Staatsanleihen brechen ein: Venezuela droht Staatspleite

Venezuela steht von der Staatspleite: Anleger haben die Staatsanleihen des Landes panikartig verkauft.

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Aus Furcht vor einer Zahlungsunfähigkeit Venezuelas haben Anleger am Mittwoch Anleihen aus dem Land in hohem Bogen aus ihren Depots geworfen. Der richtungsweisende Bond des staatlichen Ölförderers PDVSA mit einer Laufzeit bis 2017 verlor knapp 400 Basispunkte auf 77,25 Zähler. Dies trieb die Rendite auf 23,087 Prozent von 20,229 Prozent am Vortag. Die der Staatsanleihen mit einer Laufzeit bis 2027 kletterte auf 14,369 Prozent von 13,611 Prozent.

Auslöser für den aktuellen Kurssturz ist die Herunterstufung der venezolanischen Bonität. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) benotet das südamerikanische Opec-Mitglied nur noch mit „CCC plus“ statt „B minus“. Als Gründe nannten die Experten Rezession und Inflation. Sie erhöhten das Risiko eines Zahlungsausfalls innerhalb der kommenden zwei Jahre.

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