Martin Schulz angeschlagen: „Ich bin kein Zauberer“

SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz zeigte sich nach der Schlappe seiner Partei in NRW angeschlagen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gibt am 14.05.2017 in Würselen (Nordrhein-Westfalen) seine Stimme für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ab. (Foto: dpa)

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gibt am 14.05.2017 in Würselen (Nordrhein-Westfalen) seine Stimme für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ab. (Foto: dpa)

Sichtlich angeschlagen trat der SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz am Sonntag in Berlin vor seine Partei: Schulz sagte, die SPD habe eine „krachende Niederlage“ erlitten. Er gratulierte dem vermutlich zukünftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet, den als einen Freund aus der gemeinsamen Zeit im EU-Parlament kenne.

Schulz sagte später im ARD-Interview, dass „meine Präsenz in den Medien etwas überrepräsentiert“ gewesen sei – ein bemerkenswertes Eingeständnis für jemanden, der Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Bundestagswahl ablösen will. Schulz sagte, er sei „kein Zauberer“. Er sei noch nicht einmal 100 Tage im Amt, in der Zeit habe es 17.000 neue Mitglieder in der SPD gegeben. Es gehe nun darum, dass „wir kämpfen“. Schulz sagte: „Heute Abend bin ich richtig getroffen.“ Aber es seien noch vier Monate bis zur Bundestagswahl, nun werde das Wahlprogramm „konkretisiert“. Die SPD müsse sich stärker dem Thema „Gerechtigkeit“ beschäftigen, um Wähler zu gewinnen.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick