Anleger an Asien-Börsen wegen Entscheid der US-Notenbank zurückhaltend

Am Mittwochabend wird die US-Notenbank Fed genauere Informationen über eine Zinswende liefern. Deshalb sind die Anleger in Asien zurückhaltend. Sie wollen keine großangelegten Aktien-Käufe tätigen.

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An den Aktienmärkten in Fernost haben die Anleger am Mittwoch vor einem Entscheid der US-Notenbank vorsichtig agiert. Viele Investoren warteten auf die Pressekonferenz von Fed-Chefin Janet Yellen am Abend (MESZ) im Anschluss an die zweitägige Zinssitzung. Dann soll Yellen neue Hinweise liefern, wann die Fed mit ihrer Zinswende beginnen wird. Auch die wachsende Sorge vor einer Staatspleite Griechenlands drückte auf die Kauflaune. „Die Stimmung ist angespannt, deshalb wollen Investoren keine wesentlichen Anteile etwa an Exportwerten und Banken kaufen“, sagte Hikaru Sato von Daiwa Securities.

In Tokio gab der Nikkei um 0,19 Prozent auf 20.219 Punkte nach. Auch in Taiwan notierte der Index niedriger. In Shanghai glich der Markt anfängliche Verluste im Handelsverlauf wieder aus. Investoren sorgten sich hier vor einer Flut von Börsengängen vor Liquiditätsengpässen. Auch der MSCI-Index für asiatische Aktienwerte ohne Japan machte mit einem Plus von 0,7 Prozent die Verluste des Vortags wieder wett.
Bei den Einzelwerten gaben Toyota -Aktien ein Prozent nach und auch Honda – sowie Nissan -Papiere notierten niedriger. Toyota hatte zuvor seinen Rückruf wegen defekter Airbags des Zulieferers Takata in den USA ebenso wie Honda ausgeweitet. Diesmal waren die Luftkissen für die Beifahrer betroffen.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel kaum. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1250 Dollar. Zum Yen legte die US-Währung geringfügig auf 123,43 Yen zu.

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