Steigende US-Nachfrage treibt Ölpreise

Der Ölpreis der Nordseesorte Brent ist am Mittwoch um 2,8 Prozent auf 65,47 Dollar pro Barrel gestiegen. Die US-Sorte WTI stieg um 2,4 Prozent auf 61,38 Dollar. Auslöser dieser Entwicklung ist die steigende Nachfrage in den USA.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
Nordseeöl der Sorte Brent kletterte am Mittwoch um bis zu 2,8 Prozent auf 65,47 Dollar je Barrel. (Grafik: ariva.de)

Nordseeöl der Sorte Brent kletterte am Mittwoch um bis zu 2,8 Prozent auf 65,47 Dollar je Barrel. (Grafik: ariva.de)

Rohöl hat sich am Mittwoch angesichts der steigenden Nachfrage aus den Vereinigten Staaten verteuert. Nordseeöl der Sorte Brent kletterte um bis zu 2,8 Prozent auf 65,47 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 61,38 Dollar 2,4 Prozent mehr.

Jüngsten Daten des privaten Anbieters API zufolge gingen die wöchentlichen Öl-Vorräte in den USA um 2,9 Millionen Barrel zurück. Analysten hatten lediglich mit einer Schrumpfung um 1,7 Millionen gerechnet. Am Nachmittag stehen die Zahlen der US-Energiebehörde (EIA) an. „Die API-Daten waren optimistisch und Benzin ist in den USA knapp“, erklärte ein Händler in London die Preissteigerungen. Während der Sommermonate zieht die Nachfrage nach Benzin in den USA wie auch in Europa an.

Insgesamt sind die Ölbestände weltweit allerdings weiterhin hoch, Händler hatten aufgrund der schwächelnden Nachfrage monatelang Öl auf Tankern gebunkert. „Es gibt so viele Tanker auf See, die direkt liefern könnten“, sagte der unabhängige Ölexperte Maarten van Mourik aus Paris. Viele Investoren warteten deshalb lieber ab, ob die anziehende Nachfrage ausreicht und die Schieferölproduktion tatsächlich zurückgeht.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick