Exporte der Schweizer Uhren-Industrie brechen ein

Die Exporte Schweizer Uhrenhersteller sind im Oktober stark zurückgegangen. Der Trend deutet auf eine weltweite Rezession hin.

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Die Exporte großer Schweizer Uhrenhersteller wie Richemont, Rolex und Omega sind im Oktober mit über 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr unerwartet deutlich eingebrochen. Die stellt den größten Rückgang der Ausfuhren seit sieben Jahren dar, berichtet Bloomberg.

Der Umfang der im Oktober exportierten Uhren belief sich auf etwa 1,68 Milliarden Schweizer Franken (1,57 Milliarden Euro), wie der Branchenverband bekanntgab. Der Rückgang ist umso schwerwiegender, als es sich beim Oktober 2015 bereits um den schwächsten Monat des Vorjahres gehandelt hatte. Das Wachstum der Ausfuhren wird seit Jahren kleiner – seit etwa Mitte 2014 gehen die Exporte zurück.

In 13 der 15 wichtigsten Märkte verzeichnete die Branche Rückgänge. Im wichtigsten Markt Hong Kong – der als Tor zu Festlandchina dient – resultierte ein Rückgang von 22 Prozent. Im September waren es dort sogar 40 Prozent. Die Exporte in die USA gingen um 17 Prozent zurück und auch die durchschnittlichen Preise verbilligten sich, berichtet Bloomberg.

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