Baden-Württemberg: al-Nusra-Kämpfer wegen Terror-Verdacht verhaftet

Das Landeskriminalamt in Baden-Württemberg hat einen Terrorverdächtigen festgenommen.

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Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg haben einen 23 Jahre alten Terrorverdächtigen aus Syrien festgenommen. Laut Bundesanwaltschaft soll der junge Mann zunächst im Jahr 2013 für die Vereinigung Dschabhat al-Nusra an Kampfhandlungen teilgenommen und später auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt haben. Für sie hat er den Ermittlungen zufolge Waffen und Medikamente in die syrische Stadt Aleppo transportiert. Dort sei er dann von der Freien Syrischen Armee (FSA) aufgegriffen worden.

Dem Mann wird Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und deren Unterstützung sowie ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Details nannte die Bundesanwaltschaft nicht.

Der Beschuldigte sei laut AFP dringend verdächtig, im Jahr 2013 in Syrien der radikalislamischen al-Nusra-Front angehört zu haben. Konkret trat er demnach einer der Miliz zuzurechnenden Kampfgruppe bei und nahm in der Folge an Kampfhandlungen teil. Nach einem Kampfeinsatz habe er zur Belohnung mehr als hundert Handgranaten und mehrere Panzerfäuste erhalten. Spätestens im Juli

2015 habe sich seine Kampfgruppe aufgelöst.

Russland fordert seit Monaten von den USA und ihren Verbündeten, den Kampf gegen die al-Nusra mit Entschiedenheit zu führen.

Die al-Nusra ist eine der Söldner-Truppen, die von den mit dem Westen verbündeten Golfstaaten im Krieg in Syrien unterstützt wird.

Die Söldner werden aktuell von Russland und Syrien aus Ost-Aleppo gebracht. Wohin die Söldner am Ende reisen werden ist unklar.

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