Hochrechnung: CDU und SPD verlieren deutlich, AfD bei 13 Prozent

Die zweite Hochrechnung zur Bundestagswahl liegt vor. Angela Merkel kann trotz Verlusten weiter Kanzlerin blieben - muss sich aber neue Partner suchen.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 24.09.2017 in Berlin in der Parteizentrale der CDU auf der Bühne und erwartet die Hochrechnung. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht am 24.09.2017 in Berlin in der Parteizentrale der CDU auf der Bühne. (Foto: dpa)

Die ARD-Hochrechnung (22.28 Uhr) für die Bundestagswahl liegt vor. Sie zeigt massive Verluste für die Union und die SPD. Für die CDU reicht es allerdings, um als stärkste Partei die Kanzlerin erneut stellen zu können. Eine ARD-Wahlanalyse ergab, dass die Union etwa eine Million Stimmen an die AfD verloren hat.

Die CDU kommt auf 32,9 Prozent (vor vier Jahren waren es 41,5 Prozent). Die SPD sackt auf 20,6 Prozent ab (zuletzt 23 Prozent). Die Grünen erreichen 8,9 Prozent. Die FDP kommt auf 10,6 Prozent. Die Linkspartei kommt auf 9,1 Prozent. Die AfD kommt auf 13 Prozent.

Die SPD-Spitze hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl einmütig dafür ausgesprochen, in die Opposition gehen. Das bestätigte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann in der ARD. Bei der dortigen Runde der Fraktionschefs signalisierten Wolfgang Kubicki (FDP) und Anton Hofreiter (Grüne) ihr prinzipielles Interesse an einer Regierungsbeteiligung.

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