China geht mit harten Sanktionen gegen Nordkorea vor

China erhöht den Druck auf Nordkorea.

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Im Konflikt um das Raketen- und Atomprogramm Nordkoreas hat China einen Importstopp für Eisen, Eisenerz, Kohle und Meeresfrüchte aus dem Land verhängt. Die Einfuhr dieser Produkte aus Nordkorea sei von Dienstag an „komplett verboten“, teilte das Handelsministerium am Montag mit.

Damit soll der Druck auf die Regierung in Pjöngyang erhöht werden. US-Präsident Donald Trump hat China seit Wochen gedrängt, härter durch Sanktionen gegen Nordkorea vorzugehen.

China hatte die US-Regierung gewarnt, den Konflikt zu verwenden, um einen Machtwechsel in Nordkorea zu erzwingen.

Russland und China haben einen Vermittlungsvorschlag zur Lösung der Krise vorgelegt, zu dem es allerdings bisher weder von Nordkorea noch den USA eine Reaktion gibt.

Die US-Regierung und die CIA erwarten aktuelle keine unmittelbare militärische Eskalation des Korea-Konflikts.

Südkoreas Präsident Moon Jae fordert ebenfalls eine friedliche Lösung. „Es darf keinen weiteren Krieg auf der koreanischen Halbinsel geben“, sagte Moon am Montag auf einem Treffen mit Beratern. Der Atomstreit mit Nordkorea müsse friedlich beigelegt werden, mahnte er. Von Nordkorea erwarte er, dass es sein bedrohliches Verhalten einstelle. Moon zeigte sich zuversichtlich, dass die US-Regierung die Lage ebenso sieht: „Ich bin überzeugt, die Vereinigten Staaten werden ruhig und verantwortungsbewusst auf die gegenwärtige Situation reagieren.“