Eurozone: Verbraucherstimmung rutscht in den Keller

Der wieder ins Licht gerückte Austritt Griechenlands aus der Eurozone, der steigende Bailout-Wahrscheinlichkeit Spaniens und die zusehends schlechter werdende Situation in Italien sind an den Verbrauchern nicht vorüber gegangenen. Die Verbraucherstimmung in der Eurozone sank stärker als erwartet.

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Es wäre schon äußerst verwunderlich, wenn die Verbraucher in der Eurozone angesichts der Zuspitzung der Schuldenkrise zuversichtlich wären. Die EU-Gipfel-Ergebnisse sind verpufft bzw. haben sich bereits jetzt als nicht wirksam herausgestellt und die Rezession in der Eurozone hat sich in den vergangenen Wochen verschärft. Ein Austritt Griechenlands ist noch immer nicht abgewendet worden und in Spanien kündigt sich bereits die Notwendigkeit eines Bailouts für das ganze Land an.

Entsprechend fiel die Verbraucherstimmung in der Eurozone im Juli erneut, so die Europäische Kommission. Sie sank von minus 19,8 Prozent im Juni auf minus 21,6 Prozent. Analysten hatten mit einem Wert von minus 20 Prozent gerechnet. In der EU ging die Verbraucherstimmung ebenfalls zurück: von minus 19,7 auf minus 20,3 Prozent.