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Volkswagen: Mit „Shared Mobility“ in die Zukunft

Der Wunsch nach sauberen, verkehrsberuhigten Metropolen ist Taktgeber und Wegweiser. Das selbstfahrende Robo-Taxi wird künftig Taxi- und Fahrdienste anbieten und lässt sich per Smartphone rufen.

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Menschen wollen mobil sein. Der aktuelle Trend geht zum Car-Sharing. Immer mehr Anbieter sind auf dem Markt. Gerade in Großstädten nutzen die Bewohner den Öffentlichen Nahverkehr und fahren einen Mietwagen nur für bestimmte Zwecke. Doch auch Car-Sharing im herkömmlichen Sinne wird in absehbarer Zeit der Vergangenheit angehören.

Die Bürger wünschen sich saubere, verkehrsberuhigte Straßen und Städte – und das nicht nur in Deutschland. Mobilitätsdienstleistungen wie Fahrdienste und Carpooling werden deshalb in Zukunft eine ganz eigenständige Rolle spielen. Zum Beispiel treibt Volkswagen den Ausbau von Mobilitätsdiensten wie die Vermittlung von Fahrdiensten voran und fasst diese in einer neuen Digitalmarke zusammen. Mit Moia will Europas größter Autokonzern in den nächsten Jahren zu einem führenden Anbieter aufsteigen.

Was ist „Moia“?

Die Automobilindustrie befindet sich in einem rasanten Wandel. „In den großen Ballungsräumen auf der Welt gibt es einen immer stärkeren Trend weg vom reinen Besitzen hin zum Teilen von Mobilität sowie von Mobilität auf Abruf“, sagte Volkswagens Strategiechef Thomas Sedran. „Auch wenn künftig nicht mehr jeder ein eigenes Auto besitzen wird, wollen wir mit Moia dazu beitragen, dass jeder auf die eine oder andere Art Kunde unseres Unternehmens sein kann“, fügte Konzernchef Matthias Müller hinzu.

Das Stichwort lautet: „E-Hailing“. Darunter versteht man Fahrdienste, Ride-Sharing und Shuttle-Dienste. Also Taxi- und Fahrdienste, die sich per Smartphone rufen lassen wie etwa Gett, ein israelisches Start-up, in das sich VW für 300 Millionen Dollar eingekauft hat. Digitale und vernetzte Mobilitätsdienstleistungen nehmen einen immer größeren Stellenwert ein.

In ein paar Jahren soll die Mobilitätsgesellschaft Moia neue Transport-Dienste anbieten. Nutzer von ähnlichen Apps können schon in mehr als 100 Städten weltweit per Smartphone Fahrten, Lieferdienste oder Logistikdienstleistungen buchen.

Weitere Innovationen im Kontext mit Mobilitätsservice und Shared Mobility spielen künftig im Bereich autonom fahrender Autos. Volkswagen präsentierte unlängst beim Autosalon in Genf einen neuen Proto-Typen. Das von der Konzernforschung entwickelte Elektroauto ohne Lenkrad, Pedale und Cockpit soll als Vorreiter dienen. Mehrere Milliarden werden in die Kerntechnologie des autonomen Fahrens investiert.

Beim Thema Shared Mobility bekommen viele erst einmal glänzende Augen. Nicht nur Technik-Begeisterte, auch die Hersteller sind fasziniert. Warum? Es geht um einen Milliarden-Markt. Die Zukunft der Autos liegt im Anbieten von individueller Mobilität. Ohne dass Menschen einen eigenen Wagen auf dem Stellplatz haben müssen.

“E-Hailing”, also das Rufen oder Buchen eines Fahrdienstes via Smart-App, wird sich demnächst nicht auf herkömmliche Benziner oder E-Autos mitsamt gemietetem Fahrer – ähnlich wie beim Taxi – beschränken. Wer ein Fahrzeug ruft, wird eines Tages vor der Haustür ein Robo-Taxi heranrollen sehen.

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