Nachfrage sinkt: Gewinneinbruch bei Coca-Cola

Der Gewinn bei Coca-Cola ist eingebrochen, weil der Konzern mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat.

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Der Umbau des Nordamerika-Geschäfts hat Coca-Cola einen Gewinneinbruch eingebrockt. Das US-Unternehmen verdiente im zweiten Quartal mit 1,37 Milliarden Dollar insgesamt 60 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Zudem fiel der Umsatz laut den am Mittwoch veröffentlichten Bilanzzahlen das neunte Quartal in Folge – und zwar um 16 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar.

Dem Konzern aus Atlanta im US-Bundesstaat Georgia machen die Kosten der Ausgliederung der Abfüllung an Lizenznehmer zu schaffen: Allein im zweiten Quartal schlugen diese mit 653 Millionen Dollar zu Buche. Der weltgrößte Getränkekonzern will den Bereich angesichts geringer Gewinn-Margen und einer sinkenden Nachfrage nicht länger in Eigenregie betreiben.

Ohne Sonderposten lag der Gewinn je Aktie mit 59 Cent jedoch höher als von Analysten erwartet. Das Unternehmen macht laut dem neuen Konzernchef James Quincey bei seiner Strategie Fortschritte, weltweit mehr Kunden mit Durstlöschern ohne Zucker anzulocken. Im August soll die Marke „Coke Zero Sugar“ auf den US-Markt gebracht werden.

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