Spekulationen über ETF treiben Cyber-Währung Bitcoin auf Rekordhoch

Die Digital-Währung Bitcoin hat am Freitag erstmals in ihrer Geschichte die Marke von 1200 Dollar übersprungen.

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Auf der Handelsplattform BitStamp verteuerte sie sich um 2,7 Prozent auf 1220 Dollar. Anleger spekulierten darauf, dass in den USA bald zum ersten Mal ein Indexfonds (ETF) auf Bitcoin aufgelegt wird, was das Ansehen der Cyber-Währung nach Einschätzung von Experten deutlich aufwerten würde. Bitcoin ist eine virtuelle Währung, die an speziellen Börsen in reales Geld getauscht werden kann.

In den USA will die Börsenaufsicht bis zum 11. März entscheiden, ob sie einen Antrag auf einen Bitcoin-ETF genehmigt, der vor vier Jahren eingereicht wurde. „Eine Genehmigung des Fonds könnte den Bitcoin-Markt grundlegend verändern und auch institutionellen Investoren Zutritt zur Kryptowährung verschaffen“, erklärten Analysten der BayernLB.

Für die seit 2009 existierende Währung steht keine Regierung oder Zentralbank ein, ihr Kurs wird allein durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Alle zehn Minuten werden durch Computer 12,5 Bitcoins dem System zugeführt. Durch den jüngsten Kursanstieg sind inzwischen Bitcoin im Wert von knapp 20 Milliarden Dollar im Umlauf.

Fachleute trauen virtuellen Bezahlsystemen wie Bitcoin großes Zukunftspotenzial im Zahlungsverkehr zu. Da Bitcoin schnell und anonym rund um die Welt transferiert werden kann, ist sie unter anderem für jene interessant, die sich den Kapitalkontrollen in ihrem Land entziehen wollen. Allerdings ist die Währung sehr schwankungsanfällig. Kursgewinne oder -verluste von 40 Prozent pro Tag waren vor ein paar Jahren keine Seltenheit. Mittlerweile sind solch große Bewegungen seltener geworden.

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