Millionäre verlassen London, gehen in die USA und nach Deutschland

Die Zahl der Millionäre in Großbritannien ist deutlich gesunken. Viele gehen in die USA, nach Deutschland und nach Japan.

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Die Zahl der Dollar-Millionäre in Großbritannien ist zwischen Sommer 2015 und Sommer 2016 um etwa 15 Prozent von 2.631 auf 2.225 Personen zurückgegangen, berichtet die Schweizer Großbank Credit Suisse. Auch das Gesamtvermögen der etwa 49 Millionen Erwachsenen im Land ging in diesem Zeitraum um rund 1,5 Billionen Dollar zurück, berichtet Bloomberg. Welche Besitzgegenstände genau zum Vermögen zählen, geht aus dem Bloomberg-Artikel nicht hervor.

Japan, Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika verzeichneten die höchsten Zuwächse an Personen, die über eine Million Dollar oder mehr verfügen. Dabei ist zu beachten, dass die Aufwertung der Landeswährung gegenüber dem Dollar zum nominellen Wachstum des Vermögens beiträgt – dies war etwa in Japan der Fall. Weltweit stieg die Zahl der Millionäre um fast 600.000 auf fast 33 Millionen. Das stärkste Wachstum dürfte in den kommenden Jahren in China, Indien, Australien und Kanada zu erwarten sein, schätzt die Credit Suisse.

Rund die Hälfte der etwa 140.900 superreichen Individuen auf der Welt – jene, die mehr als 50 Millionen Dollar besitzen – leben in den USA. China landet auf dem zweiten Platz – hier leben etwa 10.000 Personen, die mindestens 50 Millionen Dollar kontrollieren. In Europa leben etwa 21 Prozent der Superreichen – insbesondere in Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Italien.

Die höchsten Abgänge an Millionären verzeichnete neben Großbritannien die Schweiz. Hier sank die Zahl von 774 auf 716 Personen und in China von 1.633 auf 1.590 Personen. Bis Juni 2016 stieg das weltweite Vermögen um 1,4 Prozent auf 256 Billionen Dollar.

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