Nickel: Produktions-Kürzungen gegen Preisverfall

Mögliche Produktionskürzungen in China treiben den Nickel-Preis nach oben. In Shanghai verteuerte sich das Industriemetall um bis zu 8,7 Prozent. Die Anleger setzen darauf, dass die Produktion wegen der niedrigen Preise bald zurückgefahren wird.

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Die Spekulationen um eine Kürzung der Produktion treiben den Nickelpreis in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Die Spekulationen um eine Kürzung der Produktion treiben den Nickelpreis in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Spekulationen auf Produktionskürzungen in China haben den Nickel-Preis am Donnerstag deutlich nach oben getrieben. Das Industriemetall verteuerte sich in Shanghai in der Spitze um 8,7 Prozent. In London zog der Preis um bis zu 4,7 Prozent auf 9330 Dollar je Tonne an. Die Anleger setzen darauf, dass chinesische Nickel-Produzenten wegen der niedrigen Preise ihre Produktion zurückfahren werden. Nach Reuters-Informationen wollen die Hersteller am Freitag zusammenkommen, um über einen solchen Schritt zu diskutieren. Es gebe kaum eine andere Möglichkeit, wenn ein Großteil der Produzenten – vor allem die chinesischen – kein Geld verdienten, sagte Matt Fusarelli vom Analysehaus AME. Nach oben ging es auch für die Preise der übrigen Industriemetalle. Kupfer und Zink verteuerten sich jeweils um rund zwei Prozent auf 4650 Dollar und 1609 Dollar je Tonne.

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