BASF bekennt sich zu Öl- und Gasgeschäft

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF wird das Öl- und Gasgeschäft trotz des erschwächenden Weltwirtschaftswachstums weiterführen. Man sehe größere Anstrengungen vor sich, um das Vorjahresergebnis auch in 2015 zu halten.

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BASF weist Spekulationen über eine Trennung von seinem Öl- und Gasgeschäft zurück. Es gebe ein klares Bekenntnis zu dem Geschäft, sagte Vorstandschef Kurt Bock am Freitag in einer Telefonkonferenz. „Wir investieren weiterhin in Öl und Gas.“ Es sei etwas schwieriger geworden, aber immer noch erfreulich. BASF leidet im Öl- und Gasgeschäft unter dem schwachen Öl-Preis, lange Zeit war es aber die Cash-Cow für den Chemiekonzern.

Auch an dem Pigmentgeschäft will BASF offenbar festhalten. „Unser Wunsch ist es, dieses Geschäft weiter erfolgreich zu führen“, sagte Bock. Er könne aber keine Garantie geben, dass das Geschäft ewig zu BASF gehören werde. Das Unternehmen hatte am Mittwoch mitgeteilt, das Pigmentgeschäft im zweiten Halbjahr 2016 ausgliedern zu wollen und alle Optionen für dieses zu prüfen.

Die Ludwigshafener hatten am Morgen ihre Jahresprognose bekräftigt. Bock sagte, vor dem Hintergrund des schwächeren Wachstums der Weltwirtschaft werde sich der Konzern sicherlich noch mehr anstrengen müssen, das Vorjahresergebnis zu erreichen.

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