Verletzte bei Axt-Attacke im Düsseldorfer Hauptbahnhof

Großalarm in Düsseldorf: Im Hauptbahnhof schlug ein Mann mit einer Axt um sich. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Der Mann soll aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen und psychische Probleme gehabt haben.

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Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) am 09.03.2017 im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs von Düsseldorf. (Foto: dpa)

Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) am 09.03.2017 im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs von Düsseldorf. (Foto: dpa)

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof hat ein Mann der Polizei zufolge mindestens sieben Menschen mit einer Axt verletzt, drei davon sehr schwer. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden, sagte ein Polizei-Sprecher am Donnerstagabend. Er sei offenbar im Nahbereich des Bahnhofs von einer Überführung gesprungen und befinde sich schwer verletzt im Krankenhaus. Bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen 36 Jahre alten Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien, der in Wuppertal wohnhaft sei. Der Verdächtige habe offenbar psychische Probleme. Eine Axt sei sichergestellt worden. Die Polizei gehe nach den vorläufigen Ermittlungen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handele. Der Bahnhof mit Ausnahme des Tatorts im Bereich der Gleise 13 und 14 sei wieder freigegeben worden.

Ein Reuters-Reporter vor Ort berichtete, in dem Bahnhof seien etwa gegen 20.50 Uhr plötzlich Dutzende Menschen in Panik davon gelaufen. Sirenen ertönten. Einsatzkräfte sperrten die Gleise ab und forderten die Menschen zum Verlassen des Bahnhofs auf. Die Passagiere in Zügen wurden aufgefordert, die Türen geschlossen zu halten. Hubschrauber kreisten in der Luft. Später suchten mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten mit Taschenlampen die Gleise ab. Ein Zug mit rund 100 Passagieren wurde von schwer bewaffneten Polizisten evakuiert. Die Fahrgäste wurden aus dem Bahnhof begleitet, wo sie zum Teil in Kneipen Unterschlupf suchten.

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