Politik

Griechenland besteht auf Reparationen aus Deutschland

Lesezeit: 1 min
12.09.2016 01:38
Der griechische Regierungschef Tsipras verlangt unverändert Reparationen für Kriegsschäden während des Zweiten Weltkrieges von Deutschland. Die Bundesregierung betrachtet das Thema als juristisch abgeschlossen.
Griechenland besteht auf Reparationen aus Deutschland

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

„Es ist eine Ehrensache für Griechenland und das griechische Volk“, sagte Tsipras am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Thessaloniki laut dpa. Seine Regierung werde keine „hastigen Bewegungen“ machen. Der nächste Schritt werde „zum geeigneten Zeitpunkt gemacht“, fügte Tipras hinzu.

In den vergangenen Jahren kamen immer wieder aus Athen Forderungen nach Reparationen, die – je nach Berechnung – zwischen 269 und 332 Milliarden Euro lagen. Darin enthalten sind Entschädigungen für Kriegsverbrechen und -schäden sowie eine Zwangsanleihe, die Griechenland der Deutschen Reichsbank während des Krieges gewähren musste. Ein Sonderausschuss des griechischen Parlamentes war vor einigen Monaten zu diesen Summen gekommen. Die Bundesregierung sieht Reparationsfragen juristisch dagegen als erledigt an.

 

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Ratgeber
Ratgeber Umweltbewusst und günstig: Hondas Leasing-Modell für die elektrifizierten Fahrzeuge von Honda

Der Managing Director der Honda Bank Volker Boehme spricht mit den DWN über die neuesten Entwicklungen im Leasinggeschäft für die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen „Die alten Modelle greifen nicht mehr“
22.11.2023

Der akute Mangel nicht nur an Facharbeitern, sondern allgemein an Mitarbeitern zwingt die Unternehmen, über neue Modelle der...

DWN
Politik
Politik Wasserstoff-Pipeline soll Nordafrika und Süddeutschland verbinden
22.11.2023

Deutschland und Italien planen den Bau von Wasserstoff-Infrastrukturen über das Mittelmeer hinweg. Darüber hinaus sollen die Beziehungen...

DWN
Panorama
Panorama Knallhart erhöhte Gema-Gebühren bringen Weihnachtsmärkte in Not
22.11.2023

Die Proteste gegen die Erhöhung der Gema-Gebühren für Marktbetreiber werden immer lauter. Die breite Berichterstattung in Zeitungen...

DWN
Immobilien
Immobilien Offene Immobilienfonds unter Druck: Sollten Anleger verkaufen?
22.11.2023

Anleger ziehen den zweiten Monat in Folge Gelder aus den offenen Immobilienfonds ab. Sollte man Anteile abstoßen?

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Energieverbrauch in Deutschland sinkt auf Allzeit-Tiefstand
21.11.2023

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird 2023 auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen sinken - ein ominöses Zeichen.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Abmahnungen im Arbeitsrecht: So vermeiden Sie teure Fehler
22.11.2023

Im beruflichen Kontext sind Abmahnungen gängige Praxis, doch Vorsicht ist geboten! Denn viele Abmahnungen erweisen sich als unwirksam, was...

DWN
Politik
Politik China und Saudi-Arabien unterzeichnen massives Swap-Abkommen
21.11.2023

Das Swap-Abkommen zwischen China und Saudi-Arabien ist ein Zeichen für ihre wachsenden Beziehungen. Die Abkehr vom Dollar im globalen...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Warum schrumpft die deutsche Wirtschaft, während alle anderen Staaten wachsen?
21.11.2023

Nicht nur die fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit einem Wachstum von insgesamt 1,5 Prozent lassen Deutschland dieses Jahr weit hinter...