Briefbombe explodiert in Büro des IWF in Paris

Bei der Explosion einer Briefbombe im Büro des IWF in Paris wurde eine Person verletzt. Griechische Linksextremisten haben die Verantwortung für die Sendung einer Briefbombe an Bundesfinanzminister Schäuble übernommen.

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Polizisten mit automatischen Waffen am 16.03.2017 in Paris, Frankreich, vor einem Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) Position. (Foto: dpa)

Polizisten mit automatischen Waffen am 16.03.2017 in Paris, Frankreich, vor einem Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) Position. (Foto: dpa)

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Bei der Explosion eines Umschlags im Pariser Büro des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist nach Angaben aus Polizeikreisen am Donnerstag eine Person verletzt worden. Auch der Fernsehsender BFM berichtete von dem Vorfall. Die Polizei teilte laut Reuters mit, in den Büros des IWF und der Weltbank in der französischen Hauptstadt sei ein Einsatz in Gange.

Am Bundesfinanzministerium in Berlin war am Mittwoch ein Paket mit Sprengstoff abgefangen worden.

CityAM berichtet, dass die linksextreme griechische Gruppe „Conspiracy of Fire Cells“ die Verantwortung für die Sendung an das Bundesfinanzministerium übernommen haben soll.

Auch die griechische Zeitung Kathimerini berichtet von dieser Gruppe: In einem Posting auf der Athener Indymedia-Website, wurde behauptet sie, dass „die Paketbombe die ,zweite Handlung‘ einer Operation sei, die als ‚Nemesis-Plan‘ bezeichnet“ werde. Die erste Aktion fand im vergangenen Dezember statt, als die Gruppe behauptete, in den Supermärkten Gift in beliebte Erfrischungsgetränke spritzen zu wollen. Die Biefbombe, die an Schäuble gerichtet war, trug als Absender das Athener Büro des Vizepräsidenten der Nia Demokratia, Adonis Georgiadis.

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