Preise in der Euro-Zone ziehen nur leicht an

Die Preise in der Euro-Zone sind zu Jahresbeginn leicht gestiegen. Im Januar zogen sie zum Vorjahr um 0,4 Prozent an, wie das Europäische Statistikamt mitteilte. Im Dezember lag die Jahresteuerung nur bei 0,2 Prozent.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die niedrige Inflationsrate in der Euro-Zone ist zu Teilen auf die tiefen Rohstoffpreise zurückzuführen. So verbilligte sich Energie im Januar binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent. Im Dezember war der Preisverfall allerdings mit 5,8 Prozent noch weit höher ausgefallen.

Trotz der leicht anziehenden Verbraucherpreise ist die EZB weit von ihrem Ziel einer Inflationsrate von knapp zwei Prozent noch weit entfernt, die als optimal für die Konjunktur gilt. EZB-Präsident Mario Draghi hat bereits angedeutet, dass die Währungshüter ihre Geldpolitik auf den Prüfstand stellen und eventuell im März eine weitere Lockerung beschließen werden. Ihr auf 1,5 Billionen Euro angelegtes Kaufprogramm für Anleihen und andere Wertpapiere läuft bis Ende März 2017. Damit soll die Konjunktur stimuliert und die Inflation angetrieben werden.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***