Gemischtes

McDonalds in der Krise: Hat sich das Modell überlebt?

Lesezeit: 1 min
20.10.2015 02:47
Die Fastfood-Kette McDonald's hat von Quartal zu Quartal Gewinneinbußen zu verzeichnen. Etwa 30 Prozent der Franchisenehmer sollen mittlerweile zahlungsunfähig sein. Offenbar ändert sich das Verhalten der Konsumenten gerade signifikant.
McDonalds in der Krise: Hat sich das Modell überlebt?

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
USA  
Währungen  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Franchisenehmer von McDonald's sehen die US-amerikanische Fastfood-Marke in einer tiefen Depression. „Wir erleben die Geburtswehen einer tiefen Depression und nichts ändert sich. Es sind wahrscheinlich 30 Prozent aller Betreiber insolvent“, zitiert der Business Insider einen McDonalds-Betreiber.

Besonders scharf kritisieren die Betreiber den Vorstoß der Konzernführung die Einführung des „All-Day-Breakfast“, den es derzeit nur in den USA gibt. In mehr als 14.000 US-amerikanischen McDonalds-Restaurants können Kunden 24 Stunden lang Frühstück bestellen. Anders als bei den Burgern oder den Pommes ist hingegen die Herstellung des Frühstücks kostenintensiv, wohingegen die Einnahmen aus dem Frühstücksgeschäft gering sind. Massive Kritik gibt es am Konzern-Chef Steve Easterbrook, der seinen Posten im März angetreten hatte. Ihm wird ein „Mangel an Führungsstärke“ vorgeworfen. „Wir springen von einer gescheiterten Initiative zur anderen“, so ein Franchisenehmer.

Im zweiten Quartal sank der Gewinn der Fastfood-Kette im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar. Der starke Dollar, der Auslandseinnahmen in US-Währung schmälert, belastete die Bilanz zusätzlich.

„Die Ergebnisse sind enttäuschend“, räumte Konzernchef Steve Easterbrook ein. Der Vorstandsvorsitzende hatte im Mai einen Sanierungsplan vorgestellt, der die Trendwende bringen soll, bislang aber nur Kosten verursacht. McDonald's kämpft fast rund um den Globus mit sinkenden Verkäufen. Vor allem im US-Heimatmarkt und Asien, wo die Folgen eines Gammelfleischskandals die Geschäfte belasten, tut sich der Fast-Food-Riese schwer.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Weniger Administration, mehr Fokus: Mit digitaler bAV-Verwaltung den nächsten Schritt gehen

Was macht einen Arbeitsplatz attraktiver als andere. Sicherlich mehr als nur das monatliche Gehalt. Langfristiges Denken kann sich für...

DWN
Politik
Politik Bundestagswahl 2021: Deutschland drohen Planwirtschaft und De-Industrialisierung

Die EU setzt mit ihrem „Green Deal“ alles auf eine Karte. Für Europa brechen schwierige Zeiten an - ohne, dass dem Weltklima wirklich...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Plattform-Monopolisten: Der Großangriff auf den Mittelstand hat gerade erst begonnen

Große Tech-Monopolisten saugen den Mittelstand aus - solange, bis dieser zusammengebrochen ist. Ernst Wolff schildert die drastische...

DWN
Finanzen
Finanzen Marc Friedrich: Wir stehen am Ende zweier großer Zyklen, jetzt kommt der globale Schuldenschnitt

Der Finanzautor Marc Friedrich sieht die Welt am Ende zweier bedeutender langfristiger Zyklen angekommen.

DWN
Finanzen
Finanzen Immobiliengigant in Schwierigkeiten: Sorge vor einem Crash in China

Der Immobiliengigant Evergrande steht unter großem Finanzdruck. Der Konzern spricht selber von „beispiellosen Schwierigkeiten“. Wie...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft DWN räumt mit Fehlinformationen auf: Rohstoff-Vorkommen in Afghanistan können nicht erschlossen werden

Alle Welt spekuliert über die Rohstoffe in Afghanistan. Nicht so die DWN: Die führt ein Interview mit einer ausgewiesenen Expertin - und...

DWN
Panorama
Panorama Digitalisierung: Wird der Mensch zum Roboter mit DNA?

Bernd Liske beschreibt die den neuartigen Technologien innewohnenden Risiken und was zu tun ist, um auf eine menschenwürdige Zukunft...

DWN
Politik
Politik China nicht mehr größtes Land der Welt: Regierung gerät in Panik, fälscht Volkszählung

China hat viel weniger Einwohner als offiziell behauptet - ein schwerer Rückschlag im Kampf um die weltweite politische und...

DWN
Deutschland
Deutschland Uschi Obermaier wird 75 – „Ich habe nichts verpasst“

Ex-Model Uschi Obermaier hat in ihrem Leben viel gefeiert und die Welt gesehen. Abenteuerlustig ist sie auch noch mit 75 Jahren - und wagt...