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Werbung

Fußball-WM: Commerzbank, ARD und ZDF sorgen für teure Unterhaltung

Die staatliche Commerzbank zahlt 20 Millionen Euro für Werbung für die Fußball-Nationalmannschaft. ARD und ZDF zahlen für die Übertragungsrechte streng geheime Summen. Die Deutschen müssen somit doppelt für das höchst umstrittene Spektakel zahlen. Es gäbe wichtigere Dinge, die mit öffentlichen Geldern zu finanzieren wären.

Zu viel Eitelkeit: Fusion von Werbe-Konzernen geplatzt

Die Mega-Fusion zwischen den Werbfirmen Omnicom und Publicis ist geplatzt. Der Grund: Die Manager zerstritten sich über die begehrten Führungspositionen. Auch stellte sich heraus, dass die Fusion zu kompliziert gewesen wäre. So haben sich die Rivalen zumindest in die Bücher geschaut und ein paar Berater haben ein gutes Geschäft gemacht.

Server-Panne legt Facebook-Zukauf WhatsApp lahm

Ein Server-Problem beim Messenger-Dienst WhatsApp am Samstagabend führte dazu, dass keine Nachrichten mehr verschickt werden konnten. Der neue Eigentümer Facebook zeigt mit dem Finger auf WhatsApp. Viele frustrierte Nutzer wenden sich derzeit von WhatsApp ab, weil sie der Daten-Krake Facebook misstrauen.

Falsche Profile schaden ehrlichen Facebook-Nutzern

Falsche Facebook-Profile erschweren es ehrlichen Nutzern, neue Fans zu gewinnen. Denn um ihre Spuren zu verwischen, liken die Fake-Profile auch Nutzer, die sie nicht dafür bezahlt haben. Für Besucher der ehrlichen Seite sieht es dann so aus, als wären die Fake-Likes gekauft.

Google umgeht heimlich den Werbe-Filter

Der Werbefilter Adblock Plus soll 25 Millionen Dollar von Google erhalten haben. Im Gegenzug werde „unaufdringliche“ Google-Werbung nicht mehr blockiert, sagt ein deutscher Blogger. Auch Ebay, Amazon und Yahoo sollen viel Geld gezahlt haben, damit ihre Anzeigen erscheinen.

Die Illusion der Privatsphäre: Auch wenn die Smart Ad-Funktion ausgeschaltet ist, kann das TV-Gerät private Daten senden: (Screenshot: Doctor Beet)

LG: Fernseher spioniert die Kunden aus

Ein LG-Smart TV überträgt private Datei-Namen aus einer externen Festplatte auf firmeneigene Server. Die Option zum Abschalten der personalisierten Werbung ist nutzlos. Der Käufer eines solchen Geräts hat keine Chance, sich vor den Späh-Attacken von LG zu wehren.

Stalking: EU will Kritiker im Internet gezielt überwachen

Vor der EU-Wahl 2014 gibt die EU 2,5 Millionen Euro aus, um politische Diskussionen im Internet zu überwachen. Im Fokus stehen Länder, die sich Euro-skeptisch geben. Kritiker sprechen von Stalking durch die EU. Um auch positiv gegen die Euro-Skeptiker vorzugehen, plant die EU umfassenden Werbe-Kampagnen in eigener Sache.

Facebook will mit Daten von Kindern Geschäfte machen

Facebook hat seine Möglichkeiten für Kinder erweitert. Das Unternehmen begründet den Schritt, dass die Kinder so kreativ und daher die Zukunft der Gesellschaft seien. Tatsächlich will Facebook die Daten der Kinder an die Werbe-Industrie verkaufen. Datenschutz sieht anders aus, ein zivilisierter Einsatz einer neuen Technologie erst recht.

Gute Nachrichten für Online-Gamer: Internet-Anbieter müssen in Zukunft realistische Datenraten möglichst adressgenau angeben. (Screenshot: Youtube/DWN)

Vodafone gesteht: Telekoms lügen über Schnelligkeit des Internets

Die von Internet-Anbietern beworbenen Datengeschwindigkeiten werden von Nutzern nie erreicht. Vodafone bricht das Schweigen zuerst: Die Versprechen in der Werbung klingen zwar gut, das reale Surfergebnis sei aber ein anderes. Der Anbieter will nun die tatsächlichen Surf-Geschwindigkeiten offenlegen.

Daten fressende Mülleimer: Die City of London hat den Scan vorbeikommender Passanten-Smartphones vorerst untersagt. (Foto: Renew)

London: Mülleimer ermitteln Daten von vorübergehenden Passanten

In London hat eine Firma Mülleimer so aufgerüstet, dass über ein Signal die Smart-Phones der Passanten gescannt werden. Die als Werbung getarnte Ausforschung wurde nun aus Datenschutz-Erwägungen gestoppt.