Kanadische Gold-Mine stoppt Investitionen in Griechenland

Die kanadische Minengruppe Eldorado Gold stoppt alle Investitionen in Griechenland.

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Proteste gegen die Aktivitäten von Eldorado Gold und deren Gold-Mine in Athen im Jahr 2014. (Foto: dpa)

Proteste gegen die Aktivitäten von Eldorado Gold in Athen im Jahr 2014. (Foto: dpa)

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Das kanadische Bergbauunternehmen Eldorado Gold stoppt wegen eines Lizenzstreits seine Investitionen in Goldminen in Griechenland. Trotz mehrfacher Bemühungen seitens des Unternehmens und seines griechischen Ablegers Hellas Gold um eine Einigung mit der Regierung gebe es nach wie vor „Verzögerungen“ bei den nötigen Genehmigungen und Lizenzen, erklärte Eldorado Gold am Montag laut AFP. Daher würden sämtliche Investitionen bis auf weiteres gestoppt.

Betroffen von den fehlenden Genehmigungen sind die Projekte Skouries und Olympias im nordgriechischen Chalkidiki, wie das Unternehmen weiter ausführte. Eingestellt würden nun aber auch Investitionen in sämtliche andere Projekte. Konzernchef George Burns bedauerte die „Sackgasse“, in der sich Eldorado Gold gerade befinde.

Gleichwohl ließ Burns die Tür geöffnet: Sollte sich die griechische Regierung „offen für Gespräche“ zeigen, seine vertraglichen Verpflichtungen einhalten und die nötige Erlaubnis erteilen, werde Eldorado Gold seine Investitionspläne noch einmal überdenken, sagte er in Athen.

Vor allem um die Skouries-Mine auf der Halbinsel Chalkidiki gibt es seit langem Streit. Eldorado Gold hatte den Bau der Goldmine Anfang vergangenen Jahres wegen Streitigkeiten mit der griechischen Regierung ausgesetzt. Schon damals hieß es, Hellas Gold warte seit über drei Jahren auf eine ständig „verschleppte“ Baugenehmigung. Eldorado Gold hatte in die Mine schon mehrere hundert Millionen Dollar investiert.

Zwischendurch war die Gold-Mine durch Griechenlands Regierung geschlossen worden, was mit Verstößen gegen Umweltauflagen begründet wurde. Zahlreiche Umweltaktivisten, darunter auch Deutsche, wurden damals bei Protesten festgenommen. Die Umweltschützer argumentierten, die Arbeiten würden irreparable Schäden verursachen und das örtliche Wasser verunreinigen.

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