Umfrage: Zwei Drittel der Deutschen lehnen höhere Militär-Ausgaben ab

Deutschland bleibt auch nach Donald Trump durchaus transatlantisch orientiert. Allerdings haben die Deutschen kein Verständnis für eine neue Aufrüstung.

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Trotz der internationalen Krisen lehnt die große Mehrheit der Deutschen einer Forsa-Umfrage zufolge höhere Militärausgaben ab. Nur 32 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Reuters vorliegenden Umfrage für die Zeitschrift „Internationale Politik“ dafür aus, der Bundeswehr mehr Geld zu geben.

Auch bei einem US-Präsidenten Donald Trump plädieren 73 Prozent der Deutschen laut Umfrage für enge transatlantische Beziehungen. Je 59 Prozent sind dafür, dass die EU-Staaten ihre militärische Zusammenarbeit untereinander verstärken und auch neue Partner außerhalb der EU suchen sollten. Am stärksten transatlantisch denken laut Forsa-Umfrage auch nach der Wahl Trumps die Anhänger von Union (80 Prozent) und FDP (82 Prozent).

Auffallend ist der Unterschied zwischen West- und Ostdeutschen: Im Osten der Bundesrepublik sind mehr Befragte dafür, die Kontakte zu neuen Partnern zu suchen als die engen Beziehungen zu den USA oder den anderen EU-Staaten zu pflegen – und nur 21 Prozent befürworten höhere Militärausgaben. Besonders niedrig ist hierfür die Unterstützung von Linken- und Grünen-Anhängern. Die größte Zahl der Befürwortern gibt es bei FDP-Sympathisanten, gefolgt von denen der AfD und der CDU. Forsa befragte für die Umfrage am 7. und 8. Dezember 1003 Wahlberechtigte.

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