Petition gestartet: Obama soll Präsident in Frankreich werden

Eine Gruppe liberaler Aktivisten will US-Präsident Barack Obama dazu überreden, als Präsident für Frankreich zu kandidieren.

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Die ersten Obama-Plakate in Paris. (Foto: Obama17)

Die ersten Obama-Plakate in Paris. (Foto: Obama17)

Weil die französischen Wähler in ihren bevorstehenden Präsidentschaftswahlen nur noch problematische Kandidaten vor sich sehen, hat sich eine Gruppe besorgter liberaler Demonstranten entschlossen, einen relativ überraschenden Präsidentschaftskandidaten für 2017, ins Spiel zu bringen: Sie wollen mit einer Petition erreichen, dass der frühere US-Präsident Barack Obama in Paris antritt. Das berichtet der US-Sender ABC. Ein Sprecher der Initiative sagte ABC: „Wir begannen, diese Idee zwei Monate vor dem Ende der Obama-Präsidentschaft zu träumen. Wir träumten von dieser Möglichkeit, für jemanden zu stimmen, den wir wirklich bewundern, jemand, der uns in eine leuchtende Zukunft führen könnte.“

Die Franzosen haben auch Obamas Motto übernommen und schreiben nun: „Oui on peut“ (Yes we can).

Die Aktivisten wollen mit ihrer Initiative vor allem vor einem Sieg von Marine Le Pen warnen, deren Aufstieg in den Wettbüros unaufhaltsam erscheint (siehe Grafik). Die Kurve erinnert frappierend an jene von Donald Trump, dessen Wahlsieg in den USA bis zum Wahltag keiner der professionellen Demoskopen für möglich gehalten hatte.

Obama solle „Hoffnung und Wandel“ nach Frankreich bringen, schreiben die Initiatoren einer Petition auf ihrer Website. Sie hoffen, eine Million Unterschriften sammeln zu können.

Tatsächlich ist das aktuell zur Wahl stehende französische Personal ein Trauerspiel.

Die Aussichten auf einen Erfolg der Petition sind allerdings gering. Der französische Präsident muss die französische Staatsbürgerschaft haben.

Die Initiative hat bereits damit begonnen, in Paris erste Plakate für Obama zu affichieren.

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