Spotify verzichtet auf Kauf von Musikdienst SoundCloud

Spotify will SoundCloud nicht übernehmen, weil das Unternehmen zu teuer ist.

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Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify gibt offenbar den Versuch einer Übernahme des Berliner Konkurrenten SoundCloud auf. Spotify wolle sich stattdessen auf seinen geplanten Börsengang im nächsten Jahr konzentrieren, berichtet die „Financial Times“ (FT) am Donnerstag. Die beiden Unternehmen hätten zwar im September Gespräche geführt. Spotify scheue aber die Kosten einer Übernahme. SoundCloud wollte sich nicht dazu äußern. Bei Spotify war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der US-Kurznachrichtendienst Twitter war vor kurzem bei Soundcloud eingestiegen. Laut dem Technologie-Onlineportal Re/Code hat Twitter rund 70 Millionen Dollar in das 2008 gegründete Startup investiert. Dies sei Teil einer 100 Millionen Dollar schweren Finanzierungsrunde gewesen.