Märkte ärgern Monti: Zinsen für italienische Anleihen stark gestiegen

Bei der heutigen Auktion von zweijährigen Anleihen konnte sich Italien zwar über eine recht gute Nachfrage freuen. Aber die Investoren verlangten deutlich höhere Renditen. Die Zinssätze stiegen auf ihr höchstes Niveau seit November.

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Zuversicht sieht anders aus. Bei der heutigen Auktion von zweijährigen, italienischen Anleihen sind die Zinssätze sehr stark nach oben geklettert. Die Rendite lag mit 4,86 Prozent deutlich über der vorherigen Auktion mit 4,71 Prozent und erreichte somit den höchsten Wert seit November vergangenen Jahres. Das ist die höchste Rendite, die Italien zahlen musste, seit Mario Monti den Posten des Premiers in Italien übernommen hat. Insgesamt verkaufte Italien heute Anleihen im Wert von 2,5 Milliarden Euro. Die Nachfrage war dank der kürzeren Laufzeit sehr gut.

Die jüngsten Nachrichten aus Italien über die schwierige Situation in Sizilien (hier) und das Finanzloch von fast 580 Millionen Euro in den italienischen Städten (hier) hat sicher einiges zu den gestiegenen Zinssätzen beigetragen. Außerdem fürchten die Investoren, dass Italien sehr schnell abrutschen wird, wenn sich die Lage in Spanien verschlechtert – und das tut sie derzeit.

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