Messer-Angriffe in London und Brüssel

In London und Brüssel ist es zu zwei Messer-Attacken gekommen.

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Vor dem Buckingham Palast in London hat ein Mann am Freitagabend zwei Polizisten mit einem Messer angegriffen. Er sei festgenommen worden, teilte die Polizei laut Reuters mit. Die Beamten seien nur leicht verletzt und hätten nicht in einem Krankenhaus behandelt werden müssen. Zum Motiv könne sie sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht äußern, sagte eine Sprecherin der Polizei. Von der königlichen Familie sei niemand im Palast gewesen. Einem Augenzeugen zufolge riegelte die Polizei aus Sicherheitsgründen ein weites Gebiet ab, darunter die Prachtstraße „The Mall“, die zum Palast führt.

In Großbritannien ist die Terrorwarnstufe hoch. Bei vier Anschlägen in diesem Jahr wurden 36 Menschen getötet.

Bei einem Messerangriff in Brüssel ist ein Mann erschossen worden. Der 30-jährige Belgier somalischer Abstammung habe zwei Soldaten angegriffen und dabei zwei Mal „Allahu Akbar“ gerufen, sagte eine Sprecherin der belgischen Staatsanwaltschaft am späten Freitagabend laut Reuters. Der Fall werde als versuchter terroristischer Mord eingestuft. Die Soldaten hätten leichte Verletzungen erlitten. Bürgermeister Philip Close erklärte, offenbar handle es sich um einen Angriff einer Einzelperson. Die Terrorwarnstufe werde nicht erhöht. Im März 2016 verübten islamische Extremisten zwei Bombenanschläge in Brüssel und töteten dabei 32 Menschen.

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