See-ming Lee 李思明 SML)

Warnung an Facebook-User: Löschen Sie Ihre Suche!

Facebook speichert chronologisch alle Suchanfragen, die man dort je eingegeben hat: Schulkameraden, Kollegen, Ex-Liebhaber, Konsumgelüste. Eine gefährliche Falle, über die kaum ein User Bescheid weiß. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten zeigen, wie man die eigene Chronik auf Facebook löschen kann.

Die US-Investorin Janet Tavakoli glaubt, dass Facebook zu wenig gegen gefälschte Profile unternimmt und dadurch Anleger und die Werbewirtschaft getäuscht werden.

US-Investorin: „Mehr als die Hälfte der Facebook-Profile könnten gefälscht sein“

Die US-Investorin Janet Tavakoli glaubt, dass ein signifikanter Anteil der Facebook-Profile gefälscht sein könnten. Als sie selbst eine solche Fälschung ihre eigenen Profils entdeckte, forderte Facebook von ihr noch mehr Daten - während der Fälscher unbehelligt blieb.

Transparenz war noch nie die Stärke von Facebook. Anleger stellen die Frage, ob hinter dem Unwissen über gefälschte Profile eine Strategie stehen könnte.

Das Rätsel der Fake-Profile: Wie groß ist Facebook wirklich?

Millionen gefälschter Facebook-Profile verzerren die wahre Größe des sozialen Netzwerks. Anleger fragen sich: Warum unternimmt Facebook nichts, um hier Klarheit zu schaffen?

Scheinbar harmlose Spiele-Websites: Firmen spionieren Kinder aus

Jede zweite Kinderseite im Internet nutzt offenbar die Unerfahrenheit der Kinder für den eigenen Profit. So wird Werbung gemacht, die Kinder häufig nicht als solche erkennen können oder es werden ohne Einwilligung der Eltern persönliche Daten erhoben. Verbraucherschützer fordern eine EU-Datenschutzverordnung.

Das Bild, wie die Öffentlich-Rechtlichen Sender sich sehen: Unter der Rubrik „Berühmte Menschen“ findet man auf der Kinderseite des SWR nur die wirklich Wichtigen der Menschheit: Gleichberechtigt mit Anne Frank, dem Dalai Lama, Martin Luther King und den Beatles strahlt Anne Will die Kinder an. In einen solchen Kosmos entrückt, hört man die Kritik nicht mehr.

Siebenhaar: „ARD und ZDF sind zu einem Rundfunkstaat im Staat verkommen“

In seinem neuen Buch „Die Nimmersatten“ geht der Medien-Autor Hans-Peter Siebenhaar hart mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ins Gericht. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben im Jahr 2011 satte 7,5 Milliarden nur an Gebührengeldern eingenommen. Siebenhaars Kritik: Es gibt keine Transparenz über die Verwendung der Gelder. Vetternwirtschaft, Korruption und Arroganz seien Teil einer Unternehmenskultur, in der die Kontrolle versagt. Zwar gäbe es unter den jungen Journalisten hinter vorgehaltener Hand jede Menge an Unmut über die Zustände. Die Kritiker innerhalb des Systems befänden sich jedoch „auf verlorenem Posten“.

Die Entwicklung der Werbeumsätze muß der Printbranche Kopfzerbrechen bereiten.

Unaufhaltsam: Google macht die Zeitungen platt

Im ersten Halbjahr hat Google in den USA erstmals mehr Werbeerlöse erzielt als alle Printmedien zusammen. Die Entwicklung ist dramatisch. Denn mittlerweile werden die Zeitungen von Google nicht mehr nur abgehängt: Über die Google-Anzeigen leben sie sogar schon ein Stück weit von Googles Gnaden. Durch ihre eigene Arroganz gegenüber den Lesern tragen sie im Übrigen selbst am meisten zu ihrem Niedergang bei.

Mit dem Leistungsschutzrecht kann man einem High-Tech-Konzern wie Google nicht gerecht werden. Das Bild zeigt eine Google Earth- Version des Reichstagsgebäudes in 3D. (Screenshot: noodlegei.blogspot.com)

Leistungsschutzrecht: Google will Runden Tisch bei Angela Merkel

Weil Google auch beim neuen Gesetzesentwurf zum LSR am längeren Ast als die Zeitungverleger sitzt, gibt sich der Suchmaschinen-Gigant in einer Stellungnahme für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten konziliant – und rechnet den Verlegern vor, wie viel Traffic sie verlieren würden: Auf 100.000 Klicks pro Minute werden die Verlage nur schwer verzichten können. Doch auch für die Blogger ist der neue Entwurf nicht ungefährlich.

In der digitalen Welt sind die Daten von Privatpersonen offene Bücher, in denen diejenigen Unternehmen lesen werden, die sie lesen können. Werden Facebook, Google und Apple die traditionellen Medien - und damit die klassische Werbung - bald komplett verdrängen? (Foto: Flickr/My Melting Brain)

Blomenkamp: „Sollen Google, Facebook und Apple die Schnittstelle für die gesamte Werbung werden?“

GroupM-Chef Jürgen Blomenkamp fürchtet ein weltweites Oligopol von Google, Facebook und Apple: Die drei großen US-Konzerne wollen die alleinigen Türhüter für die Werbung im Internet werden. Damit stellen sie die klassischen Medien vor existentielle Probleme - und müssen erst noch beweisen, dass sie es mit dem Datenschutz wirklich ernst meinen.