Daimler und Audi rufen in großem Stil Autos zurück

Die deutschen Luxus-Marken haben mit Qualitätsproblemen zu kämpfen. Bei Mercedes-Modellen besteht Brandgefahr, Audi hat in China schlechte Ware geliefert.

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Daimler ruft weltweit rund eine Million Fahrzeuge wegen Brandgefahr im Motorraum zurück. Es könne vorkommen, dass der Motor blockiere, sodass der Startstrom-Begrenzer bei mehrfachen Startversuchen überhitze und in Brand geraten könne, erklärte ein Daimler-Sprecher am Freitag. In Deutschland seien rund 150.000 Mercedes-Fahrzeuge der A-, B-, C- und E-Klasse sowie der Modelle CLA, GLA und GLC betroffen. In den USA ruft Mercedes-Benz gut 300.000 Wagen zurück. Weltweit sei es in rund 50 Fällen zum Schmelzen von Plastikverkleidungen, Rauchentwicklung und Feuer gekommen. Über Verletzungen oder Todesfälle sei nichts bekannt. Der Defekt kann nach Angaben von Daimler innerhalb einer Stunde durch den Einbau einer zusätzlichen Sicherung behoben werden.

Audi ruft in China 681.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit der Kühlmittelpumpe zurück. Bei den Fahrzeugen müsse eine Software-Update aufgespielt werden, da die Kühlmittelpumpe überhitzen könne, sagte ein Sprecher der Volkswagen-Tochter. Damit sind nun weltweit rund 1,1 Millionen Fahrzeuge der Modelle A4, A5, A6, A8 und Q5 betroffen. Bereits Ende Januar hatte Audi in Nordamerika 390.000 Wagen zurückgerufen.

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