1,8 Milliarden Dollar verschwunden

Ukrainischer Oligarch bereichert sich an IWF-Krediten

Der IWF hat in den letzten Monaten Milliarden ins ukrainische Finanzsystem gepumpt, um die Banken des Landes zu stabilisieren. Etwa 1,8 Milliarden Dollar standen dabei dem größten Geldinstitut PrivatBank zu, das vom Oligarchen Igor Kolomoiski kontrolliert wird. Doch statt das Geld in die ukrainische Wirtschaft zu investieren, hat Kolomoiski die Notkredite über ein Netzwerk von Offshore-Firmen ins Ausland geschafft.

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Kommentare
    • RainerFausHimH sagt:

      Es scheint ja schon fahrlässig, soclhe Geldsummen in ein Geldhaus zu stecken das schon den Namen „Privatbank“ trägt.
      😀
      Ironie aus.

    • Ketzer sagt:

      Die Bank vergibt Fremdwährungskredite immer zu ihrem eigenen Vorteil, behauptet aber es wäre zum Vorteil des Kunden. Deshalb finde ich es amüsant, wenn nun die Banken auf ihren Krediten sitzen bleiben. Schließlich haben sie auch versäumt, ihre Kunden darauf hinzuweisen, dass bei Laufzeiten von 10-20 Jahren sich auch mal ein Trend ändern kann.

    • Stefan Peters sagt:

      Gratulation an DWN für den Mut, über Kolomoisiki zu schreiben!

      Es ist mir auch ein Rätsel, warum dieser Mann wegen Betrugs in grossem Stil, Raub, Mordaufträgen, Unterstützung von Völkermord (Donbass) nicht schon längst hinter Schloss und Riegel sitzt. Und warum dieser Mann im Westen frei herumreisen kann?

    • Politikversteher sagt:

      ……über 7.000 Tote….und der Herr sonnt sich in den USA !…..aber ja, er hat ja nur die Freiheit und Demokratie in der Ukraine verteidigen wollen!
      Die USA sind doch ein demokratischer Rechtsstaat. Der IWF hat seinen Sitz in den USA. Warum klagt man den Herrn nicht in den USA wegen Geldwäsche, Korruption etc. an…?!
      Ach ja, die verbliebenen Schulden liegen ja in der Ukraine bei seiner Bank!….und er ist nur weg mit dem Geld….na dann müssen die Einlagen der kleinen Leute herhalten…um die Bank zu retten.

    • Interessent sagt:

      Das sind also die Fortschritte die unsere Bundeskanzlerin bisher so gelobt hat. Deshalb werden ständig weitere Millionen ohne Zweckbindung und ohne jegliche Kontrolle an die Ukraine überwiesen!? Man könnte ja zu dem Schluss kommen, dass Kolomoiski sich bei den Spendern auf seine Art bedankt und dann alle zufrieden sind.
      Weiter so!!!

      • Christie sagt:

        @ Interessent

        „Das sind also die Fortschritte die unsere Bundeskanzlerin bisher so gelobt hat. Deshalb werden ständig weitere Millionen ohne Zweckbindung und ohne jegliche Kontrolle an die Ukraine überwiesen!?“

        Naja, irgenwie muss ja das Kriegsgerät für die Ukraine bezahlt werden, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Denn solche Dinge sind ja IMMER GEHEIM. Im Sinne der Sicherheit der Völker lässt sich das Verschwinden von Geldern hinterher dann schon mal auf diese Weise rechtfertigen. Aus der Sicht einer Frau Merkel und der USA wäre sowas schon als Fortschritt zu betrachten.

        Mir persönlich wirds allerdings schlecht davon….:-(

    • Pablo sagt:

      Es bereichern sich immer erst die, die schon genug haben. Aber wie lange noch. 🙂

    • Alte Zeiten... sagt:

      Wieviel Gelder einfach so „verschwinden “ war schon immer beachtlich.
      1,8 Milliarden sind allerdings extrem, der IWF hat also entweder komplett die Übersicht verloren oder hat es bewusst zugelassen.

    • Huga sagt:

      Wahrlich“nette“Leute mit denen sich auch“unser“Walter Steinmeier traf …
      Einiges ist ja nicht erst jetzt bekannt, im Netz gibt es reichlich Infos, einfach mal – Kolomoiski Steinmeier – eingeben.
      Was den IWF betrifft braucht man sich nur die höchst ungleiche Verfahrensweise GR/Ukraine anzusehen um sich einen Eindruck zu dieser „Institution“ zu machen, wobei dies nur die Spitze vom Eisberg ist …
      War dieser Kolomoiski nicht auch einer der Oligarchen mit denen ernsthaft eine Zusammenarbeit unter Mitwirkung einiger hochrangiger Politiker aus D angestrebt wurde ? Da gab es hier bei DWN einen Artikel dazu – es müssen also einige Leute aus den Reihen „unserer“ Regierung … -sehr genau darüber Bescheid wissen was da gelaufen ist und läuft ! Inkl. warum eine US-Dame die Finanz-Aufsicht übern

    • biersauer sagt:

      Vollkommen richtig – sonst landet das Geld in der Kriegswirtschaft!

    • Klof Rau sagt:

      Menschen, welche sich am Geld anderer bereichern, gibt es auch in unserer Regierung. Das ist nichts Neues.

      Viel schlimmer ist, dass im Osten der Ukraine mit den Krediten ein Völkermord finanziert wird!

      • Politikversteher sagt:

        …ja, die Politik und das Geld und die Gier sind hier zu den anderen Mitteln…zum Krieg geworden (siehe Clausewitz)