Kapitalabflüsse aus Russland gehen zurück

In Russland gab es von April bis Juni einen Kapitalabfluss 20,0 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal waren es noch 32,5 Milliarden Dollar. Doch das Land steckt nach wie vor aufgrund der gesunkenen Ölpreise in einer Krise.

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Aus Russland wird weniger Kapital abgezogen. Von April bis Juni summierten sich die Abflüsse auf 20,0 Milliarden Dollar, wie die Zentralbank am Donnerstag in Moskau mitteilte. Im ersten Quartal waren es noch 32,5 Milliarden Dollar. Wegen des Konflikts mit der Ukraine und der westlichen Sanktionen zogen Anleger 2014 den Rekordbetrag von 154,1 Milliarden Dollar aus dem lange Zeit boomenden Schwellenland ab. Die russische Zentralbank rechnet damit, dass es in diesem Jahr etwa 90 Milliarden Dollar sein werden.

Russland steckt derzeit in einer wirtschaftlichen Krise. Ein Grund dafür ist auch der deutlich gesunkene Preis für Öl, dem wichtigsten Exportschlager des Landes.

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