Aktuelle Themen

Laut französischen Ermittlern wurde bereits am Hinflug ein Sinkflug eingeleitet. Dieser wurde aber nach wenigen Sekunden abgebrochen. (Foto: dpa)

Germanwings: Co-Pilot soll Absturz auf Hinflug geprobt haben

Die französische Untersuchungsbehörde Bea teilte am Mittwoch mit, dass der Co-Pilot der abgestürzten Germanwings Maschine bereits beim Hinflug nach Barcelona den Absturz geprobt haben soll. Dabei soll er einen zu tiefen Sinkflug ausprobiert haben.

Die Deutsche Luftsicherung - hier der Tower von Dresden - schlägt die Fernsteuerung von Passagier-Flugzeugen in einem Notfall vor. (Foto: dpa)

Nach Germanwings-Absturz: Flugsicherung schlägt Fernsteuerung von Flugzeugen vor

Die deutsche Flugsicherung will nach dem Germnwings-Absturz Flugzeuge im Notfall per Fernsteuerung auf den Boden bringen. Das Verfahren existiert bereits bei Drohnen. Bein Passagier-Flugzeugen ist die Methode allerdings noch nie getestet worden.

Bombendrohung gegen Germanwings stoppt Flug in Köln-Bonn

Eine Bombendrohung hat am Sonntagabend auf dem Flughafen Köln/Bonn eine Germanwings-Maschine gestoppt. Alle 132 Insassen mussten die Maschine verlassen. Gefunden wurde nichts.

Keine Regierung ohne Staatsfernsehen: Alexis Tsipras beendet den kleinen Sender EDT und hat den Großteil der Mitarbeiter des ehemaligen Staats-TV ERT wieder eingestellt. Die Syriza erhofft sich eine "objektive Berichterstattung". (Foto: dpa)

Trotz leerer Kassen: Griechenland führt Staatsfernsehen wieder ein

Regierungen können offenbar nicht ohne Staatsfernsehen auskommen: Griechenland, das im Grunde nicht weiß, wie es die staatlichen Gehälter zahlen soll, will den gesamten Apparat wieder einstellen - vorgeblich, um den Bürgern ein "pluralistisches Programm" zu bieten.

Podemos-Generalsekretär Pablo Iglesias kann sich über das überraschend gute Abschneiden seiner neuen Partei bei den spanischen Regionalwahlen freuen. (Foto: dpa)

Regionalwahlen in Spanien: Protest-Partei Podemos auf dem Vormarsch

Die neue linke Protestpartei Podemos hat bei Wahlen in Madrid und Barcelona nach ersten Prognosen offenbar die Erwartungen übertroffen. Bei den Regional- und Kommunalwahlen in Spanien musste die konservative Volkspartei (PP) des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy Verluste hinnehmen.

Moody's stuft den Ausblick für das griechische Bankensystem von „stabil“ auf „negativ“ herab. (Foto: dpa)

Moody’s: Griechenland vor Einführung von Kapital-Kontrollen

Griechenlands Banken werden mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ Kapitalverkehrskontrollen einführen und die Vermögen ihrer Kunden einfrieren, so Moody’s. Die Ratingagentur stuft gleichzeitig den Ausblick für den Bankensektor auf „negativ“.

Die TTIP-Verhandler Ignacio Garcia Bercero (für die EU) und Dan Mullaney (für die USA, im Hintergrund) bekommen nun auch Gegenwind von den deutschen Ärzten. (Foto: dpa)

Ärzte gegen TTIP: Gesundheit darf nicht von Kapital-Interessen bestimmt werden

Eine Allianz von Ärzteverbänden fordert die Ausklammerung des Gesundheitsbereichs aus dem Freihandelsabkommen TTIP, das die EU mit den USA schließen will. Die Ärzte sehen die Gefahr, dass das an der Marktwirtschaft orientierte US-System und das eher auf Solidarität bedachte deutsche System nicht zusammenpassen können.

Die Botschaft der USA in Berlin am Pariser Platz. (Foto: dpa)

Bundestags-Abgeordnete dürfen TTIP-Dokumente nicht lesen

In einem Leseraum der US-Botschaft in Berlin liegen seit einigen Tagen die amerikanischen Dokumente zum TTIP aus. Zutritt erhalten jedoch nur von der Bundesregierung autorisierte Personen. Ein Zugang für Abgeordnete des Bundestags sei „derzeit nicht vorgesehen“, teilt die US-Botschaft mit.

Die EU ist einer der größte Stromimporteur der Welt. Die USA will nun auf europäischen Boden in das Geschäft einsteigen. (Foto: dpa)

Gegen Russland: EU will schnell an Fracking-Gas aus den USA kommen

Die EU will US-Gas importieren und möchte dies auch im TTIP-Abkommen geregelt haben. Die USA gehen nicht auf den Vorschlag ein. Denn die US-Energiekonzerne sind nicht an Gas-Exporten in die EU interessiert, sondern an den Schiefergas-Ressourcen in der EU. Sie wollen direkt auf dem europäischen Kontinent produzieren. Dadurch könnten sie sich Milliarden an staatlichen Fördergeldern sichern.

Keine Regierung ohne Staatsfernsehen: Alexis Tsipras beendet den kleinen Sender EDT und hat den Großteil der Mitarbeiter des ehemaligen Staats-TV ERT wieder eingestellt. Die Syriza erhofft sich eine "objektive Berichterstattung". (Foto: dpa)

Trotz leerer Kassen: Griechenland führt Staatsfernsehen wieder ein

Regierungen können offenbar nicht ohne Staatsfernsehen auskommen: Griechenland, das im Grunde nicht weiß, wie es die staatlichen Gehälter zahlen soll, will den gesamten Apparat wieder einstellen - vorgeblich, um den Bürgern ein "pluralistisches Programm" zu bieten.

Nobelpreisträger John Nash. (Foto: dpa)

A Beautiful Mind: Mathematiker John Nash ist tot

Der Mathematiker John Nash ist gemeinsam mit seiner Frau bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Er hat mit seiner Spiel-Theorie ein mathematisches Votum für den Realismus vorgelegt.

Zu viele Meinungen an einem Tisch: EZB-Chef Mario Draghi ist in Sorge um die Euro-Zone. (Foto: dpa)

Draghi in Sorge um den Euro: Existenz der Währungsunion ist bedroht

EZB-Chef Mario Draghi sieht die Existenz des Euro-Raums durch strukturelle Unterschiede in den Mitgliedsstaaten bedroht. Diese könnten explosiv werden

China will den Yuan zu einer globalen Weltreservewährung. Zudem sollen die USA wirtschaftlich und politisch aus Asien verdrängt werden. (Foto: dpa)

Gegen den Dollar: China öffnet Markt für Staatsanleihen für Ausländer

China liberalisiert seinen Anleihen-Markt und begibt Anleihen in Yuan. Die Notenbank wird somit künftig eigenständig Staatsschulden aufkaufen können. Ziel dieses Prozesses der Monetarisierung ist, im Notfall einen Staatsbankrott abzuwenden. Angenehmer Nebeneffekt aus Sicht der Chinesen: Der Dollar würde weiter an Bedeutung als Weltwährung verlieren.

Der Dollar ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Euro enorm gestiegen. Das schadet der US-Export-Industrie. (Grafik: ariva.de)

Währungskrieg: BlackRock warnt vor Folgen des starken Dollars

Der starke Dollar riskiere das Vertrauen in die US-Wirtschaft, warnt der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock. Das gefährde Wachstum und Investitionen. Devisen-Experten erwarten, dass der Dollar noch weiter aufwerten wird.

Der schwache Euro als Export-Hilfe ist eine Illusion. (Foto: dpa)

Schwacher Euro hilft deutschen Export-Firmen nicht

Der weiche Euro hilft den deutschen Exporteuren kaum: Die meisten anderen Währungen sind wegen des starken Dollars ebenfalls unter Druck geraten. Die Stärke der deutschen Produkte liegt in der Qualität. Die durch die EZB herbeigeführte Abwertung verpufft dagegen, weil 40 Prozent der deutschen Exporte in die Euro-Zone gehen.

Ob sie ihn mögen oder nicht: Die Briten brauchen Putin, um in Syrien das völlige Chaos zu verhindern. (Foto: dpa)

Ende der Isolation: Großbritannien bittet Putin um Hilfe in Nah-Ost

Großbritannien hat Russland überraschend eingeladen, sich am Kampf gegen den Terror zu beteiligen. Die Briten haben offenbar eingesehen, dass sie gegen Russland im Nahen Osten auf Granit beißen. Um die Fassade des Konflikts zu wahren, veranstalten Moskau und der Westen große Militär-Manöver. Schließlich möchte keiner den Eindruck der Schwäche erwecken.

Wenn es nach Russland und China geht, sollen hier schon bald weitere Flaggen stehen. (Foto: dpa)

China und Russland planen gemeinsame Landung auf dem Mond

Moskau und Peking planen eine Allianz in der Weltraumforschung und wollen gemeinsame bemannte Raumfahrt-Missionen durchführen - unter anderem zum Mond. Die Amerikaner trauen den Plänen nicht und fürchten, dass China und Russland an einer Anti-Satelliten-Waffe gegen die USA arbeiten könnten.

Fehlgeleitete Geopolitik mit Folgen für die Welt: US-Präsident Barack Obama mit Vertretern der Golfstaaten in Camp David. (Foto: dpa)

USA haben Entstehung des Islamischen Staats bewusst nicht verhindert

Ein amerikanischer Geheimdienst-Bericht zeigt, dass der Westen bereits 2012 Anzeichen für das Entstehen eines Islamischen Staats hatte. Doch unternommen haben die Amerikaner nichts, im Gegenteil: Sie sahen in einem solchen Gebilde eine Chance, Syrien zu destabilisieren und Assad zu stürzen. Das Dokument gibt Zeugnis für eine komplett fehlgeleitete Politik, die der Grund für die Flüchtlingswelle nach Europa und die weltweite massive Beschränkung der Bürger- und Freiheitsrechte ist.

Dieser Artikel erschien in der Juni-Ausgabe des Magazins der DWN. Die nächste verfügbare Ausgabe ist die Juli-Ausgabe. Bestellen Sie bitte und unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWN.

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