Gegen Fielman: Goldman Sachs steigt bei Brillen-Händler Mister Spex ein

Goldman Sachs rückt dem deutschen Brillenhersteller Fielmann zu Leibe: Die Investmentbank steigt beim Online-Brillenhändler Mister Spex ein - dem schärfsten Konkurrenten des deutschen Platzhirschen.

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Die Investmentbank Goldman Sachs steigt beim größten deutschen Online-Brillenhändler Mister Spex ein. Das US-Institut werde rund 20 Prozent am Fielmann -Konkurrenten erwerben, sagte ein Sprecher der Berliner Firma am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Das neue Kapital in Höhe von 32 Millionen Euro will das 2007 gegründete Unternehmen nutzen, um sein Geschäft in Deutschland und im Ausland weiter auszubauen, wie Mister-Spex-Chef Dirk Graber der Welt sagte. „Neben Deutschland sind wir derzeit in Skandinavien, Österreich, Frankreich und Spanien aktiv. In diesem Jahr wird das eine oder andere Land hinzukommen.“

Mister Spex hat 2013 einen Umsatz von 47 Millionen Euro erzielt und europaweit mehr als eine Million Kunden. Das Unternehmen ist damit deutlich kleiner als Marktführer Fielmann, der 2013 1,35 Milliarden Euro umsetzte, wächst jedoch stark. Bei Sehtests und Brillenanpassung arbeitet Mister Spex in Deutschland und Österreich mit rund 450 Augenoptikern zusammen. Zu den Investoren gehören neben Goldman Sachs die Beteiligungsgesellschaften Scottish Equity Partners, Grazia Equity, XAnge und DN Capital sowie der High-Tech Gründerfonds.

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