Schwere Ausschreitungen bei Demo gegen Obama in Athen

In Athen ist es bei Protesten gegen den Besuch von US-Präsident Obama durch linksextreme Gruppen zu schweren Ausschreitungen gekommen.

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Die griechische Polizei ist am Dienstagabend in Athen mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen, die gegen den Besuch von US-Präsident Barack Obama protestierten. Auch Blendgranaten wurden laut Berichten von AFP-Korrespondenten von den Polizisten in die Menge geworfen. An dem Demonstrationszug beteiligten sich etwa 2500 Obama-Gegner, die Spruchbänder wie „Obama nicht erwünscht“ oder „Nein zum Imperialismus“ hoch hielten.

Um den Zug am Vormarsch Richtung Zentrum zu hindern, hatte die Polizei zwei ihrer Wagen quer über die Straße gestellt. Als sich die Protestierenden immer weiter näherten, setzten die Beamten Tränengas und Blendgranaten ein. Der Protestzug löste sich schnell auf, einige Teilnehmer setzten beim Rückzug Mülleimer in Brand.

Zum Zeitpunkt des gewaltsamen Einschreitens der Polizei hielt sich Obama in etwa einem Kilometer Entfernung im Präsidentenpalast auf, wo ihm zu Ehren ein Abendessen gegeben wurde. Für die Zeit des zweitägigen Besuchs des scheidenden US-Präsidenten haben die Behörden alle Demonstrationen im Zentrum der Stadt verboten.

Seine Abschiedstour führt Obama am Mittwochabend zum sechsten Deutschland-Besuch seiner Amtszeit nach Berlin. Dort will er am Donnerstag mit Merkel sprechen, bevor am Freitag eine große Runde mit den Staats- und Regierungschefs auch von Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien geplant ist.

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