Asylbewerber nach Schlägerei in Notunterkunft in U-Haft

In Leipzig ist es zu einer Schlägerei in einer Asyl-Unterkunft gekommen. Flüchtlinge demonstrierten am Donnerstag gegen die Unterbringung in der Leipziger Messehalle.

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Zwei Asylbewerber sitzen nach einer Schlägerei in einer Leipziger Notunterkunft in Untersuchungshaft. Ein Richter des Amtsgerichts erließ Haftbefehle wegen gefährlicher Körperverletzung, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die 22 und 25 Jahre alten Iraker sollen in der Ernst-Grube-Halle am Dienstag im Streit zwei Syrer mit Aluminiumstangen verletzt haben. Ein Opfer kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Der zweite Attackierte wurde leicht verletzt. Die Hintergründe des Streits müssen laut Polizei noch ermittelt werden. In der zum Notquartier umfunktionierten Turnhalle der Uni Leipzig sind mehr als 400 Asylbewerber untergebracht.

Mehrere Dutzend Flüchtlinge demonstrieren am Donnerstag in Leipzig für eine bessere Behandlung und eine schnellere Bearbeitung ihrer Fälle. Die Asylsuchenden, die in der Halle 4 der Leipziger Messe untergebracht sind, kritisierten die dortigen Zustände. 1600 bis 2000 Menschen lebten in der Halle fast ohne Privatsphäre

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