Robin Williams litt an Parkinson

Hollywoodschauspieler Robin Williams litt an der Parkinson-Krankheit im frühen Stadium. Dies teilte seine Frau Susan Schneider am Donnerstag mit. Der 63-jährige Schauspieler hatte sich am Montag das Leben genommen.

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Robin Williams in seinem Film "Good Morning Vietnam". (Foto: EPA/TOUCHSTONE PICTURES)

Robin Williams in seinem Film „Good Morning Vietnam“. (Foto: EPA/TOUCHSTONE PICTURES)

Schneider zufolge hatte Williams seine Alkoholprobleme im Griff. Er habe «mutig» gegen Depressionen und Angstzustände angekämpft. Der Schauspieler habe sich in einer frühen Phase der Parkinson-Krankheit befunden. «Er war noch nicht so weit, dies öffentlich mitzuteilen.»

Der dreifache Vater und Oscar-Preisträger war am Montag in seinem Haus im kalifornischen Tiburon tot aufgefunden worden. Williams litt seiner Sprecherin zufolge schon seit längerem unter schweren Depressionen, war lange alkoholsüchtig gewesen und hatte früher auch Rauschgift genommen.

Parkinson ist eine nervenbedingte Bewegungsstörung, die vor allem ältere Menschen trifft. Bei der unheilbaren Krankheit sterben Nervenzellen ab, die Kontrolle über Gliedmaßen geht verloren, typisches Zittern tritt auf.

Mit Schneider, seiner dritten Frau, war er seit 2011 verheiratet. Für seine Rolle als einfühlsamer Psychotherapeut in «Good Will Hunting» hatte er 1998 den Oscar bekommen.

«Robin hat so viel Zeit seines Lebens damit verbracht, anderen zu helfen», erinnerte Schneider am Donnerstag an den Schauspieler. Nach seinem «tragischen» Tod hoffe sie, dass andere daraus Kraft schöpfen, Hilfe zu suchen, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Mit Blumen, Briefen und Trauerbekundungen hatten Fans und Kollegen in aller Welt in den letzten Tagen Abschied von dem Hollywoodstar genommen. Hunderte Menschen pilgerten zum Haus des Darstellers und zu bekannten Drehorten seiner Filme. Auch im Internet verliehen viele ihrer Trauer um den Star aus Filmen wie «Mrs. Doubtfire», «Club der toten Dichter», «Good Morning, Vietnam» und «Good Will Hunting» Ausdruck.

Zuletzt war Williams in den Filmen «Der Butler» (2013) und «The Big Wedding» (2012) im Kino zu sehen. Für die Comedy-Fortsetzung «Nachts im Museum 3 – Das Geheimnisvolle Grabmal», die im Dezember in die Kinos kommen soll, stand er noch bis vor kurzem vor der Kamera.

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