Aktuelle Themen

Die Deutsche Luftsicherung - hier der Tower von Dresden - schlägt die Fernsteuerung von Passagier-Flugzeugen in einem Notfall vor. (Foto: dpa)

Nach Germanwings-Absturz: Flugsicherung schlägt Fernsteuerung von Flugzeugen vor

Die deutsche Flugsicherung will nach dem Germnwings-Absturz Flugzeuge im Notfall per Fernsteuerung auf den Boden bringen. Das Verfahren existiert bereits bei Drohnen. Bein Passagier-Flugzeugen ist die Methode allerdings noch nie getestet worden.

Bombendrohung gegen Germanwings stoppt Flug in Köln-Bonn

Eine Bombendrohung hat am Sonntagabend auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Germanwings-Maschine gestoppt. Alle 132 Insassen mussten die Maschine verlassen. Gefunden wurde nichts.

Luftfahrtbundesamt wurde von Lufthansa nicht über frühere Krankheit des Co-Piloten informiert

Das Luftfahrtbundesamt hat nach eigener Aussage von der Lufthansa keine Informationen über eine Vorerkrankung des Co-Piloten der abgestürzten Germanwings-Maschine erhalten. Ob sich daraus ein Versäumnis der Lufthansa ergibt, ist unklar. Die kausalen Ursachen für den Absturz sind bis heute unbekannt.

Beim Gipfel in Riga ist den Euro-Rettern nicht mehr viel eingefallen. Also beschimpften sie den griechischen Finanzminister, in der Hoffnung, den Außenseiter aus ihrer illustren Runde zu beißen. (Foto: dpa)

Euro-Retter verlieren die Nerven: Unflätige Attacken, weil Griechen nicht spuren

Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank: In Riga gaben die Finanzminister jede diplomatische Zurückhaltung auf und sind über ihren griechischen Kollegen hergefallen. Sie nannten Yanis Varoufakis einen „Amateur“ und einen „Spieler“. Der Zwischenfall zeigt: Die Berufspolitiker in der EU haben massive Probleme mit abweichenden Positionen. Der Realitätsverlust könnte den Euro-Crash auslösen – mit Milliarden-Verlusten für die europäischen Steuerzahler.

Tausende Minen-Arbeiter und ihre Angehörigen protestierten am 16. April 2015 in der griechischen Hauptstadt Athen gegen die Schließung einer Gold-Mine. (Foto: dpa)

Griechenland: Minen-Arbeiter protestieren gegen Regierung Tsipras

In Athen haben am Donnerstag tausende Arbeiter gegen die Schließung einer Gold-Mine protestiert. Dem kanadischen Betreiber Eldorado wurde zuvor von der Syriza-Regierung die Förderlizenz entzogen. Das Projekt hätte 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Am Dienstagabend kam es in Athen zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei. (Foto: dpa)

Griechenland: Schwere Ausschreitungen in Athen

In Athen ist es am Abend zu schweren Ausschreitungen gekommen. Anarchisten beschmierten die Mauern des Parlaments mit Sprüchen wie «Nieder mit der Demokratie».

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Die Waffenruhe in der Ost-Ukraine ist trügerisch: Offenbar bereiten sich Russen und Amerikaner auf neue militärische Aktionen vor. Die US-Regierung will das Thema am Köcheln halten, um die EU beim TTIP unter Druck zu setzen. Die USA sind im Energie-Krieg unter Zugzwang geraten, seit Moskau bekanntgegeben hat, sein Erdgas ab 2019 nicht mehr über die Ukraine leiten zu wollen. Der nächste militärische Zwischenfall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Der europäische Chef-Unterhändler zum Freihandelsabkommen TTIP, Ignacio Garcia Bercero, und sein US-amerikanischer Amtskollege Dan Mullaney (li.) sind sich einig. (Foto: dpa)

TTIP-Geheimplan: Konzerne erhalten Mitwirkung bei nationaler Gesetzgebung

Einem geleakten Dokument der EU-Kommission zufolge sollen Konzerne im Rahmen des TTIP-Abkommens direkt in das Gesetzgebungs-Verfahren eingreifen können. Laut dem Dokument müssen Gesetzesentwürfe künftig darauf überprüft werden, ob sie den Interessen von Konzernen schaden oder nicht.

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Die griechische Schuldenkrise hat Auswirkungen auf die Südländer. Diese beschäftigen sowohl den italienischen Finanzminister Pier Carlo Padoan (li.) und seinen Amtskollegen Yanis Varoufakis. (Foto: dpa)

Staatsanleihen: Italien und Spanien spüren Ansteckung wegen Griechenland

Während sich die Euro-Finanzminister in Riga eine hitzige Debatte liefern, steigen die Zinssätze für Staatsanleihen in den Südländern. Erstmals seit Monaten entwickeln sich die Bonds-Zinssätze im Süden und Norden Europas auseinander. Das zeigt, dass ein Crash in Griechenland Folgen im gesamten Euroraum hätte.

Beim Gipfel in Riga ist den Euro-Rettern nicht mehr viel eingefallen. Also beschimpften sie den griechischen Finanzminister, in der Hoffnung, den Außenseiter aus ihrer illustren Runde zu beißen. (Foto: dpa)

Euro-Retter verlieren die Nerven: Unflätige Attacken, weil Griechen nicht spuren

Bei den Euro-Rettern liegen die Nerven blank: In Riga gaben die Finanzminister jede diplomatische Zurückhaltung auf und sind über ihren griechischen Kollegen hergefallen. Sie nannten Yanis Varoufakis einen „Amateur“ und einen „Spieler“. Der Zwischenfall zeigt: Die Berufspolitiker in der EU haben massive Probleme mit abweichenden Positionen. Der Realitätsverlust könnte den Euro-Crash auslösen – mit Milliarden-Verlusten für die europäischen Steuerzahler.

Der Dollar ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Euro enorm gestiegen. Das schadet der US-Export-Industrie. (Grafik: ariva.de)

Währungskrieg: BlackRock warnt vor Folgen des starken Dollars

Der starke Dollar riskiere das Vertrauen in die US-Wirtschaft, warnt der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock. Das gefährde Wachstum und Investitionen. Devisen-Experten erwarten, dass der Dollar noch weiter aufwerten wird.

Der schwache Euro als Export-Hilfe ist eine Illusion. (Foto: dpa)

Schwacher Euro hilft deutschen Export-Firmen nicht

Der weiche Euro hilft den deutschen Exporteuren kaum: Die meisten anderen Währungen sind wegen des starken Dollars ebenfalls unter Druck geraten. Die Stärke der deutschen Produkte liegt in der Qualität. Die durch die EZB herbeigeführte Abwertung verpufft dagegen, weil 40 Prozent der deutschen Exporte in die Euro-Zone gehen.

Die Beziehungen zwischen dem chinesischen Präsident Xi Jinping und Venezuelas Präsident Nicolas Maduro werden weiter im Sinne der Ölwirtschaft ausgeweitet (Foto: dpa)

Finanz-Krieg: China gewährt Venezuela Milliarden-Kredit

In den kommenden Monaten will China dem vor der Pleite stehenden Land zehn Milliarden Dollar leihen. Diese Gelder sind Teil eines bilateralen Abkommens. Für China bieten sich so neue Wege, seinen Energiehunger zu stillen, während die USA weiter auf Konfrontation mit Venezuela setzen.

Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama: Eine neue Studie zeigt, dass sich die Entwicklung der Demokratie in den USA nicht zum Vorbild für Europa eignet. (Foto: dpa)

Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen. Die Erkenntnisse sind auch in außenpolitischer Hinsicht wichtig: Wenn Konflikte – wie jener gegen Russland – eskalieren, geht es der US-Regierung nicht um die Interessen des amerikanischen Volkes, sondern um knallharte kommerzielle Erwägungen.

Sberbank-Chef Herman Gref erhofft sich für das aktuelle Jahr einen Rückgang der Kapitalflucht in Russland. (Foto: dpa)

Liquiditäts-Krise: Russen trauen ihren Banken nicht

Die russischen Banken benötigen über 35 Milliarden Dollar an neuen Einlagen, um ihre Liquidität zu sichern. Aufgrund der Währungs-Krise hoben Sparer insgesamt 11,8 Milliarden Dollar von ihren Konten ab. Sie investierten stattdessen in Autos und Luxusgüter, die als sichere Anlagen gelten.

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Die Waffenruhe in der Ost-Ukraine ist trügerisch: Offenbar bereiten sich Russen und Amerikaner auf neue militärische Aktionen vor. Die US-Regierung will das Thema am Köcheln halten, um die EU beim TTIP unter Druck zu setzen. Die USA sind im Energie-Krieg unter Zugzwang geraten, seit Moskau bekanntgegeben hat, sein Erdgas ab 2019 nicht mehr über die Ukraine leiten zu wollen. Der nächste militärische Zwischenfall scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Dieser Artikel erschien in der Juni-Ausgabe des Magazins der DWN. Die nächste verfügbare Ausgabe ist die Juli-Ausgabe. Bestellen Sie bitte und unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN.

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