Wahlen in Griechenland: Syriza und Rechtsextreme in Athen sehr stark

Bei der ersten Runde der Kommunalwahlen in Griechenland haben in Athen die linke Syriza und die rechtsextreme Goldene Morgenröte die etablierten Parteien erheblich unter Druck gesetzt. Im Rest des Landes dominierten jedoch die Nia Demokratia und die sozialistische PASOK.

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Die erste Runde der Kommunalwahlen in Griechenland zeigt vor allem in Athen, dass sich die Parteienlandschaft verschiebt: Die Kandidaten der Linke Syriza, Rena Dourou, lag bei der Wahl zum Bürgermeister vor dem Sozialdemokraten Yiannis Sgouros, für den eine Wahlallianz aus PASOK und Demokratischer Linke eingetreten war. Die rechtsextreme Goldene Morgenröte kam auf 15 Prozent der Stimmen. Daher werden die Rechtsextremen bei der Stichwahl nicht vertreten sein. Doch es wird erwartet, dass dieser Erfolg den Rechten für die EU-Wahl Auftrieb geben wird.

Der Sieg von Syriza wird bei den etablierten Linksparteien für Unruhe sorgen: Denn offenbar gelingt es der Syriza deutlich besser als den alten Sozialisten, die Stimmung der Arbeiter in der Euro-Krise zu erfassen.

Die Rechtsextremen waren auf dem flachen Land nicht sonderlich erfolgreich. Nur in Attica kamen sie auf über 10 Prozent.

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