Erdogan geht auf Distanz zu Pariser Klima-Abkommen

Der türkische Präsident Erdogan stellt die Ratifizierung von Pariser Klimaabkommen infrage.

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Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan am 07.07.2017 zu Beginn der 1. Arbeitssitzung der G20 Staats- und Regierungschefs in Hamburg. (Foto: dpa)

Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan am 07.07.2017 zu Beginn der 1. Arbeitssitzung der G20 Staats- und Regierungschefs in Hamburg. (Foto: dpa)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan „rudert überraschend beim Pariser Klimaabkommen zurück“, berichtet Reuters. Zum Ende des G20-Treffens am Samstagabend drohte Erdogan damit, den Vertrag nicht zu ratifizieren. Frankreich habe der Türkei bei der Unterzeichnung des Abkommens eine Entschädigung für die Kosten zur Umsetzung zugesagt. Sollte Ankara nach der angekündigten Abkehr der USA vom Klimaschutzvertrag nun keine finanziellen Mittel erhalten, werde das Parlament den Vertrag nicht ratifizieren. Der G20-Gipfel war am Samstag mit einer weitgehenden Einigung in der Handelspolitik, aber ohne Fortschritte im Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen in Hamburg zu Ende gegangen.

Die Türkei hat ihre Energiepolitik verstärkt auf die Atomkraft ausgerichtet. Mit russischer Unterstützung soll ein neues Kraftwerk gebaut werden.

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