Euro bleibt trotz Griechenland-Krise stabil

Der Euro wurde am Mittwoch im frühen Handel mit 1,1141 US-Dollar gehandelt und lag damit auf dem Niveau vom Dienstagabend. „Dass die Euro-Wechselkurse auf Griechenland nicht reagieren, heißt, dass der Devisenmarkt fest davon ausgeht, dass die Disziplinierung der EZB erfolgreich ist“, so die Devisenanalysten der Commerzbank.

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Der Euro wurde am Mittwoch im frühen Handel mit 1,1141 US-Dollar gehandelt. (Grafik: ariva.de)

Der Euro wurde am Mittwoch im frühen Handel mit 1,1141 US-Dollar gehandelt. (Grafik: ariva.de)

Die Griechenlandkrise bewegt den Eurokurs weiter kaum. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Mittwoch im frühen Handel mit 1,1141 US-Dollar gehandelt und lag damit auf dem Niveau vom Dienstagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,1189 (Montag: 1,1133) US-Dollar festgesetzt.

Der Eurokurs trotzt damit weiter den Turbulenzen der Griechenland-Krise. Griechenland hat eine Kreditrate in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro nicht fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Ansteckungseffekte gelten jedoch angesichts der besser aufgestellten Eurozone am Markt weiterhin als unwahrscheinlich.

Die Devisenexperten der Commerzbank verweisen vor allem auf die EZB. So habe EZB-Chefvolkswirt Peter Praet am Dienstag erneut das Instrumentarium hervorgehoben, welches die EZB zur Krisenbekämpfung zur Verfügung hat. „Dass die Euro-Wechselkurse auf Griechenland nicht reagieren, heißt, dass der Devisenmarkt fest davon ausgeht, dass die Disziplinierung der EZB erfolgreich ist“, lautet die Einschätzung der Commerzbank.

Auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten haben sich zuletzt verbessert. Am Vormittag werden die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone für den Monat Juni erwartet. Mit großer Spannung wird daher vor allem auf die Zahlen aus Italien und Spanien geschaut. In diesen Ländern hatte es auch keine Vorabschätzung gegeben.

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